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Monster Blood Tattoo. Der Findling [Gebundene Ausgabe]

D.M. Cornish
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

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Rosamund kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Ausgerechnet der alte Schlafsaalaufseher von Madame Operas außerordentlicher Marineanstalt für Findelkinder, Master Fransitart, hat ein Monster Blood Tattoo! Denn das bekommen nur Menschen, die mit einem echten Monster gekämpft und es auch besiegt haben, und das hätte Rosamund Master Fransitart gar nicht zugetraut. "Das Bild des getöteten Monsters wurde mit dessen eigenem Blut in die Haut des Siegers gestochen", heißt es im erstaunlichen Roman Monster Blood Tattoo des australischen Autors D. M. Cornish. "Sowie das Blut unter der Haut war, rief es merkwürdige Reaktionen hervor, zersetzte sich und hinterließ ein unauslöschliches Zeichen."

Das Monster Blood Tattoo ist nicht das einzige Ungewöhnliche in Cornishs Buch. Das beginnt schon beim weiblichen Namen der Hauptfigur, die eigentlich ein Junge ist. In Madame Operas außerordentliche Marineanstalt für Findelkinder ist Rosamund gekommen, weil er zum Soldaten der See erzogen werden soll. Rosamund nämlich lebt in einer schrecklichen, vom Krieg zerfressenen Welt, in der es vor allem um den Kampf der Menschen gegen die Bedrohung durch Ungeheuer geht -- Monster, die er selbst ungeheuerlich gern bekämpfen will. Aber der Held muss lernen, dass die Welt gar nicht so schwarzweiß ist, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Es gibt Monster, die gar nicht schrecklich sind. Und es gibt furchtbare Menschen. Menschen wie den Mitzögling Gosling, einen gewissenlosen Knaben, der notfalls über Leichen geht. Und der hat es ganz besonders auf Rosamund abgesehen...

Und noch etwas ist ungewöhnlich an Monster Blood Tattoo. Am Ende des Buchs ist ein fast 100-seitiger Anhang abgedruckt, der neben allerlei erläuternden Zeichnungen und Karten ein als Wörterverzeichnis getarntes Lexikon enthält, das von A wie „Achsen, die“ bis Z wie „Zerstörer“ alles enthält, was man über Cornishs teils skurrile, teils phantastische Welt wissen muss. Da darf man sich schon auf die zwei Nachfolgebände von Monster Blood Tattoo freuen. Denn dass es bei all dem monstermäßigen Aufwand von Monster Blood Tattoo nicht bei dem einen Buch bleiben kann, ist ebenso schön wie gewiss. Für Leser ab 12 Jahre. -- Isa Gerck

Pressestimmen

"Das Waisenhaus, die 'Außerordentliche Marineanstalt' von Madame Opera, könnte aus der Feder eines Charles Dickens stammen. ... Ein Schmuckstück unter den Jugendromanen - Cornishs Prosa ist präzise und elegant zugleich." Gerd Blase, Rhein-Zeitung, 09.03.07

Über den Autor und weitere Mitwirkende

D. M. Cornish, 1972 in Adelaide, Südaustralien, geboren, studierte Illustration an der Universität in Südaustralien. Seit der Star-War-Serie in der 70er-Jahren war er fasziniert von der Idee anderer Welten und Sonnensysteme. Die Welt des Halbkontinents in all ihren Details und Eigenheiten hat der Autor über Jahre entwickelt. ›Monster Blood Tatoo. Der Findling‹ ist der Auftakt einer dreibändigen Reihe über Rosamund und den Halbkontinent.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Zitternd und ohne auf die toten Grinslinge zu achten, ging Rosamund langsam zu der am Boden liegenden Europa. Der Gedanke, an diesem unheilvollen Ort ganz auf sich allein gestellt zu sein, erfüllte ihn mit Grauen. Je näher er der Fulgar kam, desto tiefer duckte er sich und versuchte, ihr Gesicht zu sehen und einen Hinweis auf ihren Zustand zu erhalten. Sie lag verdreht da, Arme und Beine zeigten in alle Richtungen. Ihr langes Haar war zerzaust und bedeckte ihr Gesicht. Er wappnete sich einen Moment, dann kniete er neben ihr nieder und strich ihr behutsam die kastanienbraunen Locken von Hals, Wangen und Stirn. Sie war totenblass.

Grinslinge heulten in der Ferne.

Er huschte zum Landaulet zurück und holte die Laterne. Wieder bei Europa, kniete er sich hin und sah nach, ob sie noch am Leben war. Am liebsten hätte er geweint, aber er hielt die Tränen zurück - er hatte auf dieser Reise schon genug geweint. Aus ihrer Nase lief Blut. Am Hals, wo ihre Kleidung keinen Schutz bot, hatte sie grässliche Bisswunden. Aber sie atmete, in kurzen, flachen Zügen. Sie lebte! Rosamund beugte sich über sie und flüsterte: »Miss...! Miss...Miss Europa!«

Ihre Wimpern zitterten und teilten sich langsam, aber ihr Blick war glasig. Ihre Lider fielen wieder zu, und es schien, als würde die Fulgar das Bewusstsein verlieren. Er rüttelte sie zweimal kräftig an der Schulter, denn er wollte nicht, dass sie ohnmächtig wurde. Sie stöhnte und bewegte sich, dann schlug sie erneut die Augen auf und sah ihn an.

Sie stemmte sich auf die Ellbogen und setzte sich auf, ließ aber den Kopf hängen. »Was ist geschehen?«, fragte sie keuchend. Rosamund hockte sich hin. »Sie haben gesiegt...Sie haben sie alle bezwungen.«

Müde blinzelnd schaute sie um sich. Aus ihren Augen liefen aschgraue Tränen.

Rosamund erschrak. Er hatte mit den Schrecksalzen auch sie getroffen.

Nach einer langen Pause und einem tiefen Seufzer flüsterte sie: »Gut... Das war...schwer.« Sie setzte sich aufrechter hin, rollte die Schultern und ließ den Kopf kreisen. Sie stöhnte und verzog dabei das Gesicht. »Ich bekam Krämpfe in meinen Organen«, murmelte sie. »Nicht gerade der günstigste Zeitpunkt... Ich dachte schon, es sei um mich geschehen.« Ihr Atem rasselte, als sie Luft holte, dann fuhr sie fort: »Es ist nie ratsam...einen Kampf zu beginnen...wenn einem eine Dosis...Sirup fehlt.«

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