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18 Monate. ... in der NVA
 
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18 Monate. ... in der NVA [Broschiert]

Heinrich Weber
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Produktinformation

  • Broschiert: 350 Seiten
  • Verlag: Teteverlag (August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000179062
  • ISBN-13: 978-3000179068
  • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 11 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 657.197 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vorwort Dieses Buch ist den vielen namenlosen jungen Männern gewidmet, die in 18 Monaten ihres Lebens gravierende Veränderungen, vor allem aber einen völligen Verlust des von klein auf in der DDR gelehrten Wertesystems erfahren mussten. Nicht Hilfsbereitschaft, Freundschaft oder gar verständnisvolle Fürsorge durch Vorgesetzte bestimmen den Alltag. Nein vielmehr waren Kameradenverrat, Erniedrigung und das Zerbrechen von Menschen an der Tagesordnung. Es kristallisierte sich in dieser Zeit heraus, wer zum Systemträger, wer zum Mitläufer und wer zum Rebell werden wird. Wie jeder mit dieser Situation umzugehen lernte, prägte ihn für den Rest des Lebens. Triester Alltag, Menschen unwürdiger Drill, ja auch Mord und schwere Körperverletzung, die regelmäßig vertuscht wurden, bestimmten das Leben in dieser Zeit .Die viel gepriesene Völkerfreundschaft zwischen den Soldaten der Warschauer Vertragsstaaten entpuppte sich ebenso zu einem Märchen wie die öffentlichen Darstellungen über einen menschenwürdigen Ehrendienst in der NVA. Die Volkswirtschaft, die zunehmend zu kränkeln begann brauchte Arbeitskräfte, die nicht nur fast nichts kosteten sondern die auch bereit und in der Lage waren in völlig desolaten Maschinenparks ihr Leben und ihre Gesundheit zu opfern. Hierzu waren Soldaten, die ob sie wollten oder nicht, Kraft Befehls ihre Haut zu Markte tragen mussten, eine ideale Lösung. Sei es in der Braunkohle, sei es in der Landwirtschaft oder, wie hier beschreiben in der Chemieindustrie der DDR. Das Menschen verachtende System hatte viele Gesichter. Alle Handlungen in diesem Buch sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit Orten, Geschehnissen oder Namen sind rein zufällig. Es könnte sich aber so oder so ähnlich zugetragen haben. Leseprobe 1 ….Es kamen die Befehle: „Richten, Laden, Batterie Feuer.“ Ein kurzer gewaltiger Knall der gesamten Salve. Die K 1 hatten fast synchron abgezogen, also die Geschütze abgefeuert, so dass die Salve wie ein einziger gigantisch lauter Schuss klang. Vielleicht drei Minuten später hörten wir das dumpfe und daher fast ebenfalls synchron klingende Grollen der Einschläge. Wiederum vielleicht nur 1 Minute danach klang eine nahezu hysterisch kreischende Stimme durch das ebenfalls in der Stellung befindliche Funkgerät. „Alle Bedienungen zurücktreten!!“ Dann war Totenstille. Der Befehl, „Alle Bedienungen zurücktreten“, verhieß nichts Gutes, denn der wurde immer nur dann gegeben, wenn im Zielgebiet irgend etwas schief gelaufen ist und nun anhand der Einstellungen an den Geschützen herausgefunden werden muss, welcher Geschützbedienung ein Fehler unterlaufen ist. Während der BO völlig apathisch vor dem Zelt auf und ab lief, erschien die Landschaft wie tot. Kein Laut, kein Luftzug, alles nur eine bleierne, tödliche Hitze. Der General war zwischenzeitlich verschwunden. Keiner hatte bemerkt wann. Vielleicht nach 5 Minuten, die wir im vorgeschriebenem Abstand von den Geschützen warteten, schlagartig tobender Lärm! Motorenlärm setzte aus allen Richtungen ein. Selbst von oben wurde es laut, denn ein Mi 16 - Kampfhubschrauber war plötzlich über uns, während um uns herum plötzlich unzählige Fallschirmjäger der russischen Armee aus den Büschen sprangen! Irgendwoher kam in gebrochenem Deutsch: „Legen Sie die Waffen weg, mit dem Gesicht auf den Boden, Hände ins Genick. Wer diesem Befehl nicht nachkommt wird ohne weitere Aufforderung sofort erschossen!“ Wir waren wie gelähmt, denn so etwas hatte noch keiner von uns erlebt. Da dies ein kollektiver Zustand war, wurde aus dem Hubschrauber eine MPi Salve über unsere Köpfe hinweg abgegeben. Sofort lagen wir alle mit dem Gesicht im Dreck, die Waffen einfach von uns wegwerfend. Auch der BO machte da keine Ausnahme. Der Hubschrauber setzte unmittelbar neben unserer Stellung auf, wobei infolge des extrem trockenen Sandbodens eine riesige Staubwolke aufgewirbelt wurde. Ohne sich dadurch stören zu lassen, sprangen die russischen Fallschirmjäger zwischen uns hindurch, nahmen uns auch die Bajonette von den Gürteln und fesselten unsere Hände mit Drahtschlingen auf den Rücken. Weil sie dabei auch keinerlei Rücksicht nahmen war dies extrem schmerzhaft. Ich merkte, hier befinden wir uns richtig im Krieg, hier wird nichts mehr gespielt! Nachdem alle entwaffnet und gefesselt waren, kam der Befehl: „Aufstehen, dawai!!“ Mühsam rappelten wir uns mit den auf dem Rücken gefesselten Armen nach oben. Dann wurden wir auf dem Platz vor den Geschützrohren zusammen getrieben wo wir uns einschließlich unserem BO wieder setzen sollten. Während dessen umringten uns ca. 20 Fallschirmjäger und richteten ihre MPi´s auf uns! Ein Soldat muss vor etwas erschrocken sein, denn mit einem Schrei sprang er auf. Im gleichen Moment peitschten mehrere Schüsse aus unterschiedlichen Waffen und der Mann brach genauso schnell wieder zusammen, wie er aufgesprungen war. Er wand sich noch einige Momente in wilden Zuckungen auf dem Sandboden, dann blieb er mit starr geöffneten Augen tot liegen. Der Rest der Soldaten schaute dem ganzen völlig geschockt zu. Keiner sagte etwas, jedoch war allen das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Inzwischen waren noch mehrere UAZ in unserer Stellung eingetroffen und die Offiziere durchsuchten das BO-Zelt und dann die Geschütze. Die gesamte Zeit über sprach keiner mehr ein Wort zu uns. Ein Soldat richtete sich plötzlich auf um etwas zu sagen, sofort zeigten mehrere MP-Läufe auf ihn. Er sagte: „Ich muss mal pinkeln“ keiner der Bewacher reagierte. Darauf er noch einmal: „Ich muss mal pinkeln.“ Ein Falli kam auf ihn zu, sah ihm kurz ins Gesicht und trat zu. Der Tritt wurde genau von unten unters Kinn gekickt, so dass nur ein kurzes Knirschen bzw. Knacken zu hören war. Mit leicht verdrehtem Kopf und gebrochenen Augen kippte der Soldat hinten über. Genickbruch! In diesem Moment sah ich unter dem Soldaten neben mir den Sand dunkel werden. Offensichtlich die beste Lösung seinen Harndrang zu regulieren. Ich schaute mich um. Er war nicht der erste der sich eingepinkelt hatte. Inzwischen fühlten sich die Hände kalt und taub an, denn die Drahtschlingen schnitten tief ins Fleisch! Plötzlich kam Bewegung in der Geschützstellung auf. Unser Batteriechef kam ebenfalls entwaffnet, etwas mitgenommen aussehend und von zwei russischen Fallschirmjägern eskortiert auf uns zu. Er rief: Oberleutnant aufstehen und zu mir!“ Der BO quälte sich hoch und folgte sofort von zwei Fallschirmjägern in die Mitte genommen dem Batteriechef. in ihren UAZ. Die anderen Offiziere brachen ebenfalls auf. Einer gab mit einer kurzen über dem Kopf kreisenden Handbewegung ein Signal zu den uns bewachenden Falli’s und rief: „Paschli! Dawai, Dawai!!“ Sofort ließen diese ihre Waffen sinken und marschierten zu den Lkws von denen sie vor vielleicht 2 Stunden abgesprungen waren. Alle saßen auf und ein paar Augenblicke später war alles wie ein Spuk verschwunden. Lägen da nicht zwei tote Soldaten, könnte man glauben nichts sei passiert. Plötzlich tauchte unser Spieß aus den Büschen auf. Zusammen mit den beiden Offizieren machte er sich daran unsere Drahtschlingen zu öffnen. Nachdem wir unsere Hände wieder frei hatten, rappelten wir uns auf. Ich schaute mir meine Handgelenke und Hände an und sah, dass es höchste Zeit gewesen war die Drahtschlingen zu öffnen. Blutig eingeschnittene Furchen zogen sich um die Handgelenke und die Hände waren dick und dunkelrot angeschwollen. Der BC ließ über Funk nunmehr den Abteilungskommandeur über das Vorgefallene informieren und die Toten mit Zeltplanen abdecken. Wir sammelten derweil unsere Bajonette wieder ein. Die Zuordnung war insofern schwierig war, weil wir natürlich nicht die Nummern der Waffen im Kopf hatten. So griff sich jeder das Bajonett, von dem er glaubte es wäre seins und nach einigen Diskussionen untereinander und einigem Hin- und Hertauschen, war es dann geschafft dass jeder wieder eins hatte. Inzwischen waren sowohl der Abteilungskommandeur als auch einige uns unbekannte Offiziere einschließlich eines Generals in unserer Geschützstellung aufgetaucht. Der BC ließ uns zu einem Appell Aufstellung nehmen. Dann befahl er dass die Bedienungen zu denen die Toten gehörten, diese auf den Spieß-Ural luden. Jeweils vier Mann packten einen Toten an Armen und Beinen und trugen diese zum Fahrzeug. Dann ging es wie mit einem Kartoffelsack, zwei mal Schwung geholt und die Leichen flogen im hohen Bogen aufs Fahrzeug. Die fremden Offiziere fuhren gleichzeitig mit dem Spieß-Ural davon. Nachdem die Bedienungen zurück in die Appellformation getreten waren baute sich der Abteilungskommandeur vor uns auf und teilte uns mit: „Genossen Soldaten, das was hier und heute geschehen ist unterliegt der militärischen Geheimhaltung. Wenn auch nur einer von Ihnen über das hier Vorgefallene spricht, wird er unter Anklage wegen Hochverrats gestellt. Dies bedeutet im Einzelfall mindestens 12 Jahre schweres Zuchthaus, davon 3 Jahre Militärgefängnis Schwedt. Die Personen, die von Ihnen in Kenntnis gesetzt wurden, werden dann über andere Strafverfahren ebenfalls in Gewahrsam genommen. Die Zukunft Ihrer Familien und auch Ihre Zukunft im Zivilleben können Sie somit vergessen. Es ist ohnehin fraglich ob Sie Schwedt überhaupt überleben.“ Dann wandte er sich dem neben ihm stehenden BC zu und sagte: „Hauptmann Lackie, lassen Sie wegtreten.“ Dieser trat vor und brüllte: „Batterie stillgestanden, richt Euch, Augen gerade aus, an die Geschütze wegtreten!“ Völlig bedeppert gingen wir zu unseren Geschützen. Der Rest des Tages verlief ohne weitere Zwischenfälle. Zum Abend erhielten wir den Befehl ins Zeltlager zurück zu kehren. Zwei Soldaten und ein Funker wurden als Wachen in der Stellung zurückgelassen. Im Zeltlager angekommen duschten wir erst einmal in unserer Feld-Dusche. Diese bestand aus zwei mit jungen Baumstämmen abgesteckten und mit Zeltplanen umkleideten Vierecken als Kabine. Als Dusche dienten unsere Blechschüsseln, mit denen wir uns das kalte Wasser über den Kopf gossen. Am Abend musste ich wieder die Offiziere bedienen, wobei ich es dieses mal gern tat, denn so bekam ich immer wieder am Zelt l...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
18 Monate NVA 26. Januar 2010
Ich habe noch nie ein so schlecht geschriebenes Buch gelesen! Rechtschreibfehler auf beinahe jeder Seite! Völlig überdrehter Inhalt, der Schriftsteller kann niemals in der NVA "gedient" haben.
Gleich zu Beginn fallen Fehler auf, die in einem Buch nicht vorkommen dürfen. So schreibt Weber von acht Doppelstockbetten in einem Zimmer um die sich acht Soldaten streiten..., sind doch eigentlich für jeden zwei Betten da! Vier Doppelstockbetten muss es heißen! Sowas darf nicht passieren! Satellit wird hartnäckig falsch geschrieben, Spind mal mit "d" am Ende, mal mit "t", Straße mit doppel "s" ... usw., usw. Bei der NVA wurde niemals "Kamerad" gesagt! Echt schlimm! Hat das Lektorat geschlafen? So ein Typ wie der "Held" der Geschichte, wäre schon am Anfang seiner "Laufbahn" gebändigt worden, nicht von Vorgesetzten, der wäre in der Stube von Soldaten zurecht gestutzt worden. Nach dem Befehl zur Nachtruhe im Kraftraum..., allein in der Waffenkammer...! Beides völlig undenkbar!
Nichts gegen witzige Einfälle, es ist ja tatsächlich das eine oder andere vorgekommen in dem Verein "NVA", aber man kann es auch übertreiben. Ich hab bisher kein Buch vor dem eigentlichen Ende weggelegt. Dieses hab ich mir bis ca. zur Hälfte angetan, es geht nicht mehr. In die Ecke mit der Schwarte! Ich will nicht sagen schade um das Geld, denn es war mal eine Erfahrung ganz neuer Art. Hat ja auch was!
Fazit: Handwerklich und inhaltlich unbrauchbar. Wer es dennoch lesen möchte, sollte es sich von einem "Kaufopfer" leihen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schlechtes Buch 13. Februar 2010
Ich stimme unwidersprochen allen Punkten der Rezension von Realist überein.
Ich hatte leider das "Vergnügen", 18 Monate in diesem Verein zu dienen, so daß ich mich auf die Lektüre dieses Buch gefreut hatte. Leider hat dieser Roman nichts mit der von mir erlebten Wirklichkeit zu tun, dem Autor ist völlig die Fantasie durchgegangen !
Empfehlung: Wer mal ein richtig schlechtes Buch (Inhalt, Ausdruck, Rechtschreibung) lesen möchte, bitte schön ! Ansonsten Finger weg davon !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von udotanske
Von Amazon bestätigter Kauf
...meine Güte, war das schlecht - jede Menge Rechtschreibfehler und an den Haaren herbeigezogene Geschichten. Dinge die physikalisch gar nicht möglich sind. Zum Beispiel beschreibt der "Held" wie er bei einem Himmelfahrtskommando im Zielgebiet des Truppenübungsplatzes den Kanonendonner hört und sich als einziger noch in Sicherheit bringen kann. Wie soll das denn gehen, wenn die Granaten mit doppelter Schallgeschwindigkeit fliegen? Es gibt ein paar gute Ansätze - allerdings gelingt es dem Autor auch immer wieder sich selbst unglaubwürdig zu machen. Besonders seine Kampfsport-Techniken, mit denen er alle platt macht. Und fast ganz hinten im Buch bringt er dann noch einen Fallschirmjäger auf der Bahnhofstoilette um, nach dem er zwei pinkelnde Passanten rausgeworfen hat - und das alles ohne Nachspiel...
Mein lieber Heinrich Weber, in Zukunft sollten Sie Ihre Phantasie-Romane besser zu anderen Themen schreiben.
Einen Lektoren hat es wohl nicht gegeben bei diesem Buch - schade!
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