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Monday's Ghost

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Musik

Bild des Albums von Sophie Hunger

Fotos

Abbildung von Sophie Hunger

Biografie

“Sie hat etwas, was die Leute nicht begreifen”
Sophie Hungers musikalischer Werdegang liest sich wie ein modernes Märchen. Noch vor zwei Jahren war die 1983 geborene Schweizerin selbst in ihrer Heimat ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Dann veröffentlichte sie ihr in Eigenregie produziertes Debütalbum “Sketches On Sea” und verkaufte davon, ohne die ... Lesen Sie mehr im Sophie Hunger-Shop

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Monday's Ghost + The Danger of Light + 1983
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Produktinformation

  • Audio CD (27. Februar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Emarcy Records (Universal Music)
  • ASIN: B001LV5OMQ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
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Anhören  2. The Boat Is Full 3:00EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. Beauty Above All 2:40EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  4. Walzer Für Niemand 2:27EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. Birth-Day 3:20EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. Sophie Hunger Blues 5:17EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. Round And Round 3:31EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  8. The Tourist 4:13EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  9. Teenage Spirit 3:46EUR 1,29  Kaufen 
Anhören10. A Protest Song 3:22EUR 1,29  Kaufen 
Anhören11. Monday's Ghost 4:55EUR 1,29  Kaufen 
Anhören12. Rise And Fall 5:41EUR 1,29  Kaufen 
Anhören13. Drainpipes 3:37EUR 1,29  Kaufen 
Anhören14. House Of Gods 4:15EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

motor.de

Die schweizer Wunderstimme Sophie Hunger changiert auf „Monday’s Ghost“ eindrucksvoll zwischen amerikanischem Singer/Songwritertum und anspruchsvollem Jazz-Pop.

Das Klischee des wortkargen, aber genialen Musikers scheint in unserer pop-affinen Zeit anachronistisch und kontraproduktiv. Wie will man schließlich Platten verkaufen, wenn man sich der Presse verweigert? In einem Interview mit dem Schweizer Fernsehsender SF 1 sträubt sich Sängerin Sophie Hunger vor Erklärungen gegenüber der Journalistin („Singen tu i scho gern, Sagen tu i net so gern“) und fängt lieber an zu singen. Ein Konzept, das aufzugehen scheint. „Monday’s Ghost“ heißt nun ihre erste offizielle Veröffentlichung und schielt gleichermaßen auf die Chartsspitze, wie auf angesagte Jazz-Festivals.

Dabei vermeidet die Musik der Autodidaktin gängige Bar-Jazz-Langeweile à la Norah Jones, ist mal sphärisch und mal temporeich und überzeugt durch eine organische, warme Soundästhetik. Zugleich hängt ihr eine sehr leichte Konsumierbarkeit an, sie bietet trotz harmonischer Komplexität eingängige Melodien und Hooklines. Getragen durch die kraftvolle, rauchig-samtene Stimme von Sophie Hunger und ihres Gitarren- und Klavierspiels, werden die Stücke gern mal mit fluffig-süffisantem Posaunenspiel oder Vibraphon ergänzt, gelegentlich auch von reduziertem Schlagwerk unterstützt. Die Ballade „Rise and Fall“, einer der Höhepunkte des Albums, beginnt mit sanftem Klavier- und Cellospiel und bäumt sich ab der Hälfte der Spielzeit zu einem ruhelosen orchestralem Inferno auf. Mit dem Titelstück „Monday’s Ghost“ und „Drain Pipes“ sind noch zwei weitere so großartige Werkminiaturen enthalten.

Es geht aber auch simpler, wie im herausstechend-intimen „Walzer für Niemand“. Mit diesem einzigen in deutscher Sprache gesungenen Song zeigt die 26-jährige deutliches Gespür für lyrischen Minimalismus und kompakte Form. Das wirft die Frage auf, warum sie nicht öfter in der Muttersprache singt und textet. Ist es die Platzierung auf dem internationalen Markt, oder Selbstschutz aus Interpretationsangst, die die die sonst in Englisch gehaltenen Stücke der Sängerin bieten? Vielleicht im Fall von Sophie Hunger auch die Verbeugung vor den großen Sängerinnen und Songwriterinnen des englisch-sprachigen Raumes. An Joan Baez oder Joni Mitchell erinnert ihr Gesangsstil zu Weilen, an den rockigeren Stellen des Albums vor allem an Deborah Anne Dyer alias Skin (ehemals Skunk Anansie). In der Schweiz konnte Hunger mit dieser Mischung schon die Charts erobern, was überrascht und erfreut ob so eines musikalischen Anspruches. Ob Deutschland ähnlich hoffen darf? Wir warten es ab und ziehen in der Zwischenzeit den Hut vor Talent und Könnerschaft Sophie Hungers.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 19. Juni 2012
Format: Audio CD
Sophie Hungers Debüt von 2008 ist alles andere als eintönig; das Album hat einige Hinhörer auf Lager und birgt Schätze, die man erst nach und nach entdeckt. Sogar einige großartige Überraschungseffekte hat es zu bieten -- nicht nur im Titelsong. Alles ohne Allüren, und ohne abzuheben in Kunstnebel. Mal singt sie ruhig und getragen eine "My Funny Valentine"-Reminiszenz, nur von der eigenen Gitarre begleitet ("Beauty above All"), dann wieder besticht ihr "Walzer für Niemand" durchs gewisse Etwas mit dem Musetten-Charme, und "The Tourist" brettert los ohne Rücksicht auf genregebotene Hindernisse. Der "Teenage Spirit" liegt exakt 3 Minuten und 48 Sekunden lang auf der Lauer wie eine alte Katz vorm Mauseloch (und im Mauseloch hockt fasziniert der Hörer); verspielt mit Klassikpiano legt "Rise and Fall" los und zieht nach einem Rap-Intermezzo auf Schwyzerdüütsch ein schlichtes Fazit. Federleicht und doch mit Bodenhaftung beginnt das Album ("Shape"), und ihr toller Schluss-Track "House of Gods" ist luftig ohne abzuheben. Und im furiosen "Sophie Hunger Blues" bersten Sound u n d Vortrag vor Witz und Ironie, inclusive Dylan-Veräppelung. Mehr von der Sorte!
Leider gibt's auch ein klein wenig musikalische Dutzendware auf dem Album -- nunja, einem Debütalbum kann man das durchgehen lassen. Außerdem sind auch die (wenigen!) etwas beliebig den Ohren schmeichelnden Songs, "Round and Round" beispielsweise, gut gemacht und werden nicht lästig. Sogar sie deuten an: Hier gibt's zwar noch Luft nach oben, aber diese Luft ist gewiss nicht unerreichbar für Sophie Hunger.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bluenote am 12. Juli 2009
Format: Audio CD
Die renommierte Zeitschrift "Jazzthing" bezeichnete Sophie Hunger als "Europas vielleicht vielversprechendstes multi-linguales Songwriter-Talent". Eine ziemliche Untertreibung.

Die erst 26-jährige Sophie Hunger reisst einen mit, entführt einen auf eine Reise voller Emotionen - Melancholie, Nachdenklichkeit, Ironie, Erregung bis hin zum Gefühl einer gloriosen Erhabenheit. Sie und ihre genauso hervorragend aufspielenden Mitmusiker schaffen eine in letzter Zeit selten gehörte Dynamik, die auf demselben Track von den leisesten zu den furiosesten Tönen finden kann (etwa auf Tracks wie Drainpipes, Rise and Fall oder Monday's Ghost). Sie erinnert irgendwie an Bjoerk, allerdings ohne deren schräge Töne, an Jewel, ohne deren dümmliche Texte und kitschigen Melodien, ein bisschen an Französische Chansons, sogar an den von ihr selbst zitierten Bob Dylan.

Sie und ihre Band verweben Klavier, (E)Gitarren, Posaune, Schlagzeug, vereinzelt Mundharmonika und Glockenspiel mit Hunger's gleichzeitig angerauhter wie zuckersüsser Stimme zu einem einzigartigen Sound.
Das ist bereits jetzt Musik von Weltklasse. Sehr hörenswert sind übrigens schon ihre Erstlingswerke "Sketches on Sea" und "Fisher" (damals noch in anderer Kombination).

Danke Sophie.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karoletti am 16. Dezember 2009
Format: Audio CD
Eine fragile Stimme, eine große Persönlichkeit begrüßt einen mit "Shape" zu den Klängen einer akustischen Gitarre. Solche Starter mag ich. Auch wenn ich Sophie um ihre Frische und gleichzeitige Altersklugheit teilweise sehr beneide. Die Texte laufen, die Melodie fließen und wer glaubt, nach den ersten Minuten kommt nichts Überaschendes mehr, wird gleich zu Beginn - wie gesagt - mit "Shape" eines Besseren belehrt. "The boat is full" wirkt dagegen ein wenig blutarm. Ich mag Frau Hunger lieber in der puren und etwas ruhigen Version. Da kommt mir "A Protest Song" gerade recht, mit seinem sehnsüchtig-schmachtenden "Hello Valentine..." im Refrain. Wie sie hier ein jedes Wort zur Gitarre singt ist eine wahre Wonne. Ja, es wird nur noch übertrumpft durch das komplett auf Deutsch gesungene "Walzer für Niemand", dass mich von der ersten bis zur letzten Nano-Sekunde begeistert. Der Text und die zarte Darbietung, begleitet von Klavier, Glockenspiel und einer distanzierten Posaune lassen die zweieinhalb Minuten viel zu schnell vergehen. "Birth-day" packt einen wieder bei der Hand und reist einen ein Stück in eine andere Richtung und begeistert mit Gitarre und Mundharmonika gleichermaßen und erinnert in der Darbietung an die ganz alten Hasinnen Carole King und Joan Baez. Bei "Sophie Hunger Blues" hat man das Gefühl, Sophie sitzt mit ihrer Gitarre direkt neben einem, ist glänzend aufgelegt und haut in die Seiten. "Round and round" lässt einen kreiseln, wie der Namen vermuten ließ, bis einem angenehm schwindelig ist.Lesen Sie weiter... ›
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Johannes Sprenger am 22. Mai 2009
Format: Audio CD
Das also ist die erste Studio-CD von Emilie Jeanne-Sophie Welti Hunger, die sich als Künstlerin Sophie Hunger nennt. Die erste CD-Veröffentlichung unter diesem Namen, "Sketches On Sea", hat sie noch im Wohnzimmer aufgenommen und selbst vertrieben, mit erstaunlichem Erfolg übrigens. Wie doch einiges erstaunlich ist an dieser außergewöhnlichen jungen Frau: sie ist ein absoluter Glücksfall für die heutige Musikszene. Sie wechselt zwischen den Stilen, ohne sich damit zu brüsten, auf dieser PLatte hört man Folksongs, Rock, Jazz nebeneinander, alles ist authentisch und echt, so etwas wie "Solos" gibt es nicht (Ausnahme: "Drainpipes", wo Michael Flury (tb) ahnen läßt, was er sonst noch drauf hat). Überhaupt ist alles äußerst sparsam eingesetzt, in manchen Songs begleitet sich Sophie nur selbst an der Gitarre oder am Klavier, und die Band setzt, wenn überhaupt, später ein, und dann nicht komplett. Diese Reduktion ist wohltuend und dramturgisch gut gemacht - und natürlich entspricht sie dem Wesen des jeweiligen Songs. Das Wichtigste aber ist - ihre Stimme, und fast noch mehr, wie sie sie einsetzt. Manchmal taumelt sie scheinbar durch den Rhythmus und dehnt das Timing bis zum Äußersten - und erreicht damit eine Ausdruckskraft, der man sich nicht entziehen kann. Dann gibt es wieder stimmliche Ausbrüche wie in "The Tourist" oder wiederum "Drainpipes", die gewaltig unter die Haut gehen. Sie ist immer vollkommen sicher in der Gestaltung ihrer Linien, und diese Linien sind immer ausgezeichnet gebaut, auf wundersam widersprüchlichen und bildhaften, blitzgescheiten Texten.Lesen Sie weiter... ›
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