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Die 13 Monate


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Produktinformation

  • Komponist: Edmund Nick
  • Audio CD (3. Oktober 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Edition Berliner Musenkinder Spezial (Pool Music + Media Service)
  • ASIN: B002RKPWEA
  • Weitere Ausgaben: Gebundene Ausgabe  |  Taschenbuch  |  Bibliothekseinband  |  Hörkassette  |  Broschüre  |  Broschiert  |  Unbekannter Einband
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 269.714 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
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3. März
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5. Mai
6. Juni
7. Juli
8. August
9. September
10. Oktober
11. November
12. Dezember
13. Der drezehte Monat
14. Kurt Schmodt, statt einer Ballade
15. Die Elegie in Sachen Wald
16. Das Wiegenlied väterlicherseits
17. Der Song "Man müßte wieder..."
18. Fahrt in die Welt

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 29. Juni 2007
Format: Taschenbuch
"Naturgedichte von einem Großstädter für Großstädter" nennt Erich Kästner diesen Geniestreich in seinem Vorwort. Wie soll man die zwölf Monate (und den 13., den Bonustrack sozusagen) besingen, wenn das einzige Stück Natur der Blumentopf am Fenster ist und die Jahreszeiten vor allem im Wetterbericht stattfinden? -- Indem man trotzdem schreibt, und indem man die Poesie des Details entdeckt. Der Großstadtbewohner Kästner kann das wie kein zweiter.

Er lässt im Januar das noch kleine Jahr in der Wiege liegen und die genesende Sonne im März hinterm Ofen sitzen; der Mai, der "Mozart des Kalenders", fährt überschwenglich in der Kutsche übers Land, und im Oktober geht die Zeit fröstelnd spazieren -- man sieht sie förmlich, wie sie mit eingezogenem Genick und hochgestelltem Kragen durch die Straßen schnürt.

Kästner erspürt die Eigenheiten der Monate, und was er erspürte, kleidet er in Bilder, die im Gedächtnis bleiben. Die Naturlyrik ist in der Neuen Sachlichkeit angekommen und betritt die Moderne auf dem Roten Teppich. Allerdings tut sie das nicht pompös, sondern gelassen und melancholisch; in Kästners Lyrik ist kein Platz für Bombast und falsche Töne. Diese 13 Gedichte sind lauter Meisterstücke, in denen Kästner sich fast unmerklich auf andere Klassiker der Naturlyrik bezieht, auf Benn ebenso wie auf Rilke oder Hölderlin, und gleichzeitig ganz neue Töne anschlägt: Freundliche Töne, sanfte Töne, skeptische auch, und vor allem zutiefst menschliche. Seine "Dreizehn Monate" sind ein Buch für die Manteltasche, damit man sie immer griffbereit hat.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Solskin am 14. Juli 2011
Format: Taschenbuch
Dieses kleine Buch ist ein Schatz. Man liest die Worte und möchte lächeln, weil die Gedankenspiele so überraschend schön und leicht sind. Dann hat man plötzlich einen Kloß im Hals und muss schlucken, weil sie doch nicht so leicht und lustig sind, wie sie zuerst schienen. Kästner ist nicht triefend poetisch. Aber durch seine amüsant-sachlich-direkte Art trifft er einen / mich Mitten ins Herz.

Es ist so ein kostbares kleines Buch über den Lauf der Zeit - unterteilt in 12 Monate plus einen Kästner-Monat. Man kann es in einem Zuge durchlesen, um gleich darauf wieder von vorne zu beginnen. Und bei jedem erneuten Lesen entdeckt man neue Gedanken und Gefühle.

Ein Schatz.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT am 17. April 2012
Format: Taschenbuch
"Die hier gesammelten Gedichte schrieb ein Großstädter für Großstädter. Er versuchte sich zu besinnen. Denn man kann die Besinnung verlieren, aber man muss sie wieder finden. Man müsste wieder spüren: Die Zeit vergeht, und sie dauert, und beides geschieht im gleichen Atemzug. Der Flieder verwelkt um zu blühen. Und er blüht, weil er welken wird. Der Sinn der Jahreszeiten übertrifft den Sinn der Jahrhunderte."

Erich Kästners letzter Gedichtband ist ein kurzes, aber nichtsdestotrotz wunderschönes Zeugnis seines dichterischen Könnens. Und vor allem ist es ein Buch, das man immer wieder lesen kann, entweder den Text passend zur Jahreszeit, oder das ganze Büchlein, wenn man sich unglücklich oder fern jeder Magie und der Weltzusammenhänge fühlt. Es gibt nur wenige Bücher, die einem in solch einer Situation neue Flügelschläge verleihen, neue Aufwärtswinde - "Die dreizehn Monate" sind eines dieser seltenen, ausgewogenen, Lebenskraft spendenden Werke.

"Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird, es war. Es war, es wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil's zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder."
-Aus dem Gedicht 'Der Juni'-

Man mag es bedauern und ich bedaure es sehr, dass Kästner nach 1945 nur noch zwei Gedichtbände veröffentlicht hat.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von peterbuessers am 14. Dezember 2009
Format: Audio CD
Der hier aufgenommene Gedichtszyklus ist in jeder Hinsicht eine Auftragskomposition. Denn nicht nur Erich Kästner schrieb "Die 13 Monate" ursprünglich über ein Jahr hinweg Monat um Monat für eine Zeitschrift. Als einige Jahre später das Fernsehen an Kästner mit der Bitte herantrat, sich um eine Vertonung der 13 Monate für eine Produktion zu kümmern, wandte er sich sofort an seinen langjährigen Freund und Komponisten Edmund Nick, der nur wenige Jahre vor seinem Tod somit die Musik zu Kästners Gedichtszyklus schuf - gleichsam sein "Abschied mit Posaunen" wie es bei Kästner im September heißt.

Kästners Texte sind dabei wie gewohnt von zahlreichen Bildern geprägt und führen in seiner einzigartigen Sprache zwischen Wortwitz und Sozialkritik Monat für Monat durch das Jahr. Mit der "Wiederentdeckung" dieser Komposition ist dem Bass-Bariton Ulrich Schütte ein wahrer Schatz in die Hände gefallen, sind die Lieder unter kompositorischen Aspekten doch wirklich sehr interessant.

Nicks Kompositionen bewegen sich zwischen einem nach Schubert-Manier komponiertem Lied und vor allem hinsichtlich Gestus und Harmonik im Rahmen der alten deutschen Chansons. An vielen Stellen bedient sich Nick musikalischer Klischees oder lässt in dezenter Subtilität musikalische Zitate in seine Lieder einfließen. Die bildreiche Sprache Kästners hat ihn dahingehend zu wirklich tollen und hörenswerten Kompositionen angeregt, in denen er diese Bilder wunderbar umsetzt.

Schütte und Huber stellen mit dieser Erstaufnahme den wirklich hörenswerten Gedichtszyklus eines beinahe vergessenen Komponisten vor.
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