22 Angebote ab EUR 0,38

Möchten Sie verkaufen?
Hier verkaufen
 
 
Monsterwochen: Roman
 
Größeres Bild
 

Monsterwochen: Roman (Taschenbuch)

von Ron Koertge (Autor), Heike Brandt (Übersetzer)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


2 neu ab EUR 6,50 20 gebraucht ab EUR 0,38

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Der Tag X: Die Zeit läuft

Der Tag X: Die Zeit läuft

von Ron Koertge
3.0 von 5 Sternen (2)  EUR 5,95
Jinx

Jinx

von Margaret Wild
5.0 von 5 Sternen (3)  EUR 7,95
Marsmädchen: Roman

Marsmädchen: Roman

von Tamara Bach
4.3 von 5 Sternen (13)  EUR 6,95
Ich habe einfach Glück

Ich habe einfach Glück

von Alexa Hennig von Lange
3.5 von 5 Sternen (20)  EUR 8,95
Freedom Writers

Freedom Writers

DVD ~ Hilary Swank
4.6 von 5 Sternen (18)  EUR 8,95
Weitere Artikel entdecken

Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423782064
  • ISBN-13: 978-3423782067
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre
  • Originaltitel: Stoner at Spaz
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 294.911 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bens linke Körperhälfte ist gelähmt und seit langer Zeit schon hat er sich in seine eigene Welt zurückgezogen. Im Alltag ist er nur Zuschauer. Aber jetzt sitzt er zum ersten Mal mit einem Mädchen im Kino. Colleen Minou sieht aus wie Helena Bonham-Carter in Fight Club und ist reichlich blass. Dass sie danach aus dem Auto von Bens Grandma kotzt, ist nicht unbedingt filmreif. Doch er hat eindeutig das Gefühl, dass sein Leben eine Wendung nimmt …


Der Verlag über das Buch

»Herrlich respektlose Dialoge … mit viel Witz und Ironie … ebenso klug wie unterhaltsam.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ron Koertge ist ein Meister der lyrischen Verdichtung. Die Spontaneität und der Witz der Dialoge sind lustvoll, hintergründig und nie übersteuert. Bei der zweiten und dritten Lektüre wird nichts blasser, man entdeckt Neues.« Die Zeit»Es ist eine Geschichte mit Herz, die Ron Koertge erzählt, in jeder Hinsicht, aber ohne falsche Sentimentalität. Ein Hin und Her zwischen der Realität und der Traumwelt des Kinos – in der auch Nicht-Cineasten sich heimisch fühlen werden.« Süddeutsche Zeitung»Der Amerikaner Ron Koertge ist die Sorte Autor, die jeden Satz so lange trainiert, bis er Muskeln hat. Keiner in »Monsterwochen« ist schwach, jeder stemmt etwas: eine Atmosphäre, ein Gefühl, die blanke Handlung natürlich. Das Cool-Cool-Gerede in der Highschool, die Stimmen in der Schlange vorm Club, das Knistern am anderen Ende der Telefonleitung: Weil »Monsterwochen« austrainiert ist, hat der Text eine echte akustische Präsenz. … Die Angst, gleich könne es kitschig werden, legt sich bald. Kein Zuckerguss, dafür Geschmack, kein Happy End, sondern genau so viel Hoffnung, wie sich mit einem Leben vereinbaren lässt.« Die Welt»Ron Koertge kennt die faszinierenden, aber auch die traurigen Seiten der Pubertät. Mögen sich andere Autoren noch so genau auf dem Schulhof umschauen, Koertge begibt sich in den hintersten Winkel der Raucherecken und lauscht sich dort seine herrlich respektlosen Dialoge ab. Mit viel Witz und Ironie erzählt er seine Geschichte …ebenso klug wie unterhaltsam.« Frankfurter Allgemeine Zeitung»Poetisch und unbekümmert erzählt Koertge von einem Liebespaar, das zueinander nicht kommen kann, aber jeder Film- und Monsterfan weiß, dass gerade dies die wirklichen Liebesgeschichten sind. Ein sehr überzeugender Versuch, dem Film und seinen Ikonen im Leben nachzuspüren und aus ihnen die Kraft zu spüren, sich den wirklichen Herausforderungen zu stellen.« Eselsohr»Ron Koertge hat ein genaues Gespür für witzige und gleichzeitig todtraurige Dialoge, für Situationskomik, die nie in Slapstick abgleitet.« 1000 und 1 Buch »Der amerikanische Autor Ron Koertge schreibt so dicht und temporeich, wie man es in der Jugendliteratur selten findet. Genial sind die lakonischen, pointierten Dialoge zwischen Ben und Colleen, in denen einiges an Schmerz mitschwingt.« Rheinische Post


Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Monsterwochen: Roman
75% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
Monsterwochen: Roman 4.0 von 5 Sternen (2)
Der Erdbeerpflücker
8% kaufen
Der Erdbeerpflücker 4.2 von 5 Sternen (119)
EUR 7,90
Der Tag X: Die Zeit läuft
7% kaufen
Der Tag X: Die Zeit läuft 3.0 von 5 Sternen (2)
EUR 5,95
Ein viel zu schönes Mädchen
5% kaufen
Ein viel zu schönes Mädchen 4.0 von 5 Sternen (2)
EUR 13,00

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

 

Kundenrezensionen

2 Rezensionen
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.0 von 5 Sternen (2 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nominiert für den deutschen Jugendliteraturpreis?, 3. September 2005
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Monsterwochen (Gebundene Ausgabe)
Wieso dieses Buch für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert worden ist, kann ich mir nicht vorstellen. Ich gebe zu, dass den Jugendlichen die angesprochen Themen im Buch interessant finden. Jedoch sind alle Themen oberflächlich aufgegriffen.Z.B. Ben's Behinderung (Cerabralparese/ Spastik)wird keinerlei erklärt, nur das seine eine Seite verkrüppelt ist; der Drogenkonsum von Colleen wird so dargestellt, als wären Drogen etwas ganz normales und überhaupt nicht schlimm. Genauso wird ihr Drogenentzug in einem Satz erwähnt, usw. Wenn man seinem Kind ein Buch zum Lesen geben möchte, wo es nichts dabei lernen sollte, für den ist das Buch geeignet. Möchte man den Jugendlichen über Drogen, Sex, usw. aufklären, rate ich davon ab.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)



 
5.0 von 5 Sternen Zu Recht nominiert!, 11. Oktober 2009
Mein Vorrezensent stellt die Frage, warum dieses Buch denn um Gottes Willen für den Jugendliteraturpreis nominiert wurde, behandelt es doch, wie er erklärt, die Themen "Behinderung", "Drogen", "Sex" usw. sehr oberflächlich.

Diese Herangehensweise zeigt (leider), worauf Jugendbücher im allgemeinen Verständnis reduziert werden: auf einen pädagogischen Zweck.
Und das halte ich für grundverkehrt. Büchern, die um einen pädagogischen Zeigefinger herum geschrieben werden (Stichwort "Brennpunktthemen", z.B. Magersucht, Leben im fremden Körper, Behinderung, Drogen, Ausländer, Missbrauch etc.) merkt man genau diesen Zweck auch an. Und das macht eigentlich nie Spaß. Wer will denn um Gottes willen beim Lesen "aufgeklärt" werden bzw. das Gefühl haben, an eine pädagogische Hand genommen zu werden, die einen jetzt mal in die richtige Richtung im Leben schiebt? Jeder kennt doch solche Bücher selbst, und jeder weiß, wie sehr das nervt. So was liest man doch nur den Eltern oder Lehrern zuliebe ...

Viel, viel interessanter und kunstvoller sind Jugendbücher, die eine große Fülle haben (und es schaffen, ein Thema wie Behinderung eben einfach mal nebenbei mit aufzugreifen, es aber nicht unbedingt ins Zentrum rücken müssen), vor allem aber, die Spaß machen, weil man sie so richtig gerne liest (!) und drittens: die mit einer guten Sprache aufwarten. Und genau das alles hat "Monsterwochen".

Ich bin begeistert von diesem Buch. Es betört einen geradezu mit seinen ungewöhnlichen Charakteren, die sehr plastisch und glaubhaft gezeichnet sind und vor allem eben: mit seiner originellen Sprache. Da werden Bilder entwickelt, die so fremd und witzig sind, dass man die Luft anhält oder laut herausplatzt vor Lachen, weil sie nichts mit den üblichen ausgelutschten Metaphern zu tun haben, nichts mit den Phrasen, die wir alle schon hundertmal gelesen oder gehört haben - nein, da werden mit einer rasanten Leichtigkeit sprachliche Kleinode aneinandergereiht, die einfach nur glücklich machen. Und DAFÜR hat dieses Buch die Nominierung einfach nur verdient.

Was auffällig ist an der Art, in der Jugendliteratur behandelt wird, ist die Meinung: "Ach, das ist doch nur ein Jugendbuch, da muss der Autor sich doch nicht so eine Mühe geben ..."
Aber warum? Warum sollten Jugendliche eine originelle, eigenwillige, spannende, GUTE Sprache, eine, die sich aus den ausgelutschten und langweiligen Bahnen herausbewegt, nicht schätzen können? Immer nur das gleiche Bild, die gleiche Metapher und dieselbe alte Phrase hinzuschreiben, heißt literarisches Fast-Food zu produzieren, und wenn man Kindern und Jugendlichen Fast-Food anbietet, wie und wieso sollen sie dann eigentlich später Appetit auf gute Bücher bekommen?
Nein, nein - ich bin komplett anderer Meinung als mein Vor-Rezensent. Und ich bin unheimlich froh, dass dieses Buch nominiert wurde, denn es passiert selten genug, dass auch mal die Form, die Sprache eben, die das Kunstvolle an einem Buch ausmacht, bei der Nominierung ins Auge gefasst wird.

All denen, die kein Betroffenheitsbuch über Behinderung und Drogen lesen wollen, sondern die es lieben, sich sprachlich überraschen (und damit beglücken) zu lassen, möchte ich dieses Buch von ganzem Herzen empfehlen. Behinderung und Drogen sind durchaus Thema im Buch, aber zum Glück nicht Brennpunktthema! Und genau damit wird das Ganze in meinen Augen viel glaubhafter und dringt tiefer ein, als wenn darauf herumgeritten wird. Hauptakteur in dem Buch ist kein Brennpunktthema, es ist im Gegenteil der selten gewordene sprachliche Einfallsreichtum. Dieser Roman sprüht geradezu vor höchstwitzigen und dennoch natürlich Dialogen, entfaltet eine wunderbar skurrile Sprachwelt, ist schlichtweg ein kleines Feuerwerk leuchtender Ideen.

Warum geb ich trotzdem nur 4 von 5 sternen? weil ich mir im Gesamten mehr Ausdauer gewünscht hätte. In der Konfliktführung und -lösung ist mir das buch ein bisschen zu "amerikanisch" - seine Stärke liegt in rasch gestreuten Pointen, aber das geht auf Kosten einer Konzentration auf die Beziehung der beiden Hauptcharaktere. Koertge lässt sie von einem Ort zum nächsten springen, und erzeugt dadurch Eindruck permanenter Bewegung, doch dies ist leider nur eine äußere Bewegung, während die innere Bewegung in der Beziehung (und in den Figuren) etwas mangeljaft gezeichnet ist. Innere Bewegung würde spürbar werden, wenn er die beiden im Ruhezustand zeigte. Koertge lässt sich - für mein Gefühl - ein bisschen zu wenig Zeit für die Ausleuchtung des (Figuren-)Konflikts und für die Durchdringung der (interessanten und spannungsgeladenen) Verbindung dieser beiden Hauptcharaktere, und am Ende schreibt er Colleen dann einfach aus dem Plot heraus, statt sich der Herausforderung (und die beiden Charaktere in den aktiven Konflikt) zu stellen.

Fazit: Ein Buch, das sehr viel Wert auf Details und kleine Finessen legt, den Plot ein wenig vernachlässigt zugunsten eines hingebogenen Endes und einer äußeren Rasanz, die einem als Leser den Atem nimmt und einen mitreißt, jedoch nicht allzu sehr weh tut und allzu tief dringt´- alles in allem aber ein schönes, spannendes, lohnenswertes, witziges und ungewöhnliches Buch!
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)


Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.