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Monopoly in Prenzlauer Berg
 
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Monopoly in Prenzlauer Berg [Taschenbuch]

Frank Ewald
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 183 Seiten
  • Verlag: trafo; Auflage: 1., Aufl. (28. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896266365
  • ISBN-13: 978-3896266361
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 833.640 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Berlin-Prenzlauer Berg im Jahre 1990. Student Max Steinert macht seinen Abschluß an der Humboldt Universität und beginnt anschließend auf dem Umweltamt zu arbeiten. Mit Hilfe des Westbeamten Harry lernt er dort nicht nur die westdeutschen Verwaltungsvorschriften kennen, sondern gerät durch seine Wohnung in Prenzlauer Berg mitten hinein in den Privatisierungsprozeß des ostdeutschen Immobilienmarktes. Von Harry ermuntert, nutzt er das Vorkaufsrecht der Mieter laut Altschuldenhilfegesetz der Bundesregierung und stellt sich damit all jenen in den Weg, für die die Neuaufteilung von Prenzlauer Berg bereits abgemachte Sache war, was zu einem Kampf um die Häuser führt, der die höchsten Kreise von Wirtschaft, Politik und Justiz beschäftigt.

Über den Autor

Frank Ewald, 1963 in Greifswald geboren, kam 1982 nach Berlin, studierte Gartenbau an der Humboldt Universität und ist heute Geschäftsführer einer Grundstücksgesellschaft in Prenzlauer Berg.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin H.
Die Erzählung bietet einen spannenden und unterhaltsamen Einblick rund um die Geschehnisse der Immobilien-Privatisierung nach der Wende in Berlin Prenzlauer Berg. Trotz ' oder gerade wegen der menschlich nachvollziehbaren persönlichen Betroffenheit, versteht es Frank Ewald Geschichte und Erfahrungen vorzustellen, sowie feste Muster der Gegenwartsgesellschaft zu erschüttern und zu hinterfragen. Der Autor verrät keine Tipps wie man es besser machen hätte können und wirft nicht mit Ratschlägen um sich, er bleibt bei seiner Rolle als Max Steinert, die er entgegen aller potentieller Vorwürfe sehr neutral und objektiv ausübt. Der Gefahr, die Vergangenheit zu verklären, entgeht er, auch wenn die Betonung der Differenz zwischen einem "Früher" und der Gegenwart das Buch durchzieht.
Als Österreicherin begegne ich der Entwicklung in Prenzlauer Berg oftmals mit verständnislosem Erstaunen. Ewalds Roman lässt mich manches klarer sehen, gelassener ' inmitten einer von Narzissmus geleiteten 'Therapie-Szene', deren Hauptproblem das modegerechte Outfit des eigenen Egos ist.
Meiner Ansicht nach ist Frank Ewalds Roman eine gelungene Collage über die Auswüchse des Kapitalismus, die Ideologie des Konsumismus, Subversionsstrategien und Möglichkeiten widerständiger Praxis.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Immobilienkrimi 12. Oktober 2007
Von jette
Eine spannende Erzählung, die man selbst nur vom Hören-Sagen herkennt, aber niemanden kennt, der sich wirklich gegen die Immobilienhaie mit soviel Mut und Arglosigkeit widersetzt hat. Der Protagonist Max Steinert lässt sich nicht beirren und geht den steinigen Weg, auf welchem er sich mit den Machenschaften der Immobilienbranche hart auseinandersetzen muss. Schafft er diesen Kampf?
Ein unbedingtes Muss zum Lesen, da es dem Leser eine Geschichtsstunde bezüglich der Wendezeit und der mit ihr verbundenen Veränderungen gibt. Es ist gelebte Geschichte und es ist einem beim Lesen immer im Hinterkopf präsent, dass die Erzählung auch nur aufgrund von selbsterlebten Erfahrungen so ehrlich geworden ist, wie man sie jetzt lesen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Art der Erzählung hat mich das Buch bis zu deren Schluss nicht aus der Hand legen lassen. Diese Geschichte hat Erinnerungen geweckt, die in Folge der Assimilierung im Denken und Fühlen meiner Generation nicht mehr vordergründig eine Rolle spielt. Mit Sicherheit auch heute noch in übertragender Form aktuell und eine Empfehlung für alle, die sich mit der Problematik von Moral und Ethik im Wirtschaftsleben auseinandersetzen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Wunderbar authentisch...
Max Steinert kämpft sich durch den Bürokratie-Dschungel...
...eine schöne, gut zu lesende Geschichte zur Zeit der Wende und aufteilung Berlins. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2008 von Sven Melke
wahrheitstreu
Diese sehr lesenswerte Geschichte hat in spannender Weise die Realitäten der damaligen Zeit geschildert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2008 von Erdene Disdaabazar
Monopoly ohne Ende
Das Buch von Frank Ewald beschreibt persönlich sehr gut nachvollziehbar die scharfen Konflikte um Eigentumsrechte und bezahlbaren Wohnraum im Ostteil Berlins der Wendezeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2007 von Watchbee
Immobilienhaie
Eine spannende Geschichte über die Besitzgier der Immobilienhaie, die einer Dokumentation ähnelt und doch schön erzählt ist.
Veröffentlicht am 26. Dezember 2007 von Fischer
Wende-Bilder
Eine fesselnd geschriebene Geschichte.
Sie zeigt ein Bild um das Ringen nach Besitz und Macht im Immobilienbereich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2007 von Ute Baldt
Mafiosum
Eine authentische Erzählung,in der sich ein Student mit gleichgesinnten Bewohnern seines Mietshauses gegen die
Immobilienspekulanten zur Wehr setzt,um das Haus selber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2007 von Susanne Filep
Wertewandel
Ein kurzweilige gelungene Darstellung über die Wendezeit im prenzlauer Berg, insbesondere über die Entwicklung eines Studenten zum hausbesitzer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2007 von bruno breit
Berliner David gegen Immobilien-Goliaths
Das Buch gibt gut wieder, mit welcher Dreistigkeit gewisse Menschen während der Wendezeit versuchten, Ihren Reichtum zu mehren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Mitch Buchanan
Würdiger Nachfolgen von "Spreu & Weizen"
Wer die erste Erzählung gelesen hat, weiß, dass der Autor keine Geschichten einfach erfindet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2007 von Inselbewohner
Immobilienkrimi in Prenzlauer Berg
Für mich als Österreicher ist es schwer zu verstehen, warum das 17 Jahre vereinte Deutschland noch immer so geteilt erscheint. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2007 von G. Klaus
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