Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen. Ich habe auch das Plakat in meinem Zimmer hängen und darauf steht: In einer Welt, die ihnen vorschrieb, wie man lebt, lehrte sie sie, wie man denkt.
Dieses wunderschöne Zitat passt genau zum Film und diese Aufgabe, welche an Julia Roberts gestellt war, sie als Schauspielerin richtig rüberzubringen, ist ihr voll und ganz gelungen!
Aber nicht nur sie hat ihre Arbeit ernst genommen, sondern auch Kirsten Dunst, in der Rolle eines braven Töchterchens, welche sich an den Traditionen ihrer Mutter festklammert und dabei fast selbst zerbricht. Sowie Maggie Gyllenhall als eine ausgeflippte, aber auf dem Boden gebliebene Schülerin und nicht zu vergessen die wundervolle Julia Stiles als eine, welche ihr Herz am rechten Fleck trägt und genau weiß, was sie will, obwohl auch sie nicht ganz ohne die Hilfe ihrer Professorin (Julia Roberts) auskommt.
Das gute an dem Film ist, dass er Fragen aufwirft die man sich selbst gar nicht so häufig stellt. Z.B. Was ist Kunst? Aber nicht nur spezielle Fragen aus dem Film, sondern auch Gedankenstrenge, welche man bis heute verfolgen kann: "Ist mit unserer Gesellschaft alles in Ordnung?", "Wie geht es nach der Schule weiter?" und "Wie steht man selbst zur Ehe?".
Die Antworten werden sich seit den 50er-Jahren geändert haben, aber die Fragen bleiben die selben.
Das Gute ist, dass der Film die Ernsthaftigkeit der Themen so leicht und natürlich rüberbringt, dass es einem Vergnügen bereitet den Film zu sehen und zu beobachten, wie die Mädchen an ihren Erfahrungen wachsen.
Ich muss zugeben, dass ich am Anfang mit dem Ende nicht ganz zufrieden war, aber als ich den Film das zweite Mal gesehen habe, wurde auch mir klar, dass es Zeit wurde weiterzuziehen. Das werden sie erst verstehen, wenn sie den Film gesehen haben!
Also kaufen sie sich die DVD und haben sie viel Spaß.