Uwe Schmitt war jahrelang Korrespondent in Japan. Er gibt vieles wieder, was auf einen Westeuropäer mehr als nur befremdlich wirkt (Samurai-Ente, scheinbare Todessehnsucht). Viel wissenswertes und neue Quellen für weitere Nachforschungen gibt er auch an. Er ist der erste, der mir den Unterschied zwischen seppuku und harakiri erklären konnte. Dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz. Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch. Wenn da nicht einige Fehler währen, die jedem Japanischlernenden die Haare zu Berge stehen lassen, hönnte man es ohne Bedenken weiter empfehlen. So wird z.B. der Fuji fälschlicherweise als Fujiyama bezeichnet. Also entweder Fuji oder Fujisan in kompletter chinesischer ON-Lesung! Darum gibt es einen Stern Abzug von mir.