Das Buch erinnert mich sehr an die Ogerkompanie. Die Charaktere sind wieder sehr schön ausgearbeitet. Zum Beispiel ein Monsterjäger, der jeden Tag eine andere Farbe hat und sich somit auch seine Fähigkeiten ändern, der natürlich eine Dämonin als Freundin und einen Papiergnom (eine Hilfe aus einer andere Welt, bestehend aus Papier, das die Form immer ändert) als Assistenten hat.
Die Hauptdarstellerin scheint das Unglück nur so anzuziehen, das ganze beginnt mit Yetis an Ihrer Arbeitsstelle, einem Supermarkt. Dieser frisst die ganze Eiskrem, naja, bis auf Vanille, die mag er nicht. Dann nehmen Trolle ihre Wohnung auseinander. Das blöde ist, sie ist nur ein Mensch und ihr Gehirn versucht immer wieder die Ereignisse zu vergessen, also was soll sie tun!?
Im Groben steht uns das Ende der Welt bevor - die Monster wollen die Vorherrschaft übernehmen...
Die Handlung plätschert etwas das Buch ist aber so witzig geschrieben, die Charaktere und Monster so skuriel, daß man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Situationskomik erinnert sehr an die Bücher von C. Moore und besser als das letzte Martinez Buch ist es in jedem Fall.
Für mich 3,5 Sterne - etwas, für den Balkon / Urlaub. Zur Entspannung und Erheiterung ohne anstregend zu werden. Wer mal wieder schmunzeln möchte, ist hier genau richtig.