Wußten die beiden ersten Romane noch zu gefallen, wegen der frischen Ideen die gut in den Rahmen einer Welt voller Untoter eingearbeitet waren, so wird es mit selbigen, bei diesem abschließenden Roman, für meinen Geschmack ein wenig übertrieben... (Manchmal ist "weniger einfach mehr"!)
In vielen Passagen wirkt die Geschichte auch nicht mehr "in sich schlüssig"! (Zeitweise erscheinen die Leichenherren übermächtig und kontrollieren Hunderte oder gar Tausende von Zombies, nur um, wenn es nicht mehr ins Konzept paßt, mit einem Mal von einigen Hundert oder gar Dutzend Ihrer ehemaligen Diener überwältigt zu werden... Oder eine Macht, die zuvor genutzt wurde um, zwecks "Unterweisung" einer Hauptperson, Kontinente zu überwinden, versagt zum guten Ende hin wenn es gilt sich einen "neuen Körper" lediglich über wenige hundert Meter zu suchen!)
Zeitweise drängt sich der Eindruck auf daß Wellington im Vorfeld gar nicht so recht darüber nachgedacht hat wie er die Geschichte zu Ende führen soll und dann von einem möglichen Abgabetermin überrascht wurde!?
Übrig bleiben eine halbwegs spannende Geschichte (Die im negativen Sinne über das erwartete Ziel hinaus schießt!) und der gewohnt flüssige Schreibstil... (Erscheint mir persönlich noch ausreichend für knappe drei Sterne.)