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Monster: Zu Körperlichkeit und Medialität im modernen Horrorfilm
 
 
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Monster: Zu Körperlichkeit und Medialität im modernen Horrorfilm [Broschiert]

Arno Meteling
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 372 Seiten
  • Verlag: Transcript; Auflage: 1., Aufl. (November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899425529
  • ISBN-13: 978-3899425529
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 904.474 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Arno Meteling
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

" (Das Buch) refereriert über eine Fülle von Horrorfilmen und enthält zahlreiche theoretische Bezugspunkte, ohne jedoch den roten Faden zu verlieren. Die Arbeit bietet daher sowohl einen guten Einstieg in das Horrorgenre als auch in eine am Begriff der Medialität orientierte Filmanalyse." Michaela Wünsch, "Als umfassende und differenzierte Arbeit zum Thema ist das Buch (...) ernst zu nehmen undkann einige Lücken der bisherigen Forschung schließen." (Medienwissenschaft 2/2007)

Kurzbeschreibung

Der Horrorfilm zeigt menschliche Körper und technische Medien als Orte des Schreckens und der Faszination. Er spiegelt damit nicht nur seine eigene Medialität, sondern verweist auf seine Wurzeln in der Gothic Novel, der Romantik, der Psychoanalyse und der Medientheorie.Die Studie zeichnet Geschichte und Vorgeschichte des modernen Horrorfilms nach: vom Splatter- und Zombiefilm über das Werk David Cronenbergs und die Slasher- und Serienkillerfilme bis zum aktuellen Mystery- und Gespensterfilm. Das »Monster« dient dabei als theoretische Leitfigur.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Lange Zeit vom filmwissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen, fristeten die so genannten B-Genres unter den Filmen ein Dasein in der Fankultur und im Schatten des Internets. Langsam erst werden sie von der Wissenschaft entdeckt und aufgearbeitet. Ein großer Schritt in diese Richtung ist die vorliegende Dissertation von Arno Meteling, der versucht in einem großen Bogen die wichtigsten neusten Entwicklungen des Horrorfilms nachzuzeichnen. Schwerpunkt der Untersuchung ist vor allen Dingen der apokalyptische Horrorfilm nach dem Bruch des Genres in den 60er Jahren, als die Wandlung zum Splatterfilm vollzogen wurde. Eine Konzentration auf die Meilensteine des Genres, die mittlerweile fast alle ihr (post)modernes Remake erfahren haben, kommt eben so zur Sprache, wie Altmeister Cronenberg und sein Medienhorror, wie auch die Inszenierungen von Chris Cunningham. Im Zentrum der Betrachung steht dabei immer der Begriff des Körpers und die Lesart des Körpers, der im Horrorfilm besonders an die Grenzen seiner Belastbarkeit gebracht wird und dies im wahrsten Sinne des Wortes.

Besonders hervorzuheben ist hierbei auch eine Beschäftigung mit dem Subgenre des Kannibalenfilms, welcher nicht nur als besonders geächtet gilt, sondern kaum zu Wort kommt in den üblichen Veröffentlichungen zum Genre. Er bietet zudem einen Wechsel der Topograpie im ansonsten sehr US-lastigen Kanon der Filme.

Auffällig allerdings ist doch - und dies nicht nur zwischen den Zeilen - daß Meteling oft den Blick des Germanisten (seiner Profession) und nicht des Filmwissenschaftlers auf den modernen Horrorfilm richtet und man so an manchen Stellen eine genuin filmwissenschaftliche Untersuchung einfügen könnte. Doch wenn die Filmwissenschaft länger braucht für "ihre" Gegenstände, sollen sich eben andere darum kümmern und diese Dinge in den Diskurs bringen.

So ist das Buch nicht nur ein Muß für den Medien- und Filmwissenschaftler, sondern auch für den Fan des Genres, der schnell merkt, ob man pejorativ oder kritisch mit (s)einem Gegenstand umzugehen weiß.
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7 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
In der Themenstellung grundsätzlich interessant, weist das Buch verschiedene Mängel auf, die ihm als intendierter wissenschaftlicher Arbeit nicht gut zu Gesicht stehen. Diese sind einmal sprachlicher Natur. Wenn der Autor kritiklos Harold Bloom mit den Worten zitiert, es gebe keine Texte, sondern nur Beziehungen zwischen Texten, trägt er den Gedanken mit, statt die Frage zu beantworten, wie Beziehungen zwischen zwei nicht-existenten Objekten zustande kommen sollen.

Die Beziehungen, die in der Arbeit konstruiert werden, existieren jedenfalls qua Behauptung, wie überhaupt viel behauptet und nicht schlüssig aufgezeigt wird. Dadurch geraten Argumente beliebig und der Beweis ihrer Richtigkeit äußert sich darin, dass sie schriftlich formuliert werden.

In einer wissenschaftlichen Arbeit hätte man zudem begründet, warum z.B. die Psychoanalyse die Vorläuferin der Medientheorie sein soll. Dies stimmt doch nur unter spürbaren Einschränkungen. Und unter diesen wären die Implikationen für die Arbeit zu prüfen gewesen, wenn die Behauptung nicht redundant sein soll. Oder an anderer Stelle, wo der Autor angebliche Gesetzgeber des modernen Horrorfilms" aufzählt und die unbegründete Behauptung anschließt, alle späteren Horrorfilme müssten sich mit diesen auseinandersetzen und zu ihnen in Relation treten. In konsequenter Argumentation führt dies gleichsam über multiple Referenzschleifen auf den bis in die Gegenwart übermittelten Horror bei den alten Griechen zurück. Ob diese nicht nur Bezugnahme auf die Gesetzgeber", sondern vielmehr geforderte Auseinandersetzung mit ihnen zwingend ist, bleibt erklärungsbedürftig und beschneidet zudem heutige Filmemacher in ihren Möglichkeiten.

Fazit: Trotz wissenschaftlichen Anspruchs wird keine stringente Analyse durchgeführt, sondern zu sehr auf intellektuelle Andockstrategien und Behauptungen abgestellt.
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