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Mona: Roman [Taschenbuch]

Alexander Gorkow
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

12. April 2010
Eine Frau wie ein Attentat!
Blum, Spezialist für Kühlkettensysteme, macht eine harmlos scheinende Geschäftsreise nach Bukarest und landet im Chaos. Denn dort wartet nicht nur die rumänische Schlachthofmafia, die ihn über den mit seltsamen Speisen reich gedeckten Tisch ziehen will, sondern auch die Prostituierte Mona. Blum wird zum mehrfachen Mörder aus Liebe und begibt sich mit Mona auf die Flucht nach Frankreich – der rührendste, komischste und trotteligste Verliebte der zeitgenössischen Literatur!

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 2 (12. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359616382X
  • ISBN-13: 978-3596163823
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 941.299 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Erfindung des Kühlsystems durch Cornelius Drebbel und hat eine Menge von Namen vor allem psychogener Pilze gelernt." (Elmar Krekeler, Die Welt)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alexander Gorkow, 1966 in Düsseldorf geboren, arbeitet seit 1993 bei der Süddeutschen Zeitung, zunächst als politischer Reporter, dann als Leiter der Medienseite. Heute leitet er das Ressort »SZ am Wochenende«, für das er Stars wie Eric Clapton, Sylvester Stallone oder Goldie Hawn interviewte. 2003 erschien sein erster Roman »Kalbs Schweigen«, 2004 der Interviewband »Wieso fragen Sie das?« (zusammen mit Rebecca Casati).

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Liebe? 22. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist mein absolutes 5-Sterne-Buch! Der Roman hat mich von der ersten Zeile an in seinen Bann gezogen, die Sprache ist einfach unfassbar schön. Dazu habe ich mich noch königlich amüsiert. Herrlich ist die Szene, als Blum mit dem Herrn vom Beerdigungsinstitut diskutiert. Das Buch macht aber auch nachdenklich. Ich habe mir die Frage stellen müssen - gibt es wirklich die große Liebe? Und wie erkennt man sie? Blum hat sie sofort erkannt, als Mona "reingeflattert" kam mit ihren großen Flügeln, engelsgleich. Die Person Blum blieb mir allerdings bis zum Ende schleierhaft, oft hatte ich auch Mitleid mit ihm. Wie schade, dass er vorher noch nie richtig geliebt hatte. Ob er sein eher banales Leben von damals im Exil weiterlebt? Trifft er nochmal in seinem Leben auf seine große Liebe Mona? Oder war Mona gar nicht seine große Liebe? Fragen über Fragen. Gerne möchte ich wissen, was Blum genau jetzt gerade macht.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Man möchte sich den Icherzähler mit Namen Blum in dieser Erzählung wie einen Varietékünstler vorstellen, der uns in einem Feuerwerk von Geistesblitzen zu Beginn der Vorstellung etwas über das Leben erzählt und über die Erfahrungen, die er gemacht hat.

Dabei geht es um Erklärungen zur Naturwissenschaft, um die Liebe, um ferne Länder und Eindrücke, die zu dem Schluss führen, dass unser Erzähler sich abseits des Alltäglichen unter den Lebenden fühlt. Zum Ende des ersten Kapitels ist man berührt über eine poetisch ganz bescheidene Vorstellung, einem Traum gleich, die der Erzähler hat: auf einem Segelschiff weit hinauf bis nach Vancouver getragen zu werden, in der Ferne Pazifikvögel wie zufriedenes Leergut auf dem Meer wankend.....

Frappierend ist der Wechsel von kühler, rationaler Weltbetrachtung, ja fast Abgeklärtheit, zu dieser zarten Poesie. Man ist gefangen und benommen von der klaren, knappen Eingangssprache und den schnell aufeinander folgenden intelligenten, spritzigen Einfällen, mit denen die Erzählung beginnt. Voller Spannung wartet man auf die Begegnung mit Mona, die der Erzähler uns verspricht.

Denn Blum lebt nicht auf einer Bühne sondern schreibt uns aus einem Versteck heraus seine Lebensbeichte.

Er ist Ingenieur und soll für seine Firma in Rumänien ein Kältesystem für eine Schlachthofkette verkaufen.
Der Schlachthofmanager und sieben Schlachthofhintersassen, so werden sie bezeichnet, spulen die Verkaufsverhandlung zu ihren Gunsten um, wickeln Blum ein, füllen ihn mit Pflaumenschnaps ab, führen ihm Mona als Lockmittel zu,--und er ist hingerissen!
Er weiß: sie ist es!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen enttäuschend 22. April 2008
Von Milchbart VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Da wurde das Buch hochgelobt in den Medien - und ich tief enttäuscht von der Lektüre. Komisch finde ich es nicht wirklich, da liegt mein Humor wohl woanders. Die Personen und ihre Gefühle und Handlungen bleiben mir fremd. Alles scheint mir hohl und oberflächlich. Auch zum Schluss, die Geschichte mit den toten Eltern, die für alle Ewigkeiten von Flughafen zu Flughafen weiter geschickt werden - absurd und eher blöd als komisch. Wenn er so wenig von seinen Eltern hält, der Erzähler, warum möchte er sie nach Düsseldorf überführen lassen?? Wahrscheinlicher wäre doch, er lässt sie in den USA beisetzen und kann sich das Geld sparen - aber das scheint ihm irgendwie eh alles egal zu sein! Mir ist es das auch. Ich bedauere einfach, dass ich das Buch bis zuletzt durchgelesen habe. Ich wartete immer noch auf die "goldene" Wende und etwas Ansprechendes, Fesselndes, Begeisterndes ... Vergebens. Wenigstens waren es nicht zu viele Seiten, das ist positiv!
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zäh und langweilig 20. November 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Was soll an diesem Werk witzig sein? Dem Protagonisten passiert ein Missgeschick nach dem anderen ganz offensichtlich aus Dummheit und einer gewissen Weltfremdheit. Dass dann noch ein paar Morde vorkommen macht den Roman nicht heiterer, der Leser fragt sich verwundert: Warum? So wie er oft über den Sinn der Handlung im Unklaren gelassen wird so auch bei diesem zweifelhaften Höhepunkt. Auch als Liebesroman kann das Werk kaum durchgehen - die Beischlafgelegenheiten sind eher missglückt. Mein Rat: Im Buchhandel mal reinsehen, bevor man/frau einen Fehlkauf tätigt.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hoch gelobt - und dennoch nicht ganz schlecht 17. Dezember 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mir das Buch gekauft, weil Frank Schirrmacher in der FAZ es "für Liebhaber" empfohlen hat. Wie ich dann festgestellt habe, hatte es auch Elke Heidenreich in "Lesen!" über den grünen Klee gelobt. Und das Selbstlob auf dem Schutzumschlag zieht gar Parallelen zu "Homo Faber" !

Mit diesen Vorschusslorbeeren im Gepäck ging die Sache natürlich erst einmal schief. Mitte des (kurzen) Buchs war ich doch einigermaßen frustriert. Für eine Satire zu realitsfremd (welche Firma schickt einen einzelnen Mitarbeiter nach Rumänien, damit dieser - allein - bei einem Besäufnis am Abend einen monströsen Großauftrag verhandelt und gleich auch noch unterzeichnet ? Und schickt ihn - nachdem die Sache offensichtlich schief gegangen ist - gleich nochmal allein hin ? Oder: Sechs Morde mit Giftpilzen und - aua ! - einem Fön im Whirlpool ?) Für einen Szene-Roman zu wenig krass. Und wer sich darauf eingestellt hat, endlich mal einen originellen Osteuropa-Roman mit Kulturschock und allem was dazugehört zu lesen, findet sich im zweiten Teil des Romans völlig unmotiviert in Frankreich wieder. Irgendwann fragt man sich unwillkürlich: Was zum Teufel soll das Ganze ? Schreibt hier ein Houellebecq, der endlich ein voll wirksames, wenn auch völlig abstumpfendes Antidepressivum gefunden hat ?

Dazu kommt noch, dass die Hauptfiguren völlig blass und ohne jegliche Tiefe bleiben. Sogar der Ich-Erzähler. Es ist zum Schreien ! Bis - ja, bis gegen Ende des Romans der Erzähler seiner Mona sein Leben erzählt. Dann wird das Buch endlich interessant und man kann sich an einigen wirklich originellen Einfällen erfreuen.

Fazit: Große Literatur ist das sicher nicht, dafür über weite Strecken sehr spaßig.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall
Habe es zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich persönlich habe vorher nichts darüber gehört und ich habe sehr lange gebraucht, um es zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Karibik2009 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nein...das war für mich keine Literatur
Heidenreichs Empfehlung folgend kaufte ich dieses Buch.
Ich wurde enttäuscht...einfach langweilig...Ullysses von Joyce ist spannender.
Veröffentlicht am 11. April 2008 von Karl-Rainer Solloch
4.0 von 5 Sternen Nett und witzig erzählte Geschichte
Das Buch hat einen schönen Witz in der Schreibe. Es geht um verkaufte Kühlaggregate nach Rumänien und die doch etwas merkwürdigen Beziehungen des Blums zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2008 von Heinz-Walter Brandt
5.0 von 5 Sternen wo die liebe hinfällt
ausgerechnet in mona verliebt sich der kühlketten vertreibende herr blum,dies bei einer geschäftsanbahnung im rumänischen ausland,die immer komplizierter und eben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2008 von Markus Lehner
5.0 von 5 Sternen neuer homo faber
Der Klappentext hält, was er verspricht: eine moderne Variante von Homo Faber. Und dazu noch irrsinnig komisch. Ein echtes Highlight aus dem Bücherjahr 2007.
Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von Lando70
2.0 von 5 Sternen Die Geschmäcker sind verschieden
Auch ich habe Frühstücksfernsehen gesehen und der "Käsehasser" Gorkow war mir gleich sympatisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von Karl-Ulrich Lottmann
5.0 von 5 Sternen begeistert
Ich habe über MONA im ZDF Frühstücksfernsehen erfahren (Autor Alexander Gorkow war dort zu Gast) und mir gekauft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2008 von Rilke2000
1.0 von 5 Sternen Langweiling und nicht empfehlenswert
Nach einer interessanten Rezession im Rundfunk schien es mir eine interessantes Buch mit einer einmal anderen Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2008 von 1okb
5.0 von 5 Sternen die ideale Geliebte
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen und ich lese es heute (29.Dezember)schon zum zweiten Mal.
Ich liebe es, es ist urkomisch und dabei hochdramatisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2007 von Petra
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