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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach nur toll!,
Rezension bezieht sich auf: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran. CD (Audio CD)
Dieses Hör-Buch ist ein kurzes, aber dafür exzellentes!Worum geht es? Der erste Teil ist eher traurig. Momo lebt mit seinem Vater, einem humorlosen, hochneurotischen, grauen Rechtsanwalt ohne Lebensfreude alleine zusammen. Die Mutter hat sich vor Jahren von ihrem Mann getrennt. Momo kocht jeden Tag für den Vater und kauft im Laden von M. Ibrahim ein. Nebenbei wird ab und zu das Bordell besucht und der Junge mit der körperlichen Liebe vertraut gemacht. Lange Zeit glaubt Momo, M. Ibrahim merkt seine kleinen Diebstähle im Laden nicht, mit denen er seine erotischen Abenteuer finanziert, aber dann spricht ihn M. Ibrahim an und es entwickelt sich zunächst ein Frage/Antwort Spiel, dann Zutrauen und schließlich Freundschaft. M. Ibrahim erteilt Momo Unterricht in allgemeiner Lebenshilfe und gibt wertvolle Hinweise, wie man einfacher mit seinen Mitmenschen klarkommt, dabei beruft er sich oft auf seinen Koran. Als der Rechtsanwalt arbeitslos wird und schließlich Momo verlässt, ist M. Ibrahim seine einzige Stütze. Der Vater begeht Selbstmord und M. Ibrahim zögert nicht, Momo zu adoptieren. Der geschickte Umgang mit den Behörden ist wiederum ein Beispiel für die Lebenserfahrung von M. Ibrahim. Nun, im zweiten Teil fängt die Sonne an in Momos Leben zu strahlen. Momo und M. Ibrahim sind glücklich und für Momo ist es das erste Mal, sich geliebt fühlen zu dürfen. Sie kaufen sich ein Auto und entdecken die Welt neu. Letztendlich machen sie sich auf den Weg zu M. Ibrahims Geburtsort. Dort angekommen, verstirbt M. Ibrahim, aber er hat seine Lebensziele erreicht und scheidet als glücklicher Mensch. Im dritten Teil, kehrt Momo zurück und fängt an, ebenfalls ein Lebensmittelgeschäft zu betrieben. Dabei strahlt er die Gelassenheit, Weltoffenheit und Weitsicht seines Lehrers aus und wird selbst zu einer Art Ibrahim. Ob auch er seinen Momo finden wird? Fazit : Eine sehr schöne Geschichte, die man nicht vergisst. Gesamturteil: besonders empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Heile Welt in der Rue de Paradis,
Von Mattskills "In Matt We Trust ;-)" (Osnabrück, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran. CD (Audio CD)
Weiß jetzt nicht, wie ich meine Rezession schreiben soll ohne meine Objektivität zu verlieren aber ich versuchs mal:Der Titel suggerierte mir, daß diese Buch dem Leser den Islam etwas näher bringen würde, die meisten Kritiken und Rezessionen versprechen dazu eine liebevolle Geschichte, die angeblich Herzen erweicht. Bei mir allerdings weit gefehlt. Ich lese ziemlich viel und hab auch einige Hörbucher als Vergleich, dieses hier ist sicherlich nicht schlecht gemacht aber ich will mal bei der Geschichte bleiben. Mich erinnert diese Erzählung am ehesten an eine platte TV-Serienfolge mit unterschwelliger political correctness. Ich will dem Autor nichts unterstellen, aber ein bischen glaube ich sogar, daß diese Geschichte genau das Gegenteil bewirken könnte von dem, was man vermuten würdem, was sie beabsichtigt... kurz: ich hatte ein ganz klein wenig das Gefühl, daß mir hier ein Weltbild verkauft werden sollte, was vielleicht sogar falsche Ziele vefolgt. Darauf möchte ich aber nicht weiter eingehen. Das ufert sonst aus hier... Die Story ist relativ kurz und deshalb schon verständlicherweise banal, Monsieur Ibrahim ist gewiß ein sehr sympathischer Charakter, alle anderen Hauptdarsteller sind mir allerdings weniger sympathisch: ein Protagonist, der seinen Vater beklaut, seine Mutter belügt und mit oberflächlicher Mimik seine Mitmenschen begegnet. In so eine Rolle soll ich mich versetzen? Wieso? Was kann ich von dieser Geschichte lernen? Daß Muslime auch nur Menschen sind? Wer das noch nicht weiß, der kann sich ja mal informieren, aber alle anderen werden enttäuscht werden. Islam-Kenner erst recht, denn hier werden sogar Widersprüche laut und einmal wird zwischen den Zeilen dem Koran sogar eine Darwinistische Sichtweise unterstellt. Völlig verdreht. Fazit: Oberflächlich eine nette Geschichte, die einem selbstzufriedene Gemütszuckungen entlocken möchte. Tiefsinnig ist das ganze leider überhaupt nicht und inhaltlich wird das vermeintliche Hauptthema Koran kaum und dieser kleine Teil teilweise sogar falsch vermittelt. Womöglich unbeabsichtigt, aber dennoch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Liebenswert und weise,
Von
Rezension bezieht sich auf: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran. CD (Audio CD)
Diese 2001 erschienene Adaption eines Theaterstücks des Elsässers Éric-Emmanuel Schmitt wurde ein Jahr später auch in Deutschland durch eine äußerst poitive Besprechung in Elke Heidenreichs damaliger ZDF-Sendung "Lesen!" zum Bestseller. Erzählt wird die Geschichte des jüdischen Jungen Moses, genannt Momo, der in den 70er Jahren allein mit seinem hartherzigen Vater in Paris lebt und sich aus der Kälte seines Elternhauses in die Gesellschaft der Huren im Viertel und des muslimischen Kolonialwarenhändlers Monsieur Ibrahim flüchtet. Die einen führen ihn in die körperliche Liebe, der andere in die geheimnisvolle Welt des Sufismus ein. Als Momos Vater Selbstmord begeht, wird der Junge kurzerhand von Monsieur Ibrahim adoptiert und begibt sich mit ihm auf eine Reise, die sein Leben komplett verändern wird...Eines vorneweg: Dieser international hochgelobten und mit Omar Sharif verfilmten Erzählung wurde immer wieder vorgeworfen, ein dreistes Plagiat des 1975 erschienen Romans "Du hast das Leben noch vor Dir" von Romain Gary zu sein. Da ich dieses Werk bisher nicht kenne, vermag ich über die Richtigkeit dieser Beschuldigungen nichts zu sagen, es wäre allerdings sehr ärgerlich, hat man es hier doch mit einer zauberhaften Geschichte zu tun. Wer empfänglich für eine Geschichte der Toleranz, der kleinen Lebensweisheiten und von Elementen eines Roadmovies hat, darf sich hier gut aufgehoben fühlen. Das reicht zwar noch nicht an die großen Werke der Literatur heran, mehr als nur der Schmöker für zwischendurch ist dies aber allemal. Matthias Ponnier liest mit seiner warmen, aus vielen Dokumentationen und Hörbüchern bekannten, Stimme, was der sympathischen Grundstimmung des Buchs sehr entgegen kommt. Auch wenn die Wirklichkeit zwischen Juden und Muslimen ganz anders aussieht, darf man aufgrund dieses Buches von ein wenig mehr gegenseitiger Rücksichtnahme auf beiden Seiten träumen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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