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Mondovino - Die Wahrheit liegt im Wein
 
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Mondovino - Die Wahrheit liegt im Wein

Jonathan Nossiter    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Jonathan Nossiter
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0), Italienisch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 26. Oktober 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 131 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000AYB0LE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.616 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Unter dem Titel Mondovino – Die Wahrheit liegt im Wein erwartet man auf den ersten Blick einen hübsch anzusehenden Film über die Freuden des Weintrinkens - entspanntes Infotainment für Genussmenschen.

Doch weit gefehlt: Mondovino ist ein knallharter Dokumentarfilm über das internationale Weingeschäft. Der französische Regisseur Jonathan Nossiter, selbst gelernter Sommelier, interviewte Winzer, Önologen, Weinjournalisten und Geschäftsleute in Frankreich, Mexiko, Chile, England und den USA. Aus den Versatzstücken dieser Interviews entsteht nach und nach eine Art Kriegsbericht: Auf der einen Seite stehen die unbeugsamen, manchmal verschrobenen und exzentrischen Winzer kleinerer, aber exzellenter Weingüter, die unverwechselbare Weine anstreben, die vom Boden ihrer Herkunft zeugen. Auf der anderen Seite stehen mächtige, multinationale Familienclans, die oft schon in der zweiten und dritten Generation Weingüter in der ganzen Welt bewirtschaften. Am Beispiel der kalifornischen Familie Mondavi zeigt Mondovino, wie durch geschickte Geschäftstaktiken, politische Beziehungen und Kooperationen mit anderen Familienclans ein internationales Portfolio angesehener Weingüter unter einem Dach vereinigt wurde. Glaubt man der Gegenseite, so produzieren diese Weingüter aber nur mehr Einheitsweine, die seelenlos nach Marketingkalkülen im Labor kreiert werden, um dem globalen Massengeschmack der zahlungskräftigen Kundschaft zu entsprechen.

Regisseur Nossiter spürt dabei auch dem Einfluss des Weinpapstes Robert Parker nach, dessen Kritiken den kommerziellen Erfolg eines Weins massiv beeinflussen und sich direkt in den Umsatzzahlen niederschlagen. Zu Hause bei Parker lernt Nossiter dessen übergroßes Ego ebenso kennen wie seine übel riechenden Hunde. Auf den Spuren des geschäftstüchtigen Önologen Michel Rolland, einem guten Freund Parkers, folgt Nossiter dessen rastloser Tour von Weingut zu Weingut bis ins Haus Mouton-Rothschild.

Nossiter gelingt es, durch geschickte Zusammenschnitte tief unter die auf Hochglanz polierte Oberfläche der Welt des gehobenen Weingenusses vorzudringen. Er legt die Gier nach Macht und Geld der Familienclans ebenso bloß wie die selbst für die eigenen Kinder schwer erträgliche Egomanie mancher Kleinwinzer. Besonders gelungen sind die kleinen, fast unscheinbaren Momente, die Kameramann Juan Pittaluga am Rande der Interviews einzufangen weiß: Diese sagen oft mehr als die Monologe manches Winzers. -- Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Sommelier, Regisseur und Autor Jonathan Nossiter präsentiert die internationalen Imperien des Weingeschäfts - ebenso wie traditionelle Winzer, die sich erbittert gegen die industrielle Weinbereitung wehren. Zu Wort kommen ferner der mächtige Önologe Michel Rolland, Kritikerpapst Robert Parker - und zahlreiche weitere Protagonisten aus der Welt des Rebensaftes. Sie alle erzählen von den Umwälzungen, die den Weinanbau in seinen Grundfesten erschüttert haben. Es ist nicht nur ein Kampf zwischen Tradition und Moderne, zwischen alter und neuer Welt, zwischen Geld und Stolz, der das heutige Bild des Weingeschäfts kennzeichnet. Es ist ein Kampf um die Seele des Weines - und die Seele derer, die für ihn, mit ihm und durch ihn leben. Robert Mondavi und Hubert de Montille sind Winzer. Doch zwischen beiden liegen Welten. Nicht nur regional Während Mondavi wie kaum ein zweiter für die Erfolgsgeschichte milliardenschwerer Weinimperien im kalifornischen Napa Valley steht, verkörpert der kauzige Franzose die traditionelle Kultivierung des Weinbaus im französischen Burgund. Die teils sündhaft teuren Tropfen seines Kollegen aus der neuen Welt bezeichnet de Montille verächtlich als charakterlose "Wuchtbrummen". Ganz im Gegensatz zu seinen eigenen Weinen, die zwar nicht jedermanns Geschmack seien, aber gerade wegen ihrer Ecken und Kanten einen eigenständigen Charakter besäßen. Robert Mondavi und Hubert de Montille stehen für einen Kultur- und Glaubenskrieg, der die Weinwelt ergriffen hat. Aim Guibert kämpft diesen Krieg an vorderster Front. Der Weinbauer aus dem französischen Languedoc wehrt sich vehement gegen das Expansionsstreben der kalifornischen Weingiganten in Frankreich. Denn der Sturkopf aus Aniane ist überzeugt Die Weinbewirtschaftung spiegelt die Seele des Erzeugers wider. Doch nicht nur die Weinproduzenten selbs ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Ein wunderbarer Film, der die Globalisierung in der Önologie durch Interviews darstellt. Ein Film, der es jedem selbst überläßt seine Meinung zu bilden. Wie weit Mondavis Ruf bereits in den Köpfen der Menschen fixiert ist hat mich eine kurze Diskussion mit Kollegen gelehrt. Seine blitzsauberen Güter beeindrucken die Menschen. Fazit: Wir als Verbraucher werden entscheiden müssen! Meine Entscheidung ist gefällt. Ein langer Film, jedoch habe ich jede Minute genossen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In Mondovino veritas 30. September 2007
Von RockBrasiliano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
"Wenn ein Flötenspieler durchs Dorf zieht und einen bezaubert -
wird man sich an der schönen Musik erfreuen,
aber die Weltgeschichte wird dadurch nicht anders.
Alle Achtung.
Christoph Kolumbus hat Amerika entdeckt und Parker die Pfeife nach der die Bordeuax- Winzer tanzen.
-Und wie geht sein Lied?
Wirklich beachtlich:
Sein Lied geht so:
Was ich mag ist gut. Und was ich am meisten mag, ist am besten.
Und alle sagen Einverstanden.
Na toll!"

So Aime Guibert ein Winzer aus dem Languedoc zu gewissen Globalisierungstendenzen und Meinungsmache der selbsternannten Großen im Bereich Wein - also Sprüche wie dieser kommen an mehreren Stellen in dem überaus interessanten Dokumentarfilm vor. Ich habe mich königlich amüsiert. Andererseits sind manche Sachen durchaus nachdenklich stimmend. Man sieht ein wenig traurig dabei zu, wie es mit der eher traditionellen Weinherstellung in vielen Gegenden ( besonders im Film Frankreich und Italien) bergab geht, da es auf dem Markt offenbar heute wichtiger ist, eine kalkulierbare Einheitlichkeit zu schaffen, als das Besondere zu bewahren. Die Bösewichte sind hier Weinriesen aus den USA, die im Film wirklich finster und unsympathisch dargestellt werden - im Gegensatz zu den eher traditionellen Winzern, die ihnen noch die Stirn bieten und wo es auch einiges zu Lachen gibt. Die Weinmultis träumen hier bereits davon Wein auf anderen Planeten anzubauen - na das wird sicher ein anspruchsvolles "terroir".. Der Film ist für alle die sich für Wein interessieren sicher eine Offenbarung, vielleicht schadet es auch gar nicht sich ein bißchen auszukennen, aber er funktioniert auch ohne Expertenwissen. Erwähnenswert sind auf jeden Fall noch die Hunde, die zusätzlich zum eigentlichen Thema viel gezeigt werden und vielleicht ein gewisse Vorliebe des Regisseurs für Nebenschauplätze zeigen, ebenso einige aufschlussreiche Ansichten zum Thema Faschismus die im Film geäußert werden. Absolut interessant. Also, unbedingt angucken und vielleicht ein schönes Glas Wein dazu trinken.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Doku für Weinfreunde und Geniesser. Ein Film, der so wirkt, als wäre er aus der Hüfte geschossen. Er erzeugt eben durch diese subjektive Handkameraführung eine sehr starke Nähe und Direktheit. Man hat das Gefühl, man steht dicht hinter dem Kameramann und darf heimlich mithören (und sehen). So wird man praktisch mit auf die Reise genommen, die voller Überraschungen ist. Man lernt in diesem Film sehr viele interessante Menschen kennen, die auf irgendeine Art und Weise von Wein und mit dem Wein leben. Das Spektrum reicht von Traditionalisten, denen Terroir, Kultur, Reinheit und Authentizität des Produktes wichtig sind, bis hin zun den modernen Playern im Weinbusiness, die mit "modernen" Produktionsmethoden an der "Qualität" solange schrauben, bis man die Natur praktisch komplett ausgetrixt hat. Die Montage des Films ist so gestaltet, dass praktisch ständig die unterschiedlichen Philosophien einander gegenüberstehen. Unkommentiert. Man sieht sich das an und staunt. Über so viel Herzblut, Verzweiflung, Schrulligkeit aber auch Naivität auf der einen Seite, und Arroganz, Lust nach Business, Macht und Globalisierung, manchmal sogar Rassismus auf der anderen Seite. Zwischendurch habe ich mir gewünscht, die Damen und Herren Protagonisten könnten sich mal an einen Tischen zusammensetzen und so offen und direkt miteinander das Thema ausfechten, ohne Taktik, ganz ehrlich - Visir nach oben und los. Da stünde ich wieder gerne hinter der Kamera von Nossiter und würde heimlich zuhören und -sehen. Vielleicht gibt es bald Mondovino II ?

Eine der besten Dokus, die ich je gesehen habe.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Das Geschäft mit dem Wein....
... wird in diesem Film sehr eindringlich und nicht aufdringlich gezeigt. Mondovino ist ein sehr informativer, spannender Dokumentarfilm auf einer ordentlichen DVD.
Vor 1 Monat von Klaus Ernesto veröffentlicht
Leider nur etwas mehr als Durchschnitt
Man hätte aus dem Film mehr draus machen können, da das Thema Wein und Globalisierung sehr viel bietet und trotzdem ist daraus leider nur etwas mehr als Durchschnitt... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von filmfan123 veröffentlicht
informativer Dokumentarfilm
Mondovino ist vielleicht einer der besten Dokumantarfilme über Wein, die es gibt. Sehr informativ und spannend dazu. Prächtige DVD! Den Film sollte man gesehen haben!!!
Vor 4 Monaten von Hanne veröffentlicht
Informative Doku
Der Dokumentarfilm Mondovino - Die Wahrheit liegt im Wein hebt sich wohltuend, gegenüber den anderen vorhandenen Filmen über Wein, ab. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Andreas Meiser veröffentlicht
Ein Muss für Weintrinker und Genießer!
Eine absolut sehenswerte Reportage! Hoch lebe der Winzerwein! Nieder mit dem Markenwein! So kurz und prägnant lässt sich der Film zusammenfassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2007 von E. Kampmeier
inhaltlich gut - filmisch na ja
Eine sehr interessante Dokumentation, gute Interviews rund um den Wein. Der Film ist ein deutliches Statement gegen Wein als Industriegut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2006 von Kersten Mügge
Public Enemy No 1 <MONDAVI>
...klasse Film, macht als Weinliebhaber sehr viel Spass. Im Prinzip ist es die Verfilmung eines Weinbuches wie "Göttertrunk und Blendwerk" von Stuart Pigott, das heisst, der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2006 von "larsnoll3"
Interessant...aber lang
Eine sehenswerte Doku für alle Weinfreunde und interessierte Konsumenten. Es kommen Winzer und Händler aus Kalifornien, Frankreich und Italien zu Wort, ältere... Lesen Sie weiter...
Am 9. Oktober 2005 veröffentlicht
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