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Monteverdi: Vespro della Beata Vergine
 
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Monteverdi: Vespro della Beata Vergine [CD+DVD]

Christina Pluhar Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Musik

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Fotos

Abbildung von Christina Pluhar

Biografie

ECHO-Ehren für Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata: drei Alben haben sie für Virgin Classics aufgenommen, und alle drei wurden mit einem Klassik ECHO ausgezeichnet. „Wo soll ich mit dem Schwärmen anfangen, wo aufhören?“, hatte sich etwa der Kritiker des Klassikmagazins Toccata gefragt angesichts der ersten Virgin Classics-CD „Teatro d’Amore“, die einen ungewöhnlichen Streifzug durch… Lesen Sie mehr im Christina Pluhar-Shop

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Produktinformation

  • Orchester: L'Arpeggiata
  • Komponist: Claudio Monteverdi
  • Audio CD (28. Januar 2011)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: CD+DVD
  • Label: Virgin Classics (EMI)
  • ASIN: B0046CUK4Y
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.569 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Introitus: Deus in adiutorium meum intende & Tocc
2. Dixit Dominus Domino meo: 'Vespro della Beata Ver
3. Nigra sum: 'Vespro della Beata Vergine' 1610
4. Laudate pueri, Dominum: 'Vespro della Beata Vergi
5. Pulchra es: 'Vespro della Beata Vergine' 1610
6. Laetatus sum: 'Vespro della Beata Vergine' 1610
7. Duo Seraphim: 'Vespro della Beata Vergine' 1610
8. Nisi Dominus: 'Vespro della Beata Vergine' 1610
9. Audi coelum: 'Vespro della Beata Vergine' 1610
10. Lauda Jerusalem: 'Vespro della Beata Vergine' 161
Alle 24 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Laetatus Sum - Sonata sopra Sancta Maria - Pulchr

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L'Arpeggiata begann ein neues Kapitel in der so genannten Alten Musik: Die Frische und Lebendigkeit, das klangsinnliche Nachempfinden barocker Emotionen zwischen überbordender Lebensfreude und tiefer Trauer bekommt in ihren überaus farbigen und mitreißenden Interpretationen eine neue Qualität, die Presse und Publikum schlichtweg begeistert. Die geradezu rauschhaften Klangfeste, die mit einer Monteverdi-CD Teatro d’amore begann und sich in der Entdeckung italienischer Passions-Musiken Via crucis fortsetzte, mündet nun in ein monumentales Großwerk des Frühbarock: Monteverdis Marienvesper.

1610, also vor genau 400 Jahren komponiert, markiert dieses Werk nun den 10-jährigen Geburtstag des Ensembles L'Arpeggiata, das sich zu einem der aufsehenerregendsten Formationen der Alten Musik entwickelt hat. Monteverdis Marienvesper gilt als Grundstein der damals modernen Barockmusik, als bedeutendstes Werk vor Bachs Passionen und Händels Oratorien. Das Stück, in das der in Venedig wirkende Komponist all sein Können legte, und das zu seinen Lebzeiten wahrscheinlich nie aufgeführt wurde, gewährt viel Spielraum für die Interpreten. Christina Pluhar entschied sich für die im Barock übliche solistische Chorbesetzung und die Streichung der Antiphonen. Das Ergebnis: eine von markanten Tempowechseln geprägte, dramatische und in unendlich vielen Farben leuchtende Version.


"Mit swingend straffen Tempi küsst Pluhar die "Marienvesper" wie eine allzu lang in Totenstarre gelegene Prinzessin wach. Endlich!" (Süddeutsche Zeitung)

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Kundenrezensionen

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ohne Gänsehaut 6. Februar 2011
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Christina Pluhar hat in den letzten Jahren einige Aufnahmen gemacht, die wirklich begeistern.Nun legt sie eine Marienvesper vor, die voriges Jahr in Metz entstand. Die DVD zeigt davon einige Auszüge.
Christina Pluhar kann auf Beachtung in der Kulturscene rechnen, und kurz nach de Erscheinen gibt es schon Reaktionen:
"Eine ausschließlich solistische Besetzung mit virtuosen Sängern und Musikern erlaubt eine schnellere Tempowahl, die vor allem in den Stücken, die über einen Cantus firmus komponiert sind, den Cantus firmus aber nicht in den Vordergrund stellen möchten, sondern Monteverdis virtuosen inventioni über dem Cantus firmus mehr Bedeutung zuspricht".Dies findet Bernd Morbach sehr gelungen.Oder auch:
"Vom schwungvollen Lobgesang bis zum intimen Gebet reicht die Ausdruckspalette der Marienvesper - und diese Vielfalt zeigt die neue Aufnahme in einer lebendigen Mischung aus Farbpracht und kammermusikalischer Klarheit".begeistert sich Marcus Stäbler.

In einen solchen Lobgesang kann ich nicht gänzlich einstimmen. Vorab zum (gefährlichen) Vor-Verständnis:die Aufnahme war seit längerem angekündigt und erweckte grosse Erwartungen. Man werde etwas Un-Erhörtes kennenlernen. Die Erwartungen schaffen Fall-Höhen. Wenn dann die Erwartung nicht erfüllt wird, ist eine Ent-Täuschung da. Von den Marien-Vesper gibt es eine so grosse Fülle hervorragender Aufnahmen, dass es ganz unwahrscheinlich war, nun komme "DIE" Aufnahme.
Ich machte den Fehler, zuerst die DVD zu sehen. Eine nüchterne Atmospäre hart arbeitender Musiker. Bei den vorgegebenen Tempi sind auch Profis deutlich gefordert. Vergleiche ich dann mit der überwältigenden Wiedergabe von Gardiner im Markus-Dom, ärgere ich fast über soviel Nüchternheit. Virtuos geht es zu bei Frau Pluhar, aber Gänsehaut wird nicht erzeugt.
Die Virtuosität steht bei dieser Aufnahme im Vordergrund, nicht die Leidenschaft, wie sie etwa Corboz oder Savall zeigen. Frau Pluhar wird Swing zugeschrieben, teilweise hat sie das in anderen Aufnahmen auch deutlich gemacht. Mir fehlt das Swingende in dieser Aufnahme manchmal. Wenn ich ihr "Nisi" höre,ist es vor allem schnell musiziert, aber nicht schwingend. Da gibt es andere Aufnahmen, die das deutlich besser realisieren.Auch das "Lauda" kenne ich deutlich musikantischer. Die Strukturen werden hier durch Geschwindigkeit eher undeutlich.

Teilweise sind die Stimmen sehr überzeugend (Sopranistinnen), teilweise weniger( Tenöre). Wie man Tonrepititionen perfekt singt, hat uns vor Jahrzehnten bereits Nigel Rogers gezeigt.

Die solistische Besetzung erlaubt natürlich virtuoseres Musizieren, allerdings gehen die Stimmen unter,zugedeckt von spielfreudigen Bläsern, die zusätzliche Verzierungen einbringen.

Als Fazit bleibt eine gewisse Enttäuschung. Diese Aufnahme gehört nicht zu meinen Favoriten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leider nicht perfekt ! 20. März 2011
Format:Audio CD
Ich habe schon lange auf diese Einspielung des aus meiner Sicht wichtigsten Sakralwerks der Musikgeschichte vor J-S Bach von L'Arpeggiata gewartet.
Diesem Prüfstein für jedes Originalklangensemble wird Christina Pluhar mit ihrem Ensemble aus meiner Sicht leider nicht völlig gerecht:
Das Weglassen der Antiphonen und die alleinige Einspielung der Motetten und Concerti liefert zwar die "Filetstücke" in einer ungebrochenen Reihe, lässt dadurch aber auch den Blick auf das Gesamtwerk und seine liturgische Struktur nicht mehr vollends zu.
Die Instrumentalisten glänzen wie auf Voreinepielungen durch Virtuosität im Solo- wie auch Zusammenspiel, sängerisch finde ich manche der Stimmen nicht ideal besetzt. Die Homogenität, das "wie aus einem Guss" des Ensembleklangs fehlt beizeiten, und diesen Faktor darf man bei einem Renaissancewerk (oder Fühbarock - da scheiden sich die Geister) gar nicht wichtig genug einschätzen.

Insgesamt natürlich eine gelungene Aufnahme, aber eben nicht die Referenz (aus meiner Sicht wird die vom Taverner Choir & Ensemble mit Emma Kirkby et al. unter Andrew Parrott geliefert).
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Freuden des Himmels 5. März 2011
Format:Audio CD
Es ist immer wieder erstaunlich mit sogenannten "bekannten" Werken in der sogenannten Klassik" - sie haben die Gewohnheit ploetzlich voellig neu zu klingen wenn sie die richtigen Interpreten treffen.

Es gibt kaum ein Werk der Hochrenaissance (Fruehbarock?) das mehr aufegfuehrt und auf Platten gebannt wurde als Monterverdis Vespero della beata Vergine" - die Marienvesper.

Es gibt unglaublich spannende und vielschichte Aufnahmen davon von der spanisierten Fassung von Jordi Savall und Hesperion XX mit der sirenenhaften Montserrat Figueras ueber die revolutionaer andere Fassung von Nikolaus Hanrnocourt und Concentus Musicus Wien bis hin zur neueren Aufnahme von Sigiswald Kuijken in einer eine Stimme pro Part gesungenen stark verinnerlichten Version.

So also - was gibt es noch zu Sagen, Spielen und zu Singen ueber diese Paradestueck Monteverdis fuer die Fuersten von Gonzaga komponiert?

Christina Pluhar und L'Arpeggiata sind mittlerweile einem ganz anderen Monteverdi auf der Spur - einem prallen, lebendigen, leidenden, persoenlichen, jubelnden Musiker.

Das zeigt sich und hoert sich in ihren Aufnahmen des Orfeo, der Madrigale und bestaetigt sich jetzt wieder in ihrer Aufnahme der Vespero - gerade eben veroeffentlicht.

Einmal die unglaubliche Riege der jungen Saenger die Pluhar hier auffaehrt, die musikantische, pralle verzierfreudige flirrende Diktion der Zinken und Lauten und Gamben, die Freunden des Himmels die sie hier wach werden laesst.

Man ist Zeuge der unglaublichen, stumm machenden Wirkung die diese Messe auf die Zeitgenossen Monteverdis gehabt haben muss und die sie noch hat. Das ist alles spannend, rasant, erstaunlich, neu.

Pluhar verausgabt sich in der Leitung an der Theorbe und ihre Saenger in jubelnder Himmelsfreude mit irdischer Begeisterung. Das wird auch auf der DV klar, die dieser Audio Aufnahme die mit einer CD auskommt (!).

Man erlebt mit welchem Verve, mit welcher Begeisterung Monteverdi Musiker und Saenger mitreisst. Bis heute.

Also wer schon alle hat - die Vesperos.
Wer sie glaubt alle zu kennen.
Wer noch keine hat. Die ist es.

Die ist neu. Voellig neu!
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