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Monster Movie

Can Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (30. November 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Spoon Records (Warner)
  • ASIN: B000Y0UY5M
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.194 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Father Cannot Yell
2. Mary, Mary So Contrary
3. Outside My Door
4. You Doo Right

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In Amerika hauen sich irgendwelche Kids, die kaum schreiben können, mit Drogen voll, machen einen primitiven Sound und erneuern damit ganz nebenbei die Rockmusik. In Deutschland muss man erst 30 Jahre alt werden, bei Stockhausen studiert haben oder zumindest fertiger Dirigent sein, um zu erkennen, dass zwei Basstöne eigentlich ausreichen, um geile Musik zu machen.

1968 kamen die Musiker um Irmin Schmidt und Holger Czukay in Köln zusammen und wollten improvisierten Jazz spielen. Den richtigen Drive erhielt das Projekt durch den kehligen atonalen Gesang des amerikanischen Bildhauers Malcom Mooney. Can spielt extrem rhythmische Musik ohne ausschweifende Melodieimprovisationen mit einer hervorragenden Dynamik. Die ersten drei Stücke haben ansatzweise noch eine klassische Liedstruktur und erinnern im Ausdruck etwas an Velvet Underground. Allesüberragend ist "Yoo Doo Right", das sich im Verlauf seiner 20 Minuten immer weiter steigert, wozu Mooney alles gibt. Das Can-Debüt ist roher und härter als die späteren Platten. Ein Klassiker. --Gregor Kannberg

Produktbeschreibungen

MONSTER MOVIE

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Raw and powerful 19. Oktober 2003
Format:Audio CD
Besides the brilliant cover art, this album also boasts some of the most gripping experimental music from the late 1960s.

The opening track Father Cannot Yell is a real stunner that reminds me of the Velvet Underground on tracks like European Son or White Light/White Heat with its raw pulsating bass, insistent keyboard and stuttering vocals.

Mary Mary So Contrary is a slow rock excursion with bluesy vocals, whilst Outside My Door is a powerful piece of acid rock psychedelia, not too dissimilar from Big Brother And The Holding Company's masterpieces like Piece Of My Heart or Combination Of The Two.

The long winding track You Doo Right is a 20 minute tour de force of impressive instrumental textures and varied vocals that captures many moods. It includes tribal drumming and veers from bluesy rock to world music to psychedelic textures.

Monster Movie certainly exerted a profound influence on post-punk music of the late seventies and eighties - Talking Heads and Public Image Limited being only two of the groups that come to mind. It remains a classic of brilliant power and has stood the test of time very well.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hypnotisch, genial, der Zeit meilenweit voarraus... 26. März 2012
Von Ekkehard Koehlert VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich das Album das erste Mal hörte, es war die wohl intensivste Musikerfahrung... Ich war 14 und immer auf der Suche nach neuer und interessanter Musik, der Mainstream langweilte mich schon damals.Als Schüler hatte man wenig Geld und so war ich fast jeden Tag in der Plattensammlung der städtischen Bücherei. Ich nahm die Platte aufgrund des interessanten Covers mit und wir gingen in die Wohnung eines Freundes, um sie zu hören. Seite eins gefiel uns schon sehr gut, aber dann kam die zweite...Das you doo right versetzte uns in einen Trancezustand sondergleichen, sowas hatte man noch nie gehört.(es war 1980...)Repetiv, hypnotisch, Voodoolike....
Nach und nach entdeckte ich dann die anderen Alben und The Can ist bis heute einer meiner absoluten Lieblingsbands.Allerdings beschränkt sich das auf die Alben bis "Future Days", danach war die Magie irgendwie weg.
Eine Platte für die Ewigkeit, bleibt Monster Movie mein Lieblingsalbum von Can.Absolute Empfehlung!!! Ein Rausch ohne Drogen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie muss der Erstling von "Can", aufgenommen von 18. Januar 2011
Von Uwe Smala TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
1968-1969 im Schloss Nörvenich, die Hörgewohnheiten des geneigten
Psychedelicers durcheinander gerüttelt haben.
Songstrukturen gab es so gut wie gar nicht, der Gesang wurde nicht
als Melodieführung sondern als Klang-und Rhythmusfarbe eingesetzt.
Es wurde experimentiert und improvisiert auf Teufel komm raus und
viele englische und amerikanische Bands greifen auch heutzutage
auf diesen Fundus zurück.

Gestartet wird mit "Father Cannot Yell"(7:01). Bizarre Klänge von
Gitarre, Bass und Keyboards werden von einem monotonen Hypnorhythmus
untermalt und der Gesang verzichtet auf jegliche Melodieen.

"Mary, Mary so Contrary"(4:16) klingt fast schon balladesk, der Gesang
bemüht sich um Melodie und Dynamik während bizarre und hypnotische
Sounds eine eigene Atmosphäre kreieren.

"Outside my Door"(4:06) rockt fast an die "Who" erinnernd, überschreitet
deren Grenzen aber um Längen.

"You doo Right"(20:14) wird über einem monotonen Trommelrhythmus zu
einer Psychedelic-Improvisation mit verfremdeten, elektronischen Klängen.
Alles in allem sehr minimalistisch und sparsam instrumentiert.

Das hier will, kann und soll nicht jedem gefallen, muss aber auch nicht.

- Holger Czukay / bass
- Michael Karoli / guitar
- Jaki Liebezeit / drums
- Irmin Schmidt / keyboards
- Malcolm Mooney / vocals
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure brachiale Energie 27. Oktober 2002
Format:Audio CD
Es ist 1968, das Alte ist hinfällig, das Neue bricht sich Bahn, vier studierte Musiker werfen ihr ganzes Wissen über Bord,zusammen mit dem amerikanischen Maler Malcolm Mooney loten sie die Kraft der Reduktion aufs Wesentliche aus.
Man stelle sich Velvet Underground im afrikanischen Busch bei musikalischen Voodoo-Experimenten vor, und dann ist man immer noch weit von "Monster Movie" entfernt. Jaki Liebezeit spielt stoisch und metronomartig das Schlagzeug, Holger Czukay spielt minutenlang den immergleichen Basston, bis dieser sich restlos ins Gehirn geschraubt hat, der ausgebildete Dirigent Irmin Schmidt spielt fast gar nichts, Michael Karoli spielt zwischen Zigeunergitarre und Kettensäge, Malcolm Mooney flüstert, schreit, murmelt mantraartige Wortfetzen.
Nicht leicht verdaulich, aber das sind Revolutionen selten.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein des Vor-Punks 24. Februar 2010
Format:Audio CD
Can, kölner Avantgarderock, bieten auf ihrem Debüt alles was das das Deutschrock-Herz benötigt: neue Klänge braucht(e) das Land. Monotonie wird bei Can ganz groß geschrieben. Monotonie aber nicht in Form von Eintönigkeit (= Langeweile), nein, Jaki Liebezeit`s Getrommel, präzise, hart, geil. Auch auf späteren Platten hämmert das deutsche Metronom unter den Drummern minutenlang den selben Takt. Bumm Bumm Bumm. Ohne Langweilig zu werden versteht sich.
Holger Czukays Bass wummert ebenso monoton und doch so wunderbar vielfältig vor sich hin.

1) Father Cannot Yell: Wenn man Punk nicht immer so mit kurzen harten dreckig gespielten und gesungenen Liedern gleichsetzten würde... das hier ist Punk! 1968/69iger Punk halt, minus Orgel wärs auch von 76/77!
Lang, hart, dreckig gespielt und gesungen von den Kölnern plus dem Afro-Ami Malcolm Mooney (der übrigens nur auf diesem ersten und auf Rite Time 20 Jahre später, dem letzten - Delay & Unlimited Edition Samplern mal ausgenommen - Can Album singt).
2) Mary Mary So Contrary: Schmusesong nach Can-Art
3) Outside My Door: rockig, punkig ähnlich wie 1). Vielleicht nicht ganz so aggressiv
4) Yoo Doo Right: Überhammer, 20 Minuten und kein bisschen lang drehen die hier völlig ab. Sind es nun mal die Longtracks der Band die mir gefallen (Mother Sky von Soundtracks, Bel Air von Future Days...)

Nachfolgende Platten haben nicht mehr diesen ungeschliffenen rohen (Punk-)Sound wie Monster Movie, aber dafür einen neuen "Sänger", der weder Englisch noch Deutsch konnte (die Canner dafür kein Japanisch...). Macht aber nichts, wenn man seinen Sänger als Strassenmusikant kennenlernt, muss man damit halt rechnen.
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