Kurzbeschreibung
Monster ist ein Song, in dem es um den inneren Schweinehund geht, der einen daran hindert, das Leben aktiv in die Hände zu nehmen. Ziellosigkeit und das Fehlen einer Aufgabe im Leben machen einen träge und lustlos. Der Alltag wird zum Teufelskreis, den man nur allein wieder aufbrechen kann. Monster ist kein negativer Song. Der Text beschreibt einen Umbruch im Leben eines jungen Menschen. Den Moment, in dem er selbst realisiert, dass nur er allein sein Leben verändern kann. Um ehrlich zu sein, ist der Text doch ein wenig negativ behaftet. Denn das besungene ich soll einer meiner besten Freunde sein, der im Begriff ist, sein Leben die Toilette herunter zu spülen. Vielleicht wacht er ja auf, wenn er den Song im Radio hört.
Der Künstler über die CD
„Wir schreiben Songs, weil wir verwirrt, wütend, enttäuscht, verlassen sind. Weil das Leben ungeahnte Wege einschlägt, die man nicht vorhersehen kann. Würden wir keine Songs schreiben, wären wir bestimmt wie die Anderen auf der Straße gelandet und würden heute noch Leute vermöbeln, weil wir wütend, enttäuscht und verlassen sind. Jeder braucht ein Ventil. Das ist das unsere.“ hatte der Sänger, Gitarrist und Songschreiber ins offizielle Bandinfo formuliert und damit bei dem einen oder anderen Beobachter für Kopfschütteln gesorgt. Die krawallige Aussage hatte so herzlich wenig mit den durchdacht arrangierten, brit-affinen Popsongs der fünf Hauptstädter gemein. „Es liegt uns am Herzen, zu polarisieren“, erläutert Lukas. „Man muss keine ein-zwo-drei-vier-Haudrauf-Mucke machen, um innere Notstände musikalisch umzusetzen. Wir sind eine Popband, diese Bezeichnung ist uns wichtig. Die Leute sollen ruhig ratlos zurückbleiben.“