ich weiß nicht, ob schon jemandem aufgefallen ist, dass nicht der hund der jäger ist, sondern dazu erzogen wird, den jäger zu begleiten. und das bedeutet in der regel, dass sein eigener jagd-trieb (den gleichwohl jeder hund hat) nicht gelebt werden darf.
ich hatte und habe vorwiegend jagdhunde im familienverband, weil sie gelehriger und agiler sind als andere rassen und es mehr spaß macht, solche begleiter zu haben. den hunden offenbar auch :o)
richtig und erfolgreich auf die jagd gegangen - und zwar nach jeder katze, ratte, maus - ist mein husky-labrador-mix, während meine vizsla die größte freude haben, mich auf schritt und tritt zu begleiten, schwimmen zu gehen und das haus zu bewachen.
wenn ich allerdings jäger wäre, dann würde ich sehr wohl einen vizsla einsetzen, weil ihnen die zusammenarbeit mit dem menschen freude macht.