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Montag


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Hinweise und Aktionen


Produktinformation

  • Audio CD (30. Januar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Tapete (Indigo)
  • ASIN: B001O3ANFE
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 207.819 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Part 1 3:24EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  2. Heute ist Montag 4:32EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. Sommernacht 3:20EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  4. Was wir sagen 5:11EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. Tausend Jahre sind ein Tag 4:09EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. Part 2 3:49EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. Großstadt 5:18EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  8. Ruinen 5:08EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  9. Nachtfahrt 8:08Nur Album
Anhören10. Morgens 5:00EUR 1,29  Kaufen 
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Erwachsen:
Die Hamburger singen auf ihrem dritten Album über Verlust und Versöhnung.

Es gibt viele Lieder über die Liebe. Die einen handeln vom Suchen, die anderen vom Finden. Manche von den Zweifeln, die jeden Liebenden heimsuchen. Andere von Verlust und Betrug. Vom Scheitern dagegen erzählen wenige.
Oder?
Julian Friedrich und Dominik Pobot haben mit dem selbst betitelten dritten Album ihres Projekts Montag eine Ode an die Schönheit des Scheiterns geschrieben. Es handelt von Verlust, von Versagen und dem Mut, sich beides einzugestehen. Fast drei Jahre hat Songschreiber Julian Friedrich an diesem Album gearbeitet. Seine Gedanken über das zwischenzeitliche Scheitern einer Beziehung finden sich in den getragenen, anrührenden Songs "Was wir sagen" und "Ruinen"
Aber auch die Versöhnung ist Thema, wie etwa auf "Part 3", wo sich Julians Geigen mit der Unbeschwertheit von Dominiks Banjo mischen. Montag klingen erwachsener. Und deswegen haben sich die beiden auch erlaubt, ein Cover einzuspielen: "Tausend Jahre sind ein Tag" von Udo Jürgens. Ein Lied über das Erwachsenwerden.

Rezension

Deutschpoprock: mit Pauken und Trompeten oder besser Klavieren und Streichern der Funkstille ein Ende gesetzt. Endlich. Die Autorin ist ganz und gar nicht begeisterungsfähig für deutschsprachige Popmusik. Dass Montag es dennoch geschafft haben, sie mitzureissen, liegt an ... ja, an was eigentlich? Vielleicht daran, dass sie Montage mag. Und Streicher. Und positive, leichtfüßige Klaviermelodien. Und Gesang, der den Hörer zum Mitsingen animiert und manchmal zum Weinen bringen kann. Vielleicht aber ist es Julian Friedrichs lakonischer und hoffnungsvoller Ton, der in seiner Stimme mitklingt, wenn er, begleitet vom Schluchzen seiner Geige, von scheiternden Beziehungen singt. Oder die Euphorie, frei von der Deutschpop-typischen Kritik, mit der er von der Enttäuschung der Landflüchtigen über das Großstadtleben berichtet. Auf Ekstase folgt Ernüchterung: Dem berauschenden "Großstadt" schließt sich ein leiser Song über die Ruinen eines kommunikativen Beziehungsdesasters an. Überhaupt scheint das Album eine Art Pathologie des Scheiterns einer Beziehung zu sein, vorsichtig und sensibel in Worte gefasst. Montag nutzen die Sprache als Instrument, das gleichwertig zwischen Dominik Pobots Banjo, Gitarren und Klavier einen Platz einnimmt, aber niemals nach vorn drängt. Ihr letztes Album SENDER erschien 2005. Vier Jahre sind eine lange Zeit, und die macht sich bemerkbar: alles ist ein bisschen erwachsener und mächtiger geworden. Mit dem neuen Selbstbewusstsein wagten sich Pobot und Friedrich an Udo Jürgens' "Tausend Jahre sind ein Tag" und verwandeln das Fragespiel in ein Infragestellen - hin- und hergerissen zwischen Melancholie und Tatendrang. Ihre Songs strotzen vor wunderbar kontrastreichen Arrangements und Stimmungen, die von sanfter Zurückhaltung bis zur bombastischen Wall-of-Sound reichen und ebenso gedankenverlorene Tagträumereien ("Morgens"), gepfefferte Funk-Rocknummern ("Part 2", Großstadt") und leidenschaftliche Apologien ("Ruinen", "Part 3") umfassen. Dass bei den mitunter acht Minuten langen Stücken keine Langeweile aufkommt, ist dem cleveren Songwriting zu verdanken, das auch progressive Elemente perfekt inszeniert ("Nachtfahrt"). Eindringlich arrangieren die Hamburger krachende mit streichelnden Gitarren und trösten das manchmal etwas schwermütige Klavier mit ganz viel Geigenbalsam. Eine so eindrucksvolle Komposition muss aus der Feder zweier klassischer Musiker stammen, und vielleicht ist es diese Qualität, die die Autorin dazu veranlasst hat, auch die anderen Wochentage in ihrem Kalender zu Montagen zu machen. Autorin: Vanessa Schneider (4 Sterne) -- Musikexpress, Februar 2009

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rod Weiler am 5. Februar 2009
Format: Audio CD
... also gleich zum Anfang möchte ich nicht so viel merkwürdige Vergleiche über die Musik und Gefühle schreiben, wie die Kritikerin vor mir 8-)!

Zu dem Album von "MONTAG" gibt es nur eins zu sagen:

Ein echtes "Highlight" in der deutschen Musiklandschaft!

Normalerweise stehe ich nicht auf Musik die aus dem POP Bereich kommt, jedoch hat es mir dieses Album echt angetan.

Rock, Pop, Groove (mal ruhig, mal etwas schneller) gepaart mit gefühlvollen Streichinstrumenten und einer genialen Stimme vom Sänger "Julian Friedrich" machen "MONTAG" wirklich zu einer einzigartigen Gruppe!

Hier merkt man, daß die Musiker selbst viele Ideen und Herz in die Arrangements hineingebracht haben und zum Glück kein schlechter Musikproduzent am Werk war!

Für alle diese Gründe gibt es natürlich 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung und die Hoffnung, daß sich diese Band ganz nach vorne in die Charts kämpfen wird!
Verdient haben Sie es sich auf jeden Fall!

... und ich freu mich darauf die Jungs "LIVE" zu erleben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Paul Dranowtski am 15. Februar 2009
Format: Audio CD
Montag sind für meine Begriffe wieder zum Stil des ersten Albums "Gefallen" zurückgekehrt. Man sprach seinerzeit von den Prädikat "cineastisch", um die Musik einzuordnen. Montag 2009 haben meiner Meinung nach keinen Neuanfang gemacht. Sie haben einen zweiten Soundtrack produziert, der wie der erste in tiefste Tiefen der menschlichen Empfindsamkeit vordringt. Die oberflächliche Markenwelt der Popkultur wird beiseite geschoben und es zählen wieder die inneren Werte. Sehr mutig in Zeiten in denen Gefühle in Songs meistens nur in patheischer Weise zur Dekoration verwendet werden, um einen pseudoemotionalen Markt zu bedienen.

Auch wenn sich Montag der Konstruktion von Popmusik nicht verschließen konnten, haben sie es doch geschafft "authentisch" zu wirken, also einen autarken Weg einzuschlagen wie Erdmöbel, Klez.E und PeterLicht. Sie brechen mit den bewährten Songstrukturschemata und gehen eigene Wege.

Von diesem Album kann man einiges mitnehmen. Die Melodien mit in den Alltag und einige Textzeilen mit zu den Orten an denen man wieder Menschen trifft. Und wenn dann wieder ein Kontakt abbricht ohne dass man weiß warum lässt sich die Situation vielleicht retten, denn es geht um das was wir sagen und was wir nicht sagen.

Absolut hörenswert:
Was wir sagen
Tausend Jahre sind ein Tag
Ruinen
Part3
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Von M. Noack am 11. Oktober 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich habe dieses Album aufgrund der hier erschienen Rezessionen gekauft und muss sagen das ich anfangs sehr entäuscht war. Nach mehrmaligem Hören wurde es dann leicht besser.
Die Texte sind meiner Meinung zu flach und die Musik wirkt durchgängig unfertig. Einzige Ausnahme bildet hier das Udo Lindenberg Cover "Tausend Jahre sind ein Tag".
Fazit: Aus Hamburg gibt es wesentlich bessere Musik !(siehe Gisbert zu Knyphausen, Niels Frevert)
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Henrieke Beuthner am 30. Januar 2009
Format: Audio CD
So. Nach dem vielleicht zehnten Versuch, diese Rezension zu schreiben, gibt es jetzt eine Tabu-Liste von Wörtern und Formulierungen, die ich in diesem Zusammenhang nicht benutzen will. Erwachsen. Herzschmerz-Pop. Schluchzen. Cineastisch. Personelle Strukturveränderung. Wartezeit. Liebeslied.

Dann, in aller Ruhe, ein Versuch von Wahrheit. Oder eine Momentaufnahme. Oder eine Skizze der Ewigkeit.

Am Anfang war das Wort. "Nochmal". Nie, nie, nie hat jemand dieses Wort mit dieser Intensität gesprochen, die über die Poren in den Körper wandert, bis an die Grenzen des Inneren und von dort zurückstrahlt bis an die Grenzen des Körperlichen. Das war vor fünf Jahren.

Jetzt ist alles anders und alles unverändert. Überdauert hat die Eindringlichkeit der Musik. Schon immer hat es bei Montag die Besetzung von Stimme, Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug und vereinzelt Streichern gegeben. Doch mit einem Male wird der Klang greifbar. Das vordergründig eingesetzte Klavier schafft nicht nur nach vorne stürzende, sehnsüchtig rückblickende oder verzweifelt verharrende Melodien, sondern bringt seine Eigenart als Instrument mit ein. Bei ganz genauem Hinhören dringen die Anschläge der Tasten ans Ohr. Ebenso bei dem Gesang. Es geht nicht nur um die Worte, es geht auch um die Entstehung eines Klangs und um dessen Wirkung. Die Art, wie die Worte sich bilden, wie sie gehaucht, gepresst und geschleudert werden. Auf einem meiner nächtlichen Notizzettel steht dazu: "Erforschung der Grenzen des Materials". Vielleicht ist das gar nicht so abwegig. Denn eigentlich werden bei Montag dadurch subtil die Personen hinter dem Ergebnis kenntlich gemacht, die Energie der Erzeugung des Hörbaren schwingt in jedem Lied mit.
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