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Mond über Manhattan [Taschenbuch]

Paul Auster , Werner Schmitz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2. Juni 2000 --  

Kurzbeschreibung

2. Juni 2000
Irrwege der Selbstfindung: Ganz auf sich allein gestellt, ohne Wohnung und Einkommen, ein Stadtnomade, überlässt Marco Stanley Fogg sich den Launen des Zufalls.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 12 (2. Juni 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499227568
  • ISBN-13: 978-3499227561
  • Originaltitel: Moon Palace
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 11,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 246.755 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

wurde am 3. 2.1947 als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in Newark, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971-74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in den USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. Paul Auster lebt in Brooklyn, New York, ist mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet und hat zwei Kinder. Er erhielt Stipendien der National Endowment for the Arts (1977 für Lyrik, 1983 für Prosa), den France Culture Prix Etranger (1988) und den Morton Dauwen Zabel Award (1990).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allererste Sahne 20. Januar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der New Yorker Schriftsteller Paul Auster ist einer, der es schafft, den Leser in den Bann seiner Bücher zu ziehen. Man schlägt den Roman auf, fängt an zu lesen und man kann nicht wieder aufhören. Man gräbt sich durch das Buch, es lässt einen nicht wieder los, wobei man nicht weiß warum. Es ist eine einfache Geschichte. Ein Mann findet zu seiner Identität. Es ist auch eine Geshichte der letzten Jahrzehnte der USA. Alles nicht uninteressant. Vor allem auch der Lebensweg des Helden. Aber es ist Paul Austers Stil, mit dem sich die Geschichte so gut lesen lässt. Dieser typische Stil (wie in der New York Trilogie, wie in Mr. Vertigo, wie in Leviathan, und am besten immer auf Englisch lesen), den man mit einem Wort am besten beschreiben kann: Melancholie. Kein Tränendrüsengedrücke, kein stumfer Schwermut, sondern einfach Hingebung zum Vergangenem. Und auf gar keinen Fall zu vergessen: Austers meisterhafte metafiktionale Anspielungen, wie sich der Held zum Beispiel sein Zimmer mit Weltliteratur einrichtet. Kurz und bündig: ein verdammt gutes Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der Moderne 15. Februar 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Seinen Vater kennt er nicht, seine Mutter ist schon vor einiger Zeit gestorben, und jetzt auch sein Onkel, seine letzte richtige Bezugsperson. Der Protagonist Marco Stanley Fogg wohnt in einer leeren Wohung in Manhattan, das einzig Bemerkenserte dort ist die Leuchtreklame des "Moon Palace", einem Schnellrestaurant, die zwischen 2 benachbarten Häusern hindurchscheint.
Fogg hat insgeheim beschlossen, sich dem Chaos hinzugeben. Seine Rücklagen, gedacht für sein Studium der Literaturwissenschaft, sind schneller aufgebraucht als geplant. Nachdem er aus seiner Wohnung geflogen ist lässt er sich treiben, mittellos übernachtet er im Central Park und wartet auf seinen endgültigen physischen Zusammenbruch.
Fogg's Rettung heißt Kitty Wu, eine 19-jährige Studentin, die er kurz vorher zufällig kennengelernt hatte. Sie befreit Ihn aus dieser ausweglosen Situation und haucht ihm neuen Lebensmut ein. Sie besorgt ihm eine Bleibe bei David Zimmer, ebenfalls Stundent an der Columbia, Marco fängt wieder an zu schreiben und wird in der Folge Sekretär beim 86-jährigen Thomas Effing, einen ziemlich komischen Kauz. Foggs Aufgaben bestehen unter anderem darin diesem liebenswerten Tyrann aus Büchern vorzulesen und seine absonderliche Lebensgeschichte aufzuschreiben. Effing hieß früher Julian Barber, legte nach einer Reise an die Westküste, bei der er durch Zufall zu viel Geld gekommen war, seine Identität ab und begann ein neues Leben.
Foggs Reise auf der Suche nach seinem Ich endet mit eher zufälligen Verstrickungen, an deren Ende sich Barbers Sohn, Solomon, die fleischgewordene Inkarnationen eines Menschen, als Marco's Vater entpuppt.
... Lesen Sie weiter... ›
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moon Palace 29. September 2008
Format:Taschenbuch
Mond über Manhattan ist ein geniales Buch! Es ist der zweite Auster, den ich lese und ich bin absolut begeistert (um Welten besser als Brooklyn Revue). Habe das Buch bei meinem New York Urlaub gelesen und hätte keine besseres Buch zu diesem Zeitpunkt wählen können. Ich habe den Central Park mit völlig anderen Augen gesehen und förmlich nach Fogg Ausschau gehalten. Habe mich auch bei vielen Obdachlosen nach deren Geschichte gefragt. Natürlich musste ich auch der White Horse Taverne einen Besuch abstatten und war es Zufall oder Schicksal, dass ich in einem angrenzenden Lokal eine Neon-Leucht-Reklame "Moon Palace" entdeckt habe? Sicher hätte Fogg an dieser Situation seine Freude gehabt. Habe mich dabei ertappt, alle umliegenden Häuser danach mit den Augen abzusuchen, ob nicht in einem davon die Bücherkisten-Wohnung von Fogg sein könnte.

Ein tolles Buch, gerade für NY Urlaube zu empfehlen! Ich liebe die detailgetreuen Beschreibungen von dem alten Kauz und die fantasiereich gezeichneten wirren Schicksalswendungen. Habe mit Fogg gelitten durch seine schlimme Obdachlosenphase und seine große Liebe und dem, was hätte sein können.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Robinson Crusoe" im Central-Park 1. April 2006
Von TK
Format:Taschenbuch
Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich "Mond über Manhatten" gelesen habe und deshalb kann ich mich nicht mehr wirklich an alle Details erinnern. Trotzdem schreibe ich diese Rezension, da mir das Buch sehr gut gefallen hat.
"Mond über Manhatten" erzählt die Lebensgeschichte von Marco Stanley Fogg. Den Vater niemals gekannt und von der Mutter und seinem Onkel aufgezogen, zieht er als Student nach Manhatten. Nach und nach geht sein Erbe zur Neige und auch mit seinem psychischen Zustand steht es nicht zum Besten. Schließlich mittellos quartiert er sich im Central-Park ein, bis er von seinen Freunden gerettet wird. Danach sucht er nach einem Job und wird Sekretär eines reichen alten Kauzes (Effing). Dieser erzählt ihm seine Lebensgeschichte und es stellt sich heraus, dass sie mehr verbindet als nur ein Angestelltenverhältnis.
Für mich ist "Mond über Manhatten" ein Roman, der v.a. durch stilistische Qualität heraussticht. Nicht selten fühlte ich mich beim Lesen an "Robinson Crusoe" erinnert (v.a. bei Effings Geschichte in der Wüste). Sehr gut gefielen mir auch kurze witzig-prägnante Passagen, die es im Buch hin und wieder gibt (Fogg antwortet z.B. auf die Beschuldigung des Hausmeisters, ein Faulenzer zu sein: "Aber ich habe einen Job. Ich stehe morgens auf wie jeder andere, und dann versuche ich, den Tag zu überleben. Das ist Vollzeitarbeit. Keine Kaffeepausen, kein Wochenende, keine Zulagen, kein Urlaub.").
... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen paul auster Mond über Manhatten
Super schnelle Lieferung, es hat alles sehr gut geklappt. Habe das Buch in einem guten Zusatnd erhalten. Danke, gerne wieder!
Vor 22 Monaten von gülgün veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend
Beim Lesen verliert man sich recht rasch in einer belanglos anmutenden Erzählung, in der man bei jedem Eckpunkt meint, den Höhepunkt der Geschichte erreicht zu haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2011 von Kaminrot
4.0 von 5 Sternen Inkohärent, unverbindlich, unfertig - Kein Auster für die...
Geschafft. Bis zum Schluss wusste ich nicht, warum ich "Mond über Manhattan" überhaupt lese. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2011 von El Sideburner
5.0 von 5 Sternen Phantastisch
Paul Auster nimmt den Leser mit auf die Reise durch die Lebensgeschichte des Protagonisten und Außenseiters Marco Stanley Fogg. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2010 von M.T.C.
1.0 von 5 Sternen Depression in Buchstaben
Leider schwer zu ertragendes Buch - ich habe den vollen Absturz des Protagonisten nicht miterlebt. Ich habe es nicht bis zum Ende gelesen. Ich kann es nicht empfehlen.
Veröffentlicht am 25. August 2010 von xyz
2.0 von 5 Sternen Verloren
Auster verliert sich zu sehr in den vielen Geschichten, die über drei Generationen und viel mehr Charaktere verteilt um den Hauptcharakter M.S. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2010 von Jana
1.0 von 5 Sternen Laaaangweilig
Wer weiß, vielleicht bin ich einfach vorbelastet weil wir uns dieses Buch für die Schule kaufen MUSSTEN. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von K. Tan
3.0 von 5 Sternen Toller Beginn, lässt leider zum Ende hin nach
Ich bin ganz schön hin- und hergerissen, was dieses Buch betrifft.
Am Anfang bis etwa zur Mitte des Buches war ich sehr begeistert - mir hat v. a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2009 von FG
5.0 von 5 Sternen Zersplittert
Eine Menge Zeichen tauchen in dem Roman auf, verwirren und scheinen Marco Stanley Fogg doch dem Ziel näher zu bringen, sein Leben zu ordnen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juni 2008 von Polar
5.0 von 5 Sternen Literatur vom Feinsten
So muss moderne Literatur sein - intelligent und dazu so spannend, dass man es kaum aushält, bis zum Ende zu kommen.
Veröffentlicht am 5. Februar 2008 von Ingo Fritsch
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