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Monday's Ghost
 
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Monday's Ghost

Sophie Hunger Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Sophie Hunger

Fotos

Abbildung von Sophie Hunger

Biografie

“Sie hat etwas, was die Leute nicht begreifen”
Sophie Hungers musikalischer Werdegang liest sich wie ein modernes Märchen. Noch vor zwei Jahren war die 1983 geborene Schweizerin selbst in ihrer Heimat ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Dann veröffentlichte sie ihr in Eigenregie produziertes Debütalbum “Sketches On Sea” und verkaufte davon, ohne die Promotionsmaschine einer großen… Lesen Sie mehr im Sophie Hunger-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (27. Februar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Emarcy Records (Universal)
  • ASIN: B001LV5OMQ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 801 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Shape 3:32EUR 0,99
Anhören  2. The Boat Is Full 3:00EUR 0,99
Anhören  3. Beauty Above All 2:40EUR 0,99
Anhören  4. Walzer Für Niemand 2:27EUR 0,99
Anhören  5. Birth-Day 3:20EUR 0,99
Anhören  6. Sophie Hunger Blues 5:17EUR 0,99
Anhören  7. Round And Round 3:31EUR 0,99
Anhören  8. The Tourist 4:13EUR 0,99
Anhören  9. Teenage Spirit 3:46EUR 0,99
Anhören10. A Protest Song 3:22EUR 0,99
Anhören11. Monday's Ghost 4:55EUR 0,99
Anhören12. Rise And Fall 5:41EUR 0,99
Anhören13. Drainpipes 3:37EUR 0,99
Anhören14. House Of Gods 4:15EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Die schweizer Wunderstimme Sophie Hunger changiert auf „Monday’s Ghost“ eindrucksvoll zwischen amerikanischem Singer/Songwritertum und anspruchsvollem Jazz-Pop.

Das Klischee des wortkargen, aber genialen Musikers scheint in unserer pop-affinen Zeit anachronistisch und kontraproduktiv. Wie will man schließlich Platten verkaufen, wenn man sich der Presse verweigert? In einem Interview mit dem Schweizer Fernsehsender SF 1 sträubt sich Sängerin Sophie Hunger vor Erklärungen gegenüber der Journalistin („Singen tu i scho gern, Sagen tu i net so gern“) und fängt lieber an zu singen. Ein Konzept, das aufzugehen scheint. „Monday’s Ghost“ heißt nun ihre erste offizielle Veröffentlichung und schielt gleichermaßen auf die Chartsspitze, wie auf angesagte Jazz-Festivals.

Dabei vermeidet die Musik der Autodidaktin gängige Bar-Jazz-Langeweile à la Norah Jones, ist mal sphärisch und mal temporeich und überzeugt durch eine organische, warme Soundästhetik. Zugleich hängt ihr eine sehr leichte Konsumierbarkeit an, sie bietet trotz harmonischer Komplexität eingängige Melodien und Hooklines. Getragen durch die kraftvolle, rauchig-samtene Stimme von Sophie Hunger und ihres Gitarren- und Klavierspiels, werden die Stücke gern mal mit fluffig-süffisantem Posaunenspiel oder Vibraphon ergänzt, gelegentlich auch von reduziertem Schlagwerk unterstützt. Die Ballade „Rise and Fall“, einer der Höhepunkte des Albums, beginnt mit sanftem Klavier- und Cellospiel und bäumt sich ab der Hälfte der Spielzeit zu einem ruhelosen orchestralem Inferno auf. Mit dem Titelstück „Monday’s Ghost“ und „Drain Pipes“ sind noch zwei weitere so großartige Werkminiaturen enthalten.

Es geht aber auch simpler, wie im herausstechend-intimen „Walzer für Niemand“. Mit diesem einzigen in deutscher Sprache gesungenen Song zeigt die 26-jährige deutliches Gespür für lyrischen Minimalismus und kompakte Form. Das wirft die Frage auf, warum sie nicht öfter in der Muttersprache singt und textet. Ist es die Platzierung auf dem internationalen Markt, oder Selbstschutz aus Interpretationsangst, die die die sonst in Englisch gehaltenen Stücke der Sängerin bieten? Vielleicht im Fall von Sophie Hunger auch die Verbeugung vor den großen Sängerinnen und Songwriterinnen des englisch-sprachigen Raumes. An Joan Baez oder Joni Mitchell erinnert ihr Gesangsstil zu Weilen, an den rockigeren Stellen des Albums vor allem an Deborah Anne Dyer alias Skin (ehemals Skunk Anansie). In der Schweiz konnte Hunger mit dieser Mischung schon die Charts erobern, was überrascht und erfreut ob so eines musikalischen Anspruches. Ob Deutschland ähnlich hoffen darf? Wir warten es ab und ziehen in der Zwischenzeit den Hut vor Talent und Könnerschaft Sophie Hungers.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Musik wie rieselnder Schnee, 16. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Monday's Ghost (Audio CD)
Eine fragile Stimme, eine große Persönlichkeit begrüßt einen mit "Shape" zu den Klängen einer akustischen Gitarre. Solche Starter mag ich. Auch wenn ich Sophie um ihre Frische und gleichzeitige Altersklugheit teilweise sehr beneide. Die Texte laufen, die Melodie fließen und wer glaubt, nach den ersten Minuten kommt nichts Überaschendes mehr, wird gleich zu Beginn - wie gesagt - mit "Shape" eines Besseren belehrt. "The boat is full" wirkt dagegen ein wenig blutarm. Ich mag Frau Hunger lieber in der puren und etwas ruhigen Version. Da kommt mir "A Protest Song" gerade recht, mit seinem sehnsüchtig-schmachtenden "Hello Valentine..." im Refrain. Wie sie hier ein jedes Wort zur Gitarre singt ist eine wahre Wonne. Ja, es wird nur noch übertrumpft durch das komplett auf Deutsch gesungene "Walzer für Niemand", dass mich von der ersten bis zur letzten Nano-Sekunde begeistert. Der Text und die zarte Darbietung, begleitet von Klavier, Glockenspiel und einer distanzierten Posaune lassen die zweieinhalb Minuten viel zu schnell vergehen. "Birth-day" packt einen wieder bei der Hand und reist einen ein Stück in eine andere Richtung und begeistert mit Gitarre und Mundharmonika gleichermaßen und erinnert in der Darbietung an die ganz alten Hasinnen Carole King und Joan Baez. Bei "Sophie Hunger Blues" hat man das Gefühl, Sophie sitzt mit ihrer Gitarre direkt neben einem, ist glänzend aufgelegt und haut in die Seiten. "Round and round" lässt einen kreiseln, wie der Namen vermuten ließ, bis einem angenehm schwindelig ist. Eine perfekt Überleitung zum "Partylied" auf "Monday's Ghost", dem Stück "The Tourist", dass textlich keine Wünsche übrig lässt und mit seinem Sirenen-Gesang im Refrain durchaus in Erinnerung bleibt, aber - eben weil es wieder ein eher schnelleres Lied ist - nicht zu meinen Lieblingsliedern gehört und für mich das Gesamtbild der CD etwas stört. Dann doch lieber "Teenage spirit", dass mit treibenden Percuission und bedrohlichem Donnergrollen beginnt und sich gut in die Alternative-Indie-Riege von Florence + The Machines, Emiliana Torrini und Co. einreiht. Und dann rieseln sie wieder, die Schneeflocken. Genau mit dem Lied "Rise and fall" beginnt der Schneepegel wieder zur steigen. Überaschende Instrumentierung auf "Drainpipes" mit Klavier, Querflöte und wenn man dann glaubt, es kommt nichts mehr, fangen die Bläser an zu sägen und Sophie an dramatisch zu singen, wie bei einem Stück Schweizer Oper. Diese Schiene wird weiter bedient auf dem Titellied "Monday's ghost", dass mit einer Art Menuett startet, während Sophie singend eine Moritat erzählt und ein Sophiechor im Hintergrund brummt. Ein Meisterwerk an Lied, denn wer glaubt, an der Stelle gibt es musikalisch nichts mehr zu entdecken, der hat den englisch-schwitzerdütschen, atemlos-lassenden Mittelteil überhört. Zum Verschnaufen gibt es wieder einen bezaubernden Ballade-Anfang mit "House of Gods", dass jazzig mit Gitarre, Klavier, Upright-Bass, Schlagzeug und Posaune (großartiges Solo) begleitet und mit einer "hitverdächtigen" Melodie aufwartet. Aber auch hier gibt es ein Grande Finale.

Was Sophie hier abgeliefert hat, begeistert nicht nur die Schweizer (Platz 1 in den dortigen Charts), sondern auch hier viele eingeweihte Insider-Musikliebhaber. Das unkonventionelle, sehr erwachsene und persönlichkeitsstarke Debut "Monday's Ghost" hat mich begeistert...von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Anspieltipps:

"Walzer für Niemand"

"Shape"

"Round and round"
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wanderung durch dunkle Täler und grandiose Panoramen, 12. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Monday's Ghost (Audio CD)
Die renommierte Zeitschrift "Jazzthing" bezeichnete Sophie Hunger als "Europas vielleicht vielversprechendstes multi-linguales Songwriter-Talent". Eine ziemliche Untertreibung.

Die erst 26-jährige Sophie Hunger reisst einen mit, entführt einen auf eine Reise voller Emotionen - Melancholie, Nachdenklichkeit, Ironie, Erregung bis hin zum Gefühl einer gloriosen Erhabenheit. Sie und ihre genauso hervorragend aufspielenden Mitmusiker schaffen eine in letzter Zeit selten gehörte Dynamik, die auf demselben Track von den leisesten zu den furiosesten Tönen finden kann (etwa auf Tracks wie Drainpipes, Rise and Fall oder Monday's Ghost). Sie erinnert irgendwie an Bjoerk, allerdings ohne deren schräge Töne, an Jewel, ohne deren dümmliche Texte und kitschigen Melodien, ein bisschen an Französische Chansons, sogar an den von ihr selbst zitierten Bob Dylan.

Sie und ihre Band verweben Klavier, (E)Gitarren, Posaune, Schlagzeug, vereinzelt Mundharmonika und Glockenspiel mit Hunger's gleichzeitig angerauhter wie zuckersüsser Stimme zu einem einzigartigen Sound.

Das ist bereits jetzt Musik von Weltklasse. Sehr hörenswert sind übrigens schon ihre Erstlingswerke "Sketches on Sea" und "Fisher" (damals noch in anderer Kombination).

Danke Sophie.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unbedingt Live!, 22. Mai 2009
Von 
Johannes Sprenger (Zirl, Tirol) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Monday's Ghost (Audio CD)
Das also ist die erste Studio-CD von Emilie Jeanne-Sophie Welti Hunger, die sich als Künstlerin Sophie Hunger nennt. Die erste CD-Veröffentlichung unter diesem Namen, "Sketches On Sea", hat sie noch im Wohnzimmer aufgenommen und selbst vertrieben, mit erstaunlichem Erfolg übrigens. Wie doch einiges erstaunlich ist an dieser außergewöhnlichen jungen Frau: sie ist ein absoluter Glücksfall für die heutige Musikszene. Sie wechselt zwischen den Stilen, ohne sich damit zu brüsten, auf dieser PLatte hört man Folksongs, Rock, Jazz nebeneinander, alles ist authentisch und echt, so etwas wie "Solos" gibt es nicht (Ausnahme: "Drainpipes", wo Michael Flury (tb) ahnen läßt, was er sonst noch drauf hat). Überhaupt ist alles äußerst sparsam eingesetzt, in manchen Songs begleitet sich Sophie nur selbst an der Gitarre oder am Klavier, und die Band setzt, wenn überhaupt, später ein, und dann nicht komplett. Diese Reduktion ist wohltuend und dramturgisch gut gemacht - und natürlich entspricht sie dem Wesen des jeweiligen Songs. Das Wichtigste aber ist - ihre Stimme, und fast noch mehr, wie sie sie einsetzt. Manchmal taumelt sie scheinbar durch den Rhythmus und dehnt das Timing bis zum Äußersten - und erreicht damit eine Ausdruckskraft, der man sich nicht entziehen kann. Dann gibt es wieder stimmliche Ausbrüche wie in "The Tourist" oder wiederum "Drainpipes", die gewaltig unter die Haut gehen. Sie ist immer vollkommen sicher in der Gestaltung ihrer Linien, und diese Linien sind immer ausgezeichnet gebaut, auf wundersam widersprüchlichen und bildhaften, blitzgescheiten Texten. Schade nur, daß der auf dem Schweizer Release vorkommende Song "Spiegelbild" (im Duett mit dem Schweizer Liedermacher Stephan Eicher) auf der Deutschen (und Österreichischen) Ausgabe fehlt - man wollte uns offenbar das Schweizerdeutsch des Songs nicht zumuten. Und was dieser Platte naturgemäß fehlt, ist die Live-Atmosphäre, die entschieden zur Faszination dieser Musikerin gehört: Die Mischung aus Zerbrechlichkeit und Kraft, aus Unsicherheit und Überzeugung ist ein ganz eigenartig berührendes und bewegendes Erlebnis. Auf ihrer ersten, selbstgemachten CD singt sie in dem Lied "Die Fahrende" des Schweizer Liedermachers Walter Lietha "...und au i will endlos fahre und eu Wunder offebare...". Auf diesen Weg hat sie sich offenbar begeben, wozu man uns beglückwünschen und ihr alles Gute wünschen muß.
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