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| Lernziel: | Strategie, Glück |
| Sprache(n): | Deutsch unknown, Deutsch published |
| Modell: | 00009100 |
| Anzahl Spieler: | 2 bis 6 |
| Batterien notwendig : | Nein |
| Batterien inbegriffen : | Nein |
| Material: | Karton |
Produktinformation
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Die Geschichte
Hätte man dies Charles Darrow damals gesagt – er hätte einen für verrückt erklärt. Der arbeitslose Heizungsbau-Ingenieur und Erfinder des erfolgreichsten Brettspiels aller Zeiten wurde dank Monopoly zum Millionär. Mitten in der Großen Wirtschaftskrise, 1930, entwickelte der arbeitslose Heizungstechniker, der schon zuvor kleinere Spiele und Spielhilfen ausgeknobelt hatte, einen Zeitvertreib für sich und seine Frau. Er malte Straßenzüge auf eine Tischdecke und mit Spielgeld und Ereigniskarten aus Pappe wurden bald ganze Häuserblocks aus bemalten Holzklötzchen erbaut und wieder verkauft. Diese Ablenkung vom eigenen kleinen Dasein machte bald auch den Freuden und Bekannten Darrows so viel Spaß, dass er weitere Spielbretter samt Zubehör bastelte und, natürlich, verkaufte.
Irgendwann, nach einigen hundert handgefertigten Exemplaren und viel Mundpropaganda, konnte zunächst ein örtlicher Supermarkt mit dem Vertrieb betraut werden, bis sich Darrow schließlich traute, sein Produkt der schon damals bekannten und erfolgreichen Firma Parker Brothers anzubieten. Nach einigem Zögern – man hielt die Regeln für zu kompliziert für ein Familienspiel – entschied man sich dort, in das Geschäft einzusteigen und hat es seitdem nicht bereut. Dass aber bis zum endgültigen Siegeszug noch ein paar kleinere Hürden in Form von Plagiatsvorwürfen und Zweifeln überwunden werden mußten, schien bei einem Spiel dieses Themas wohl vorherbestimmt, hemmte aber keineswegs den Erfolg. Parker Brothers überstand dank der Gewinne die Wirtschaftskrise und Charles Darrow wurde zum Millionär und zum ersten namentlich bekannten Spielerfinder.
Aus der Not entstanden, wurde das heute berühmte Spiel um Macht, Mieten und Moneten ein Riesenerfolg. Eines seiner ersten Spielbretter erzielte auf einer Auktion den stolzen Preis von 22.000 Dollar.
Und die Begeisterung für Monopoly treibt noch andere Blüten: in San Diego gibt es einen (über)lebensgroßen Spielplan von 300 Quadratmetern Größe, ebenso wie ein Winz-Spiel von 2,5 Zentimeter Kantenlänge konstruiert wurde. Die Spielefans selbst sind zu weiteren Rekorden bereit: die längste Monopoly-Partie dauerte 70 Tage. Andere Begeisterte spielten 148 Stunden in einem Aufzug, 240 Stunden in einem Baumhaus oder gar 100 Stunden im Tauchbecken – mit einem wasserfesten Spiel natürlich. Der höchste Spielort war wahrscheinlich die Zugspitze, auf der einmal die deutschen Meisterschaften stattfanden.
Alles auf "LOS"
Was macht solch einen Spaß an Monopoly? Ziel des Spiels ist es, ein Immobilien-Monopol aufzubauen und alle Mitspieler in die Insolvenz zu treiben. Aber das klingt schlimmer als es ist, schließlich kann ein Rauswurf beim Mensch-ärgere-Dich-nicht die Nerven genauso strapazieren. Das Hin und Her bei Häuserbau und Straßenkauf, beim Miete kassieren und Pleite gehen, spiegelt zwar die harte Welt jenseits des Spielbretts wieder, aber das Schöne an der Sache ist, dass es eben doch nur im Spiel geschieht. Der ehemalige Präsident der Herstellerfirma Parker Brothers hat es einmal so formuliert: "Die Magie des Spiels besteht darin, seinen besten Freund eins auszuwischen, ohne ihm auch nur den geringsten Schaden zuzufügen."
Es geht also ums Spekulieren, Kaufen und Verkaufen, um Konkurrenzkämpfe,um die Möglichkeit, ein Vermögen aufzubauen und Risiken einzugehen, ohne am Ende tatsächlich pleite zu sein. Wo anders könnte dieses Spiel also entstanden sein, als im Mutterland des "money, money, money" - in Amerika?
Wo spielt das eigentlich?
Ab Ende 1935 war Monopoly auch in Europa erhältlich und begeisterte zuerst Großbritannien, wenig später auch Deutschland. Seitdem ist das Spiel mit Schlossallee und Badstraße nicht mehr aus Deutschlands Spielregalen wegzudenken. Auf dem Spielbrett wurden die Straßennamen von Atlantic City (der Stadt, in der Charles Darrow einige nette Urlaubstrage verbracht hatte) durch die von Berlin ersetzt, wobei die hochpreisigen Lagen durch das Nobelviertel Schwanenwerder bezeichnet wurden. Hierdurch fühlten sich einige Personen unangenehm berührt, weshalb seit 1953 in Deutschland - als einzigem Land der Monopoly-Welt – die bekannten fiktiven Adressen der Schlossallee und der Parkstraße zu bespielen sind. Mittlerweile ist jedoch ein reiches Sortiment an städte- und (bundes)länderspezifischen Editionen erschienen und auch in Berlin kann der Monopolist nun wieder spekulieren. Und seit 2001 wird die Miete auch im Spiel nicht mehr in D-Mark, sondern in Euro kassiert.
Die neue Monopoly Classic Edition

Das „Monopoly-Phänomen“ hält an und setzt seinen Siegeszug weiter fort. Jahr für Jahr gehen in Deutschland über 500.000 Monopolyspiele über die Ladentheken. Monopoly ist also Kult und die neue Monopoly Classic Edition aus dem Jahr 2008 ist es auch. Die aufgefrischte Ausgabe zeigt sich in neuem Design und bietet ein pfiffiges Spielzeit verkürzendes Element: Den Tempowürfel samt zugehörigen neuen Spielregeln. Der Tempowürfel hält, was er verspricht und lässt sich einfach in das Spielgeschehen einbinden. Vor jedem Zug dürfen sich die Spieler aussuchen, ob sie den neuen Würfel zusätzlich zu den beiden normalen Würfeln einsetzen möchten oder nicht. Der Tempowürfel zeigt die Ziffern 1,2 und 3, sowie die Symbole „Bus“ und „Mr. Monopoly“. Zeigt der Tempowürfel eine der Ziffern, so darf der Spieler um die Summe aller drei Würfelaugen weiterziehen. Bei „Bus“ kann der Immobilienhai auswählen, ob er um die Augenzahl
eines Würfels oder die Summe aus beiden Würfeln weitergeht. Bei „Mr. Monopoly“ führt man seinen Zug zunächst wie gewohnt aus, rückt hiernach aber auf das nächste freie Grundstück ohne Besitzer, um es direkt zu kaufen oder zu versteigern. Ergebnis der neuen Tempowürfel-Regel: Insbesondere in der Anfangsphase des Spiels kommen die freien Grundstücke schneller an den Mann, was die Spieldauer einer Monopolyrunde deutlich reduziert, ohne dass der eigentliche Spielreiz verloren geht. Ist das alte Monopoly-Spiel also schon arg ramponiert lohnt sich die Neuanschaffung der jüngsten Monopoly Classic Edition auf jeden Fall.
Mit all diesen Rekorden und neuen Versionen als Anreiz auf dem Konto wird Monopoly wohl noch lange Zeit in bester Lage an der Brettspielstraße verweilen dürfen. Und eine Partie macht auch dann Spaß, wenn man sie ohne Taucheranzug und in den üblichen 100 Minuten spielt. Für 2 bis 6 Immobilenspekulanten ab 8 Jahren.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
wenig gemeinsam mit dem Klassiker,
Von
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Nach langem Suchen habe ich endlich eine Monopoly-version gefunden, die der des Klassikers am nächsten kommt.Aber nach den ersten Runden kam die Ernüchterung. Die Umrechnung von der alten Währung auf Monopoly-Dollar ging total schief. 2,- Miete für die Badstraße ist nicht sehr realistisch. Auch die neuen Preise für Bahnhöfe/E-Werk und Wasser-Werk haben mit den alten und gewohnten Preisen nichts mehr gemeinsam. Warum musste überhaupt eine neue Währung geschaffen werden? Ich habe auch noch nie erlebt, dass die Bank zu wenig Geld hat. Hier schon. Ständig ist man am Geld wechseln. Vor allem 20er und 50er sind viel zu wenige vorhanden. Auch am Material wurde tüchtig gespart. Früher waren die Besitzkarten und Gemeinschafts- bzw. Erigeniskarten fast aus Karton. Jetzt bestehen sie nur aus etwas dickerem Kopierpapier. Selbst das Geld, was ständig in Gebrauch ist, besteht aus relativ dünnen Papier. Man kann sich vorstellen, wie das Geld und die Karten nach 10-20 Spielen aussehen. Positiv finde ich nur die Figuren. Ich kenne das Originalspiel noch mit den schmalen hohen Plastikfiguren. Inzwischen bestehen die Figuren aus Zinn (glaub' ich) und haben verschiedene Formen (Hut, Rennauto, Schubkarre...). Sicherlich..... es kommt mit der Zeit auch Spielspaß auf, denn am System hat sich ja nichts geändert. Wer aber jahrelang die Originalversion des Spieles gespielt hat, für den ist die neue Version eine Enttäuschung. Viel Spaß Parker 00009100 - Monopoly Classic, deutsche Version Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klasse Spiel!,
Von
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Monopoly 00009 - Monopoly Classic (Deutsche Version) (Spielzeug)
Ich habe dieses Spiel zum 8.Geburtstag gekriegt.Als erstes verstand ich noch nicht so richtig wie das Spiel geht aber da ich sehr viel gutes darüer gehört hatte hatte ich mir sehr viel Mühe gegeben es zu verstehen und es war mir gelungen.Nach den ersten Runden verstand ich auch mit dem Geld umzugehen und das Spiel wurde schnell mein lieblingsspiel auch wenn es ein bisschen lange dauert aber es gibt da auch noch die Schnellspielregeln.Ich bin inzischen schon zehn Jahre alt und trotz des vielen spielens sieht es fast noch aus wie neu. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das polarisierendste Glücksspiel Deutschlands,
Von
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Monopoly 00009 - Monopoly Classic (Deutsche Version) (Spielzeug)
Die einen hassen Monopoly, die anderen lieben es. Der Grund dafür dürfte jedem klar sein, der das Spiel mal gespielt hat, und das dürften viele sein. Dem Gewinner wird der ungeteile Hass der Mitspieler zuteil, da er sie auf dem Weg zum Sieg wortwörtlich zertreten hat :)Nein, jetzt im Ernst. Das Spiel ist schnell, mitreissend, laut, einfach aufregend. Die Spielidee selbst ist legendär, oft immitiert, aber in seiner schlichten Perfektion unerreicht. Straßen kaufen, geschickt handeln, geschickt bauen und gewinnen. Was jedoch die eigentlichen Emotionen und auch den Ausgang des Spiels ausmacht, ist trotz der Möglichkeiten von Planung und finanziellem Geschick zweifellos der Faktor Glück. Wer bei wem "draufläuft" und mit steigender Spieldauer immer mehr Miete an seine Konkurrenten abtreten muss, entscheidet einzig und allein der doppelte Würfelwurf, und somit kommt das allseits beliebt und berüchtigte Mensch-ärger-dich-nicht-Feeling auf, da man aufgrund des Spielaufbaus auf das Scheitern der Mitspieler angewiesen ist, mehr noch, ihm Schaden zufügen muss. Trotz dieser ordentlichen Portion Zufall erweckt das Spiel den Eindruck, der Gewinner habe ganz im Stile eines erfolgreichen Managers durch taktisches Geschick die anderen in die Knie und in die Schulden getrieben. Dass dieses Spiel deshalb eine ganze Reihe von Fachliteratur verursacht hat, in denen über diverse Strategien zu lesen ist, ist einfach nur herrlich. Noch ein paar generelle Anmerkungen zum Spielen: Wo Geld ist, ist auch Korruption und Betrug. Deshalb sollte der Bankier, der Geldein- und ausgänge bewacht, eine absolut vertrauenswürdige Person sein. Besonders beim Spiel mit Menschen, die sprichwörtlich um jeden Preis gewinnen und die anderen schlagen wollen, sprich die Familienmitglieder oder Freunde :) Aufgrund seiner enormen Popularität gibt es eine Vielzahl von Spielvariationen und Regelungen, die sich so nicht im Regelwerk finden. Populärstes Beispiel ist sicherlich die von vielen praktizierte Sammlung der Aktions-Strafen, die an die Bank gezahlt werden, die man dann auf "Frei Parken" einheimsen kann, oder auch die doppelte Anzahl des "Rundengeldes", falls man direkt auf das Startfeld kommt. Man sollte unbedingt VORHER alle diese Details abklären. Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass ich diese schlichte Ausführung des Spiels (es gibt ja mittlerweile Hunderte) irgendwie am schönsten finde. Ist halt einfach old school. Sollten sie dieses Spiel noch nicht haben, wird es Zeit. Ein echter Spiele-Klassiker, und falls sich jemand fragt, wieso ich 5 Sterne für "pädagogisch wertvoll" gegeben habe: Nein, ich bin kein fieser Kapitalist :), ich deute das so: Dieses Spiel schult definitiv das Zusammenleben. Wer sich nach einer Partie Monopoly nicht für immer trennt, gehört wirklich zusammen ;) Viel Spass beim Spielen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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