Ein Glück, nicht in der Zeit des Romans zu leben.
Die Autorin schreibt mit sanften Worten die Geschichte mehrer Frauen nieder, die - mehr als Last der Eltern - nur als "Panne" auf die Welt kamen, um dann so schnell wie möglich verheiratet zu werden.
Der Familie keine Schande machen, nur gehorsam sein ... oder wenn nicht, sich am besten umzubringen. Einen möglichst hohen Verkaufspreis zu erzielen und an letzter Stelle hinter den Tieren einen Platz zu finden.
Mann/Frau spürt regelrecht die eingeschnürten Füße.
Hier brechen Frauen aus, möchten nie heiraten, werden von der Familie ausgestoßen und vom Dorf gehaßt ... Trotz eines "einigermaßen" positiven Wandels in dieser Geschichte bleibt der üble Geschmack, kombiniert mit Schmerz, erhalten.
Lindern Klagelieder minimal den Schmerz?