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Momo
 
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Momo

Radost Bokel , Mario Adorf , Johannes Schaaf    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,98 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Dieses Geheimnis ist die Zeit", heißt es in Michael Endes Märchen-Roman Momo. Über Zeit verfügen das Waisenkind Momo und ihre Freunde nach Belieben, bis jene merkwürdigen Agenten der "Zeit-Sparkasse" auftauchen und die Menschen mit fadenscheinigen Argumenten dazu überreden, Zeit zu sparen. Fortan verwandelt sich das beschauliche Miteinander in hektische Betriebsamkeit, wodurch keiner mehr Zeit für seine Freunde hat. Nur Meister Hora, der Verwalter der Zeit, kann das düstere Treiben der grauen Herren stoppen, aber dafür braucht er die Hilfe der kleinen Momo.

Michael Ende hat mit Momo ein ebenso faszinierendes wie erfolgreiches Kinderbuch geschrieben. Aber genauso wie bei seinen anderen beiden Erfolgsromanen Jim Knopf und die Wilde 13 und Die unendliche Geschichte ist das Märchen so fantasiereich und plastisch erzählt, dass man bei einer Verfilmung automatisch um den Verlust dieser literarischen Intensität bangt. Darum wird Johannes Schaaf wohl gewusst haben, als er 1986 Momos Kampf gegen die Zigarren rauchenden Zeitdiebe verfilmte. Denn im Gegensatz zu Wolfgang Petersens Verfilmung von Die unendliche Geschichte verzichtet Schaaf auf übertriebene Effekte und eine bombastische Inszenierung.

Zusammen mit Michael Ende hat er stattdessen ein Drehbuch geschrieben, das die Atmosphäre des Romans in schlichte Bilder zu fassen versucht und sich mehr auf die Glaubwürdigkeit der Charaktere konzentriert. Das dem Thema angemessene gemächliche Erzähltempo lässt hierbei den Schauspielern viel Raum zur Entfaltung. Mit der kulleräugigen Radost Bokel ist die Rolle der Momo überzeugend besetzt, wobei Schaaf ihr mit Mario Adorf als Nicola, Armin Mueller-Stahl als Chef der "grauen Herren" und John Huston als Meister Hora auch ein gut harmonierendes Starensemble zur Seite stellt. Und auch wenn der Film gelegentlich etwas ins Kitschige abzurutschen droht, so ist Johannes Schaaf mit Momo dennoch die bislang einfühlsamste Ende-Verfilmung gelungen, bei der man nicht das Gefühl hat, dass einem die Zeit gestohlen wird. --Harald Stucke

Video Jakob Kurzinhalt

Die kleine Momo (Radost Bokel) lebt außerhalb eines Städtchens in einem Amphitheater. Sie ist bei all ihren Freunden sehr beliebt. Sie besitzt nämlich die Gabe, den Menschen zuzuhören und sie ihre Sorgen vergessen zu lassen. Eines Tages wird diese Idylle jedoch durch das Auftauchen von grau gekleideten Herren zerstört, die die Menschen zum Zeitsparen überreden wollen. Bald sind auch Momos Freunde von dieser Idee begeistert und haben keine Zeit mehr für Muße und Freizeit, weil sie nun wie besessen arbeiten. Nur Momo durchschaut das falsche Spiel der grauen Herren und wird dadurch zu einer großen Gefahr für deren Plan, den Menschen alle Zeit zu stehlen. Da ihre Freunde ihr nicht mehr zuhören, macht sich Momo auf den Weg zu Meister Hora, dem Wächter der Zeit. Dort hofft sie Hilfe zu finden. Doch die Zeitdiebe folgen Momo heimlich ...

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Wieder einmal eine liebevollausgestattete Kinowelt-DVD. Sieben Trailer, eine Dokumentation über Michael Ende und ein informatives Booklet lächeln den Käufer dieses Titels an und der Film an sich liegt in gelungener Abtastung mit hübschem Surroundton vor. Der Film strahlt soviel Ruhe und Poesie aus, das er für Kinder der heutigen Generation ein Aufatmen bedeuten dürfte und der sanfte Hinweis, Techno führt zu emotionaler Abstumpfung, wohnt diesem lyrischen Werk inne.

Bild: Die Abtatung im anamorphen Format ist nicht perfekt, aber von solider Güte. Es gibt ein leichtes Grundrauschen, das die Schärfe ein wenig mindert. Ansonsten ist das Bild von guter Stabilität, Kameraschwenks und - Fahrten werden mit sanftem Ruckeln absolviert (00:17:25, Türrahmen oder 01:04:50, Uhr). Die Ausleuchtung des Film ist nicht immer gelungen und es kommt zuweilen zu leichten Überstrahlungen, etwa bei 00:07:35 (Publikum im Amphitheater). Insgesamt ein sehr ordentlicher Transfer.

Ton: Der vierzehn Jahre alte Film wartet mit einer kräftigen Frontkulisse auf, die besonders in der Musikmischung recht durchsichtig wird (00:43:00). Die Surroundunterstützung ist ziemlich dezent und tritt nur in wenigen Effektmomenten zu Tage, etwa bei 00:57:01, den Echoeffekten. Es fehlt etwas an dem brachialem Durchschlag, den heutige Produktionen mit ähnlicher Thematik aufbieten, aber der Klangraum ist schon ausreichend belebt und schafft Einiges an Stimmung. --movieman.de

VideoMarkt

Das kleine Waisenmädchen Momo lebt allein mit ihrer Schildkröte in einem riesigen Amphitheater und hat viele Freunde, weil sie die Gabe des Zuhörens besitzt. Eines Tages wird die idyllische Gemeinschaft von den eiligen grauen Herren mit den Aktenkoffern bedroht. Sie sind die "Zeitdiebe", die den Menschen mit verklausulierten Verträgen die Zeit stehlen und sie versklaven wollen. Mit Hilfe ihrer Schildkröte findet Momo zum weisen Meister Hora, dem Hüter der Zeit, der alles wieder einrenkt.

Video.de

Michael Endes Märchenromane "Die unendliche Geschichte" und "Momo" gehörten zu den Kultromanen der achtziger Jahre. Mit Billigung des Autors wurde "Momo", eigentlich eine kleine Parabel über den Sinn der Zeit, aufwändig von Johannes Schaaf ("Traumstadt") als zeitlose Fantasy in Szene gesetzt. Zu den prominenten Darstellern gehörten Mario Adorf als Straßenkehrer Nicola, Armin Müller-Stahl als Chef der grauen Herren und als geglückter Besetzungscoup Regisseur John Huston als Meister Hora. Remake 2001 als Animationsfilm.

Blickpunkt: Film

Die "grauen Herren" sind in der Stadt: Sie stehlen den Menschen die Zeit, und die Freunde Momos verändern sich merkwürdig. Unglücklich über das Schicksal ihrer Freunde, nimmt Momo den Kampf mit den "grauen Herren" auf. - Verfilmung des gleichnamigen Romans von Michael Ende.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Michael Endes Märchen als Fantasy um "Zeitdiebe".

Kurzbeschreibung

Die kleine Momo (Radost Bokel) lebt außerhalb eines Städtchens in einem Amphitheater. Sie ist bei all ihren Freunden sehr beliebt. Sie besitzt nämlich die Gabe, den Menschen zuzuhören und sie ihre Sorgen vergessen zu lassen. Eines Tages wird diese Idylle jedoch durch das Auftauchen von grau gekleideten Herren zerstört, die die Menschen zum Zeitsparen überreden wollen. Bald sind auch Momos Freunde von dieser Idee begeistert und haben keine Zeit mehr für Muße und Freizeit, weil sie nun wie besessen arbeiten. Nur Momo durchschaut das falsche Spiel der grauen Herren und wird dadurch zu einer großen Gefahr für deren Plan, den Menschen alle Zeit zu stehlen. Da ihre Freunde ihr nicht mehr zuhören, macht sich Momo auf den Weg zu Meister Hora, dem Wächter der Zeit. Dort hofft sie Hilfe zu finden. Doch die Zeitdiebe folgen Momo heimlich ...

dvdcheck.de, 16. Mai 2000

Der Film „Momo“ macht Lust auf mehr, und die Leute, die das Buch von Michael Ende, welches 1973 erschien, noch nicht kennen, werden es nach dem Sehen des Films mit Sicherheit unter wachsender Begeisterung verschlingen. Aber auch belesene Kenner werden den Film mögen. Letztlich wird das daran liegen, das der Autor der Romanvorlage auch am Drehbuch aktiv mitwirkte und den Film ausdrücklich gutheißt. Es ist tatsächlich eine sehr liebevolle Verfilmung des Geschichte, die der Regisseur Johannes Schaaf mit seiner „Momo“ schuf. Teils zum Lachen, teils zum Nachdenken anregend und stets unterhaltsam. Die schauspielerischen Darbietungen stimmen, ebenso die teils merkwürdig anmutenden Sets und die schöne Filmmusik. Der Zeit und dem Budget entsprechend gibt es keinerlei große Special-Effects, mit den hier gebotenen wird aber schon genügend Atmosphäre und Stimmung aufgebaut und der ganze Look des Werk geht nahtlos in alle Bereiche über. Es gibt wenige dieser Filme, die mit einer! so sehr besonderen Stimmung aufwarten können; unter anderen zählen Werke wie „Stadt der Kinder“ oder „Dark City“ dazu.

Produktbeschreibungen

Die kleine Momo (Radost Bokel) lebt außerhalb eines Städtchens in einem Amphitheater. Sie ist bei all ihren Freunden sehr beliebt. Sie besitzt nämlich die Gabe, den Menschen zuzuhören und sie ihre Sorgen vergessen zu lassen. Eines Tages wird diese Idylle jedoch durch das Auftauchen von grau gekleideten Herren zerstört, die die Menschen zum Zeitsparen überreden wollen. Bald sind auch Momos Freunde von dieser Idee begeistert und haben keine Zeit mehr für Muße und Freizeit, weil sie nun wie besessen arbeiten. Nur Momo durchschaut das falsche Spiel der grauen Herren und wird dadurch zu einer großen Gefahr für deren Plan, den Menschen alle Zeit zu stehlen. Da ihre Freunde ihr nicht mehr zuhören, macht sich Momo auf den Weg zu Meister Hora, dem Wächter der Zeit. Dort hofft sie Hilfe zu finden. Doch die Zeitdiebe folgen
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