Ein Blick zurück in das Jahr, in dem sich alles verändert.
Moni lebt mit ihrer Mutter und ihrer Oma in einfachen Verhältnissen in Hamburg. Monis Vater ist im Krieg geblieben, er ist vermisst,doch ihre Oma will nicht glauben, dass er nie wieder zurückkommen wird. Es ist das Jahr 1955 und in Deutschland kehrt langsam wieder so etwas wie Normalität ein. In diesem Jahr kommt Moni auf die Oberschule - sie ist die erste in ihrer Familie, die das schafft und sie zweifelt, ob sie da überhaupt hingehört. Ihr altes Leben mit ihren alten Freunden scheint nicht mehr dazu zu passen, und Moni ist so voller neuer Eindrücke, dass sie zunächst gar nicht merkt, dass ihre Mutter einen neuen Mann kennen lernt. Ihre Oma kann sich mit dieser Entwicklung überhaupt nicht anfreunden. Und auch Moni ist zunächst alles andere als begeistert .
Das Buch "Monis Jahr" hat mir sehr gut gefallen.
Weil es sehr einfach geschrieben ist , ist es absolut kindergerecht.
Da es hinten im Buch einen Anhang gibt , können auch Kinder die geschichtlichen Themen und die "fremde" Sprache , die die Oma von Moni spricht gut verstehen.Es war sehr interessant zu lesen wie überhaupt die Kindheit in den 50er Jahren war.
Oft musste man wirklich mitfiebern und hatte somit Mitgefühl mit den Personen im Buch.Was ich Schade fande war (Achtung Spoiler!), dass es eine offene Geschichte war , denn ich hätte gerne noch mehr von Moni gelesen , so hoffe ich dass es irgendwann noch einen zweiten Teil gibt.