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Produktinformation

  • Audio CD (22. September 1994)
  • Erscheinungsdatum: 22. September 1994
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Wb (Warner)
  • ASIN: B000002MU3
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.944 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
  1. What's The Frequency, Kenneth? 4:00EUR 1,29  Kaufen 
  2. Crush With Eyeliner 4:38EUR 1,29  Kaufen 
  3. King Of Comedy 3:41EUR 1,29  Kaufen 
  4. I Don't Sleep, I Dream 3:28EUR 1,29  Kaufen 
  5. Star 69 3:08EUR 1,29  Kaufen 
  6. Strange Currencies 3:53EUR 1,29  Kaufen 
  7. Tongue 4:13EUR 1,29  Kaufen 
  8. Bang And Blame 5:29EUR 1,29  Kaufen 
  9. I Took Your Name 4:03EUR 1,29  Kaufen 
10. Let Me In 3:28EUR 1,29  Kaufen 
11. Circus Envy 4:15EUR 1,29  Kaufen 
12. You 4:54EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

What The Frequency, Kenneth?, Crush With Eyeliner, Bang & Blame...

Amazon.de

Mit Monster warf R.E.M. alles Geklimper über Bord und ersetzte es duch hinterlegtes Knistern, Rauschen und Knacken. Verpackt in das glamuröse Outfit der 70er Jahre wendet sich dieses Album an die flanellgekleideten Massen der Nach-Nirvana-Ära und beweist durchaus erfolgreich, daß die Jungs aus Georgia immer noch wissen, wie man Rockmusik macht. Es geht los mit dem schrillen MTV-Dauerbrenner "What's the Frequency, Kenneth?", auf dem Peter Bucks verzerrte Power-Akkorde die Richtung für die zwölf Stücke vorgeben. "Strange Currencies" klingt verdächtig nach "Everybody Hurts", dem Hit aus Automatic for the People, ist aber tatsächlich der bessere Song von beiden. "Let Me In" ist eine schwer verzerrte Reverenz an den verstorbenen Kurt Cobain. Wenngleich Monster nicht zu den größten Errungenschaften von R.E.M. gezählt werden kann, stellt es durchaus eine kantige und gewagte Absage an einen bequemen und risikofreien Alternativ-Rock dar. --Steven Stolder

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von beatnoir am 8. Juli 2003
Format: Audio CD
Mit ihren Multi-Platin-Alben OUT OF TIME und AUTOMATIC FOR THE PEOPLE wurden REM Anfang der 90er innerhalb kurzer Zeit von einer idealistischen College-Rock-Band zum stadionfüllenden Mainstream-Headliner, eine Entwicklung an der so manche Indie-Rocker wohl zerbrochen wären. REM taten das einzig richtige, und testeten ihre wachsende Schar an Fans mit einem Schlag ins Gesicht, indem sie einen Stilwechsel zu den kommerziell erfolgreichen Vorgängerplatten einschlugen.
Als Rock-, aber nicht ausgesprochener REM-Fan finde ich es recht amüsant, daß manche REM-"Fans" mit dieser Platte wenig anfangen können, denn das hieße eigentlich die Vergangenheit von REM als Independent-Rock-Band zu verleugnen, die immerhin schon eine Dekade vor "Everybody hurts" begonnen hat...
Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: ich liebe AUTOMATIC FOR THE PEOPLE, halte es für eines der 20 besten Alben überhaupt, und würde ohne Zögern 5 Sterne dafür vergeben. Aber ich mag eben auch Independent Rock, Wah-Wah-Pedals, brettharte Gitarrenriffs und Rückkopplung. Und ich finde daß REM auf Monster klingen, als ob sie jede Menge Spaß am "Plug & Play" Sound hätten, und das ist ihnen - in Anbetracht des kommerziellen Drucks der auf ihren Schultern lastete - hoch anzurechnen.
MONSTER mag nicht zum vielschichtigsten gehören, was REM im Laufe ihrer langen Karriere vorgelegt haben, aber das trashige Cover im Seventies-Stil verspricht Spaß, und den bietet die Platte mit ihrem direkten, gitarrenlastigen Sound allemal.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "chzielke" am 10. Januar 2002
Format: Audio CD
Von R.E.M.-Fans wird man immer schief angeguckt, wenn man sagt, dass einem "Monster" gefällt. Leute, denen R.E.M. sonst zu soft sind, können mit dem Album mehr anfangen. "Monster" ist ein konsequent gutes Stück Rockmusik. Musikalisch vielleicht nicht so perfekt wie "Automatic for the People", aber wenigstens auch nicht so übertrieben extravagant wie "New Adventures in Hi-Fi". Die Qualität dieses Albums erschließt sich vielleicht nicht beim ersten Hören. Doch obwohl es auf dem Album etwas härter zugeht, hört man, dass es R.E.M. sind. Besonders herausragend sind das ausgesprochen rockige "What's the Frequency, Kenneth?" und das wunderbar schräge "Bang and Blame". "Monster" ist auf jeden Fall kein Fehlkauf. Liebhaber etwas härterer Musik sollten hier auf ihre Kosten kommen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. September 2000
Format: Audio CD
Sie selbst haben diese Scheibe rückblickend nicht so besonders gerne. Zu stressig ist wohl die Aufnahme-Situation gewesen. Immerhin hatten sich R.E.M. vorher vorgenommen, nach den Radio-kompatiblen Pop-Platten "Out Of Time" und "Automatic" so richtig auf die Tonne zu hauen, um für eine Welttour rockendes Material zu haben. Nun, da gab es im Studio wohl ziemlichen Streit über den Fortgang des Arbeiten. Als Unbeteiligter bewertet man denn aber diese Kopfgeburt doch anders: Well done, Folks. Völlig verblüffend, wie zugänglich diese Songs unter ihrer krachenden Oberfläche geraten sind. Sogar das wild rückkoppelnde "Circus Envy" ist ein mit Lärm nur mäßig maskierter Ohrwurm. Und Stipe brilliert in Songs wie "King Of Comedy" oder "Bang And Blame" als rüpeliger Rock-Shouter. "Let Me In" ist ein tief empfundenes und zu Herzen gehendes Lamento für den durch die eigene Hand gestorbenen Kurt Cobain. Das Album gehört zu den Top 3 der Band.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Schäfer am 14. Juni 2004
Format: Audio CD
Nach den folkigen Welterfolgen "Out of time" und "Automatic for the people" schlugen R.E.M. auf "Monster" scheinbar völlig neue Töne an. Schlaffe Rhythmen, verfremdeter Gesang und vor allem viele heftig verzerrte E-Gitarren dominieren den Sound dieses Albums, was man bis dahin von R.E.M. nicht gewohnt war.
Dies ist wohl der Hauptgrund für den im Vergleich zu den Vorgängeralben relativ bescheiden gebliebenen kommerziellen Erfolg und Bekanntheitsgrad der durchgängig starken Songs der CD.
Dabei haben Stücke wie das unendlich kraftvolle "What's the frequency Kenneth", das rasante "Star 69" oder die herrlichen Balladen "Strange currencies" und "Tongue" (letzterer Song erinnert durch sein klavierbetontes Arrangement von der Instrumentierung her als einziger an das "Automatic"-Album)
durchaus Hitqualitäten. Was das Album jedoch besonders ausmacht ist die Tatsache, dass sich nach oftmaligem Hören gerade weniger auffällige und bekannte Stücke als Dokumente aller feinsten Songwritings erweisen. Das komplett auf einem brachialen Tremolo-Riff der Gitarre aufgebaute "I took your name" und das überaus mitreißende "Circus envy" (was für eine Gitarren-Figur!) sind Songs, die zunächst etwas unmelodiös und emotionslos vorgetragen wirken, mittlerweile für mich jedoch die Höhepunkte dieser Platte markieren, welche eine besondere emotionale Ebene anspricht, die nicht jedem so leicht zugänglich ist.
Vieles wirkt künstlich und nicht so bodenständig, natürlich und sensibel wie auf den meisten anderen R.E.M.-Alben; Themen der Texte sind Heuchelei, Eifersucht und Besessenheit. Doch gerade dies war das Ziel der Musiker; sie schaffen es, ein scheinbar völlig neues Metier zu betreten, ohne ihre größte Stärke (das scheinbar ständig abrufbare, überragende Songwriting) zu verlieren.
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