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Kundenrezensionen

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am 30. August 2008
Ich habe mir "Monster" jetzt mehrere male durch gehört. Anfangs hätte ich der Platte wohl höchstens 3 Sterne gegeben, finde sie aber mittlerweile doch ganz okay.

Insbesondere als älterer Oomph!-Fan muss man sich halt erstmal an einige Umstände gewöhnen und diese auch aktzeptieren um am neuen Output Gefallen finden zu können:

1: Im Vorfeld las ich einiges darüber, dass die 10. Scheibe eine Art Querschnitt durch das Schaffen der Band bietet. Dies ist eindeutig falsch! Der Kurs der letzten beiden Platten wird hier ganz klar fortgeführt.
Der Großteil der Songs verbindet relativ hartes, aber stets rockiges Riffing mit sehr eingängigen, schön gesungenen Refrains und funktioniert nach dem gleichen Schema, wie "Gott ist ein Popstar" oder "Träumst du". Wer der Band vorwirft seit einiger Zeit ein wenig zu sehr auf die Charts zu schielen, wird diese Meinung nach "Monster" auch nicht ändern.
Auch fällt weiterhin auf, dass Deros Texte oftmals nicht mehr so viel Interpretationsspielraum lassen, wie auf früheren Alben, sondern direkt aussprechen, was gemeint ist. Dies schmälert meiner Meinung nach etwas den künstlerischen Aspekt und wirkt manchmal leider etwas plump.

2: Oomph! haben nichts mehr von dem intensiven Schmerz oder der Wut, sowie der Aggressivität in ihren Songs, wie auf den (ganz) alten CDs. Einen so gnadenlosen Schlag in die Magengrube, wie "Hast du geglaubt", "Krüppel" oder gar "Wunschkind" hat man wohl nicht mehr zu erwarten.
Oomph! machten nach "Unrein" einen gewaltigen Schritt und liessen mit "Plastik" und "Ego" wesentlich mehr Melodie und Melancholie in ihren Songs zu (Was ihnen mit Sicherheit einen gewaltigen Zulauf an weiblichen Fans einbrachte) und gingen ab "Wahrheit oder Pflicht" in eine wesentlich rockigere, "angeschwärzte", modernere Richtung (was die nächste Generation mit an Bord holte). Irgendwie ist das ja auch in Ordnung. Alles hat eben seine Zeit!

Nach meiner ersten Entäuschung und meinen neuen Erkenntnissen, gewährte ich der CD noch weitere Durchläufe und freunde mich mehr und mehr mit ihr an. Zwar plätschert das ein oder andere Lied für mich nach wie vor recht belanglos dahin, aber das ist ehrlich gesagt ja nun weder neu, noch ungewöhnlich.
Auch die oben kritisierte Direktheit der Texte finde ich mittlerweile teilweise sogar gut. Nachdem der Punk-Rock zu weiten Teilen tot ist, der HipHop sich momentan wohl lieber mit "Wer hat den Längsten?" beschäftigt und sich die meisten der deutschsprachigen Metal-Bands derzeit davon distanzieren politisch oder allzu sozialkritisch sein, finde ich es eigentlich ganz cool, wenn Oomph! bei "Wer schön sein will...", "Revolution" oder "In deinen Hüften" klare Stellungen beziehen!

Mit "Auf Kurs" hat man sogar eine richtige Ballade im Gepäck. Finde ich mutig! Und schön! Und gut!

Ich möchte auch noch die Vielseitigkeit und Experimentierfreude von Dero als Sänger positiv hervorheben und bemerken, das "Monster" ein ganzes Stück abwechslungsreicher als der Vorgänger gelungen ist.

Wer sich damit abfinden kann, dass Oomph! jetzt nunmal einfach recht eingängig klingen, eher rocken als Arschtreten und auch aus der Klingeltonsammlung eines 14jährigen in der S-Bahn zu einem rüber schallen, der kann mit "Monster" durchaus seinen Spaß haben! Denn Oomph! sind nach wie vor eine der coolsten deutschen Bands!

Also Regler nach rechts und Rock on!
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am 24. Oktober 2010
I'll start out with, I don't speak or write German at all, therefore I can't write the review in German. Even though I am certainly coming to understand it. (I can understand enough to read the Amazon review prompts, go me!) I am an American and came across Oomph! several years ago. I have to say, they're older music was definitely on the heavier side, but this cd has a lot to offer. It is catchy and still rock and roll. I don't think that Oomph! has mainstreamed like a lot of other bands that I listen(ed) to. I think that if you want a good, driven rock song, then this cd is for you. Cheers!
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am 11. November 2008
Es ist schon erstaunlich wie Oomph! es schaffen ihren musikalischen Weg, den sie seit "Wahrheit oder Pflicht (2004)" eingeschlagen haben, mit jedem Album ein Stückchen weiter in Richtung Perfektion zu treiben.
"Ego (2001)" war mehr elektronisch denn rockig. Das wurde dann 2004 korrigiert - Oomph! rockten wieder, doch wirkte "Wahrheit oder Pflicht" in sich nicht wirklich rund. Dann kam "GlaubeLiebeTod (2006)" - Hier klang das Album in sich stimmig und es gab auch ein paar interessante Experimente zu vermelden. Dafür fehlte es einigen Songs etwas an Tiefe.
Nun schreiben wir das Jahr 2008 und Oomph! ließen ihr neustes Album "Monster" von der Leine. Und ja... Man kann von der Musik von Oomph! seit 2004 halten was man will, aber: "Monster" ist das beste Album seit 2004. Es stimmt einfach alles diesmal. Der Sound ist wieder härter geworden - klar nicht so wie auf "Wunschkind (1996)" oder "Unrein (1998), aber man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sie nichts verlernt haben! Als gutes Beispiel dienen da die Songs "Beim ersten Mal tut's immer weh", "Bis zum Schluss" oder auch "Die Leiter". Die Songs haben auch wieder mehr Tiefe, zum Teil gar richtige Gänsehautmomente wie etwa der Song "Auf Kurs" eindrucksvoll beweist. Eine wunderschöne Ballade in der Dero auch mal wieder zeigt wie irre toll der Mann singen kann. Experimente gibt es auch auf "Monster" wieder einige. Da sei zum einen erstmal "In deinen Hüften" genannt. Hier kriegt man doch tatsächlich einen waschechten Metal-Tango um die Ohren gehauen, der textlich das Thema HIV und Aids und behandelt. Und dann ist da noch "Geborn zu sterben" - ein rotziger Blues-Rock Song mit düster-morbidem Text. Ein bisschen elektronisch geht es natürlich auch immer noch zu - was wäre diese Band aber auch ohne Elektro-Sounds. Mit "Revolution" hat sich obendrein auch noch ein Elektrostampfer fast wie aus alten Tagen eingeschlichen. Die obligatorische Hit-Single ist mit "Labyrinth" natürlich auch mit dabei. Ich bin überzeigt, dass der Song in Zukunft zum festen Live-Repertoire der Band gehören wird!
Ein absolutes Highlight, dass noch Erwähnung finden sollte ist der Song "6 Fuß tiefer". Hier haben Oomph! es geschafft mit satten Gitarrenwänden und einem absolut toll gesungenen Refrain eine wahre Hymne zu schreiben! Das Lied begeistert mich immer wieder aufs Neue!
Oomph! mögen in den letzten Jahren von ihrer Vorreiterfunktion etwas eingebüßt haben, aber sie sind mit ihrem Sound nach wie vor absolut einzigartig. Vergleiche mit Rammstein, Eisbrecher u.ä. NDH Bands sind meiner Meinung nach deswegen völlig unangebracht. Weiter so...
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am 28. März 2009
Das Album ist wirklich passend als zehntes Oomph!-Album!!Hier sind sehr verschiedene Songs drauf die meiner Meinung nach trotzdem nicht von dem typischen Oomph!-Stil abweichen!Ich finds klasse das hier auch Songs drauf sind mit einem Sound den Oomph! voher noch nicht ausprobiert hatten
wie bei Auf Kurs,In deinen Hüften oder Geboren zu Sterben. Das Lied Revolution könnte auch von einem ihrer ersten Alben stammen!Und wie immer
scheuen Oomph! nicht vor heiklen oder kritischen Themen zurück und jedes Lied ist ein echter Ohrwurm!
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am 14. Mai 2016
Bin kein Fan der ersten Stunde. Mir gefielen hier und da mal ein paar Lieder.

Bei diesem Album finde ich jedoch nahezu alle Lieder super und kann diese immer wieder hören.
Der Sound geht ins Ohr ist musikalisch und düster gehalten.
Gerne mehr in diese Richtung.
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am 7. April 2016
Tolles Album mit guten Songs.
Lieblingssongs "Beim ersten mal tuts immer weh" wo es um (versuchten)sexuellen Missbrauch an Kindern/Jugendlichen geht und das das prädestinierte Opfer die Rolle tauscht und sich am Täter rächt.
Labyrinth gefält mirauch sehr gut , wo es entweder auch um sexuellen Missbrauch geht ("...Klopf, Klopf, laß mich rein laß mich dein Geheimnis sein..." ) oder darum das man geistig total die Kontrolle verliert.
"6 Fuß tiefer" fordert einen auf auf den Grund der eigenen Seele zu gehen um sich selbst zu erkennen
"Wer schön sein will muss leiden" behandelt den krankhaften Schönheitswahn
in "Sandmann" geht es um die Armut unter der viele Kinder leiden (wobei mir dabei der englische Text auf dem "Truth or Dare" Album besser gefält. da dort ganz Europa angeprangert wird und nicht nur Deutschland)
"Die Leiter" ist der religiöse Song auf dem Album und beschreibt das nachdem Tod es bloss ein "Niemandsland"" aber keinen Himmerl und kein Paradies gibt.
"Lass mich raus" ist mein absoluter Lieblingssong , wünschte ich hätte ihn bei der Geburt meiner Kinder gehört, auch wenn man diese Geburt vielfältig also auch nicht-körperlich verstehen kann, z.B. als Geburt einer Idee.
"Revolution" gefällt mir wegen der Musik nicht so gut auch wenn ich die Aussage das man für sich und seine Überzeugungen einstehen soll sehr gut finde.
"Auf Kurs" ist ein wunderschönes Liebeslied , mit soviel Gefühl vorgetragen wie ich es Dero kaum zugetraut hätte.
"Bis zum Schluss" ist ein weiteres Lieblingslied von mir , wo es darum geht das man versucht um den anderen ,den man immer noch liebt, zu kämpfen und nicht einfach so aufgibt.
"In deinen Hüften" beschreibt die sexuelle Unüberlegtheit vieler Menschen obwohl doch immer noch die Gefahr sich ernsthafte Erkrankungen (wie z.B. AIDS) dabei zu hohlen sehr groß ist.
"Wach auf" naja gut anzuhören, versinbildlicht auch ein bisschen das Leben aber nicht ganz so meins.
"Geboren zu sterben" ein Obduktionsbericht der einem zeigt das man nicht ewig lebt.
"Brich aus" da wird meiner Meinung nach ein Komakranker /oder depressiver Mensch angefleht endlich um sein Leben zu kämpfen und wieder ins Leben zurückzukomen.
Für mich ein Album voll mit Botschaften und mit vielen guten Songs, finde aber das "Wahrheit oder Pflicht" Album aufgrund der rockigeren Musik besser.
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am 29. August 2008
Zurzeit scheint der Veröffentlichungswahn im Rock- und Metal-Genre ausgebrochen zu sein. Schon seit langer Zeit hat es nicht mehr so viele neue Scheiben großer Bands in so kurzen Abständen gegeben. Und auch Oomph!, die prinzipiellen Erfinder der deutschen Industrial-Schiene springen auf den dampfenden Release-Zug auf und hauen mit "Monster" ihr mittlerweile 10. reguläres Studio-Album auf den Markt. Durchwegs erfolgreich und ohne jeglichen Besetzungswechsel beweisen Oomph!, das Beharrlichkeit und Zusammenhalt auch im Musik-Business noch einen hohen Stellenwert haben. Nach Jahren erfolgreicher Karriere haben sich die drei auch eine anständige Fan-Basis aufgebaut, welche sich auch eindeutig bei den Verkaufszahlen der Scheibe zeigen.

So weit so gut. Doch wie hört sich "Monster" überhaupt an? Ein böse drein blickendes Kind mit Schaufel in der Hand und vor einer derben, verlassenen Landschaft ziert das Cover des neuen Albums. Erinnerungen mit den dämonischen Video-Kindern von "Augen auf" werden da wieder wach. Aber lassen wir das! "Monster" bietet erneut Industrial-Rock auf hohem Niveau, ohne dass sich Oomph! dabei selber kopieren. Natürlich klingt der ein oder andere Song schon ein wenig bekannt, doch trotzdem schafft es die Band eigenständig und neu zu klingen, ohne dabei ihre erarbeiteten Trademarks zu verschleiern. Das Album enthält 13 Songs, die durchwegs wirklich gutklassig sind. Songs, wie das schon vorab bekannte "Beim ersten Mal tut's immer weh" oder die Single "Labyrinth" sind Oomph!-Klassiker und werden wieder gut in das aktuelle Live-Reportoire der Band passen. Parallelen mit dem Erfolgs-Album "Wahrheit oder Pflicht" können durchaus gezogen werden, denn auch ruhige Songs haben wieder Platz auf "Monster" gefunden (zB "6 Fuss tiefer", "Auf Kurs").

Doch Oomph! lassen sich nicht lumpen und veredeln ihre durchaus eingängigen Riffs erneut mit teilweise arg gesellschaftskritischen Texten. Vor allem bei "Wer schön sein will muss leiden" haut Dero auf den Putz und prangert den Schönheitswahn der heutigen (überwiegend weiblichen) Jugend an und kombiniert den Text mit einer wahren Ohrwurm-Melodie. Natürlich bleibt die Härte dabei nie außen vor. Auch "Revolution" setzt sich kritisch mit der derzeitigen politischen Situation auseinander und Dero ruft dabei zur Wahrnehmung der demokratischen Rechte auf.

Doch neben all den schwierigen, aktuellen Themen befinden sich auch Tracks auf der Platte, die mit einfachen Wortspielen ("Die Leiter") oder zweideutigen Bemerkungen punkten ("In deinen Hüften"). Wie schon oben erwähnt bietet "Monster" durchwegs qualitativ hochwertige Songs und somit kann ich im Prinzip nichts an dieser Scheibe aussetzen.

Bei "Monster" handelt es sich meiner Meinung nach um eines der besten Alben der gesamten Diskographie der Band. Auch wenn man manchmal an die beiden Vorgänger-Alben zurück erinnert wird, hat "Monster" seine ganz eigenen Qualitäten und gehört zu den wahren Höhepunkten des heurigen, melodischen Industrial-Jahres!

Oomph! für immer...
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am 4. Oktober 2008
Was ist nur los mit Oomph!? Was waren das für grandiose, tiefgründige Alben á la "Wunschkind", "Sperm", "Defekt" und mit Abstrichen "Plastik", "Unrein" und "Ego"??? Mit "Augen auf" kam die Ausrichtung zur Banalität. Ich sage bewusst nicht Kommerz, da es mir ehrlich gesagt egal ist ob eine Band nun kommerziell wird oder nicht. Oder würden sie bei einem Lottogewinn von 1 Million Euro sagen "Nein, das nehm ich nicht!"???

Wo sind die Ideen dieser Band geblieben? Wann starb die lyrische Kreativität von Dero? Seit nunmehr 3 Alben immer wieder dieselbe Leiher, dieselben langweiligen Songstrukturen. "Eckstein..." hatte ja noch halbwegs Flair, aber schon "Gott ist ein Popstar" war schon am Rande der Peinlichkeit. Und jetzt "Links, rechts, geradeaus"??? Nee oder? Was kommt auf der nächsten Scheibe? "Eene Meene Miste"??? Nicht falsch verstehen, auf jedem der 3 letzten Alben finden sich komischerweise immer wieder 1-3 Songs, die ganz hörbar und fast richtig gut sind aber auf 3 Alben verteilt ist es halt eine ziemlich maue Bilanz. Im Vergleich zu den Frühwerken als einfach die Devise "All Killer - no Filler" noch gefahren wurde. Es tut mir ja schon fast leid hier nur 2 Sterne zu vergeben aber was soll ich machen. Auch nach mehrmaligem hören ist hier nix rauszuholen. Genau dasselbe war es schon bei "GlaubeLiebeTod"...

Ich finde es sehr schade dass eine ehemals wirklich großartige deutsche Band so ihr Potential vergessen hat. Und den zweiten Stern gibts echt nur weil die Frühwerke so stark waren. Ich finde die Band selbst nach wie vor höchst sympathisch aber musikalisch sollten sie langsam mal wieder anfangen zu "denken". Ein Song wie "Wer schön sein will muss leiden" gibt mir in etwa so viel wie Käsetorte mit Curry-Ketchup. Sowas soll von mir aus der Westernhagen trällern, aber OOMPH!???

Das ist doch nicht die Band, die mal Songs wie "Feiert das Kreuz", "Das weisse Licht" oder "Wunschkind" geschrieben hat oder? Komm, Stefan Raab, nimm die Dero-Maske ab und lass die guten alten OOMPH! mal wieder ran :-)

Naja, Galgenhumor ist manchmal auch schön...

Wenns so weiter geht...R.I.P. OOMPH!
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am 5. März 2009
Und schon wieder eine weitere Version von "Monster" - fassen wir zusammen was für Versionen von diesen Album bisher erschienen sind:

1) eine normale Version ohne Bonustracks, auch DVD ist keine dabei
2) eine limitierte Version die allgemein erhältlich ist, ohne Bonustracks dafür mit DVD
3) eine limitierte Version die nur über Amazon erhältlich ist mit eigenen Bonustrack "Ich will Dich nie mehr sehen" sowie DVD
4) eine limitierte Version die nur in den Müller Fillialen erhältlich ist (bzw. war) mit eigenen Bonustrack "Unter deiner Haut" sowie DVD
5) i-tunes Online Kauf Version mit eigenen Bonustrack "Du lügst"
6) Deluxe Box mit DVD und T-Shirt
7) und jetzt diese Version ohne DVD dafür mit "Sandmann", der Song ist auf den anderen Versionen nicht oben da die aktuelle Single angeblich erst nach Fertigstellung des ursprünglichen Albums aufgenommen wurde...

Sorry aber mir reicht es jetzt endgültig, so eine Veröffentlichungspolitik ist absolut indiskutabel den Fans gegenüber, man wird quasi gezwungen sich das Album mehrmals zu kaufen wenn man wirklich alle unterschiedlichen Bonustracks hören möchte. Und dabei betonen Oomph! gerne wie ach so fanfreundlich sie doch sind, von wegen das nehme ich ihnen nicht mehr ab, man ist anscheinend nur noch drauf aus den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen....
Die jetzige Version mit "Sandmann" ist sowieso unnötig da der Song auch als eigene Single erhältlich ist, es werden eh schon alle eine von den anderen Albumversionen haben da hätten sich Oomph! diese "neue" Version sparen können.

Fakt ist: mit der "normalen" Version (oder der allgemein erhältlichen limitierten Version ohne Bonustracks) und den Singles "Labyrinth" sowie "Sandmann" hätte es gereicht, auf diesen beiden Singles wurden die Bonustracks "Ich will dich nie mehr sehn", "Unter deiner Haut" und "Du lügst" aufgeteilt allerdings erst nachdem die unterschiedlichen Albumversionen erschienen sind. Nicht wirklich eine fanfreundliche Aktion, sorry Oomph! aber so vergrault man sich seine Fans, viele alteingesessene Fans haben sich anscheinend sowieso schon verabschiedet da Oomph! schon lange nicht mehr an die Klasse der älteren Alben wie "Sperm", "Defekt", "Wunschkind", "Unrein" anschließen können, selbst "Plastik" und "Ego" sind weitaus stärker als die neueren Alben.

Daher kurz zum eigentlichen Album: mit "Monster" versucht man nur noch auf Sicherheit zu gehen um den "Augen auf" - Erfolg zu wiederholen. Statt "Eckstein, Eckstein, alles muss verteckt sein" kommen zwar Texte wie "Links, rechts, geradeaus" oder "Großmutter, Großmutter warum bist Du noch so jung", das Prinzip der Musik bleibt aber dasselbe, Oomph! waren früher für stetige Weiterentwicklung bekannt, mittlerweile treten sie nur noch auf der Stelle um weiterhin die "Augen auf" Fraktion zu bedienen. Soll sein, in meinen Augen ist das Album allerdings ziemlich belanglos ausgefallen, die Songs dümpeln ohne irgendwelche Höhepunkte nur vor sich hin. Oft wächst ein Album mit jeden hören, hier verliert es sogar noch mit jeden Hördruchgang an Qualität, man hat sich schnell an den Songs sattgehört, danach landet die CD in den hinteren Reihen des CD Schrankes.

Oomph! sind nicht mehr die, die sie mal waren, die Veröffentlichungspolitik von "Monster" stößt bereits sauer auf aber das so ein schwaches und belangloses Album zum 20 jährigen Bandjubiläum veröffentlicht wurde ist ein Armutszeugnis.....
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am 17. Mai 2016
Ich bin sehr zufrieden. Die CD wurde am angegebenen Tag geliefert Abwicklung leicht und unkompliziert und das Album ist einfach nur der Hammer.
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