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Der Moloch. Eine kritische Geschichte der USA. [Taschenbuch]

Karlheinz Deschner
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

2002
Die USA sind in den letzten Jahren immer wieder ins Kreuzfeuer geraten. Der renommierte Wissenschaftler und Autor Karlheinz Deschner setzt sich äußerst kritisch mit der Vergangenheit und der gegenwärtigen Politik der Vereinigten Staaten von Amerika auseinander und zeichnet ein provokantes Bild einer Nation, die sich oftmals in der Rolle des Westpolizisten sieht.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 373 Seiten
  • Verlag: Heyne (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453078209
  • ISBN-13: 978-3453078208
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 213.202 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Karlheinz Deschner, geboren 1924 in Bamberg. Im Krieg Soldat; studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Sein Roman -Die Nacht steht um mein Haus- (1956) erregte Aufsehen, das sich ein Jahr später bei Erscheinen seiner Streitschrift -Kitsch, Konvention und Kunst- zum Skandal steigerte. Seit 1958 veröffelntlicht Deschner seine entlarvenden und provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Der forschende Schriftsteller lebt in Haßfurt am Main. 1988 wurde er mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Vereinigten Staaten taugen nicht als Vorbild 30. August 2000
Format:Taschenbuch
"Wer Geschichte nicht als Kriminalgeschichte schreibt, ist ihr Komplize." Karlheinz Deschner, der sich insbesondere auf dem Gebiet der Religionskritik einen Namen gemacht hat (Abermals krähte der Hahn; Das Kreuz mit der Kirche; Kriminalgeschichte des Christentums), nimmt sich in diesem Buch die Vereinigten Staaten und ihre Geschichte auf seine unnachahmliche Weise vor. Dabei ist wiederum sein Talent zu bewundern, die verschiedensten, zahlreichen Quellen in sehr lesbarer Sprache zu einem runden Ganzen zusammenzufügen. Es führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei, daß die USA auf der zielgerichteten Ausmordung (dieses Wort benutzt der Autor) der indianischen Eingeborenen beruhen. Wenn man die ersten Kapitel darüber liest, drängen sich einem deutschen Leser, der in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts bewandert ist, zwangsläufig Parallelen und Ähnlichkeiten zwischen der Ideologie und den Taten der Nordamerikaner und der der Nazis auf (ethnische Säuberungen, Rassenkampf, Rassenvernichtung, die Strategie "verbrannte Erde", dh. die Vernichtung ganzer Dörfer, Vertragsbruch, Expansionsdrang, Sozialdarwinismus, die Selbstgewißheit, bei all den blutigen Tagen gleichwohl im Recht zu sein, etc.). Es kann gar nicht anders sein, daß die blutige Entstehungsgeschichte der USA in der Volksseele und im Volkscharakter der Nordamerikaner ihren Niederschlag gefunden haben muß. Man erkennt dies etwa daran, daß Hollywoodfilme generell Gewalt zur Lösung von Konflikten propagieren und die Ideologie vertreten, daß stets der Gute siegt. Mit anderen Worten: wer den Kampf überlebt, wer gewinnt, der ist der Gute, der hat recht gehabt.... Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist kaum zu glauben, was man in diesem Buch alles erfährt. Ein einziger riesiger Krimi. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen: habe es entgeistert und fasziniert zugleich verschlungen und werde es sicher nochmal lesen ( was bei mir eher selten ist)
Der Wissenschatz des Autors über das Christentum ist schon so unglaublich beeindruckend.... und nun auch über die Geschichte von US-Amerika.
Vielen Dank an Karlheinz Deschner, daß er uns immer wieder Unglaubliches dazulernen läßt.
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56 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen God's own country 24. Mai 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Amerika Land der Freiheit, der Menschenrechte, letztes Bollwerk gegen Anarchie und Sklaverei. Das Land in dem Milch und Honig fließen und jeder vom Tellerwäscher zum Milliardär über Nacht wird. So kriegen wir es ja von Kindesbeinen an eingeimpft.

Karlheinz Deschner seines Zeichens Querulant und „Ketzer" reißt die von Selbstüberschätzung strotzende glänzende Fassade der USA ein und offenbart den alles verschlingenden grundverderbten Moloch. Wie bei ihm üblich schafft es Herr Deschner nicht objektiv zu bleiben. Man bemerkt sofort das er sich im Laufe des Buchs in Rage schreibt. Struktur und „Roter Faden" geht unter seinem beißenden Zynismus nahezu verloren. Doch seine Schlußfolgerungen sind sowohl einleuchtend als auch fundiert bewiesen. Besonders beeindruckte mich die absolute Scheinheiligkeit des Woodrow Wilison der als eiskalter Kriegstreiber im 1.Wk in der Nachkriegszeit als Friedensbringer Nummer eins gefeiert wurde. Außerdem wurde ich von den mit brutalsten Mitteln niedergeschlagenen Arbeiterstreiks überrascht, die dem klassischen Manchaster Kapitalismus noch eins draufsetzten.

Mit all den geschichtlichen Unglaublichkeiten gepaart mit den bigottesten Heucheleien, der allumfassenden Ignoranz und der unerschütterlichen Arroganz dieses von Gott erwählten Landes zeichnet Deschner ein monströses Bild das mir in aller Deutlichkeit klar gemacht wurde.

Diese Buch ist eine absolute Pflichtlektüre und ist für Diskussionen über die USA unverzichtbar. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre! Faszinierend, erschreckend! 8. März 2008
Format:Taschenbuch
Wer hätte gedacht, dass dieses ach so freie, demokratische Land versaut und verlogen bis in die allerersten Anfänge ist? Wie viele Menschen wissen heute, dass so gut wie alle Kriege aus reiner Profitgier angezettelt wurden, dass für Amerika (wohl auch heute noch) zu lange Friedenszeiten schädlich sind - man macht keine Mords-Geschäfte, man müßte sich den sozialen Fragen des Landes stellen - also: si vis pacem, para bellum! also führt man Kriege, holt sie herbei: man hat angeblich die Japaner so lange provoziert, bis sie nicht mehr anders konnten, als sich beginnend in Pearl Harbour, freizuschlagen - und auch das war kein Überfall, sondern soll sogar vom Präsidenten vorausgesehen, herbeigesehnt worden sein! Angefangen von den Indianerausrottungen über die Niederschlagung der Arbeiterstreiks bis hin zu Vietnam, auf das man die Atombombe werfen sollte, ginge es nach amerikanischen Bischöfen, hat dieses von Gott erwählte Land (wie könnte es anders sein?) kein Verbrechen ausgelassen. Beim Lesen bleibt einem manchmal die Spucke weg und man fragt sich unwillkürlich: Spinn ich jetzt oder spinnt der Deschner? Manches ist wirklich kaum zu glauben. Kein Wunder, dass man auch beim Lesen die starken Emotionen des Autors häufig durchspürt, dort und da eine Zornesader aufleuchtet. Deschner, wie immer, ein Meister des Wortes, scharf, gnadenlos, unerbittlich. Nach der Lektüre sieht man Amerika anders. Garantiert!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Deschner: Der Moloch
Ein hartes Buch - typisch Deschner ! Er nennt die Dinge ungeschminkt beim Namen. Das Buch sollte zur Pflichtlektüre jedes deutschen Politikers gehören. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. August 2010 von Adolf Klein
3.0 von 5 Sternen eine Abrechnung
Nun ja, das Buch ist schon extrem einseitig.

Deschner will ja auch anklagen und nicht etwas ein ausgewogenes Urteil fällen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2009 von Herbert Sowa
2.0 von 5 Sternen Einseitig
Eine kritische Geschichte der USA - ja, was bedeutet das eigentlich? Bedeutet das, ein differenziertes Bild über die ältere und jüngere Geschichte eines Staates zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von Andre Kramer
3.0 von 5 Sternen Gut, aber zu selbstgerecht
Dies Buch bietet Informationen und eine Sicht, die den meisten Menschen in Nachkriegsdeutschland leider fehlen. Daher ist es im Grunde gut und wichtig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2007 von Sergio Weigel
4.0 von 5 Sternen Manchmal überschlägt er sich . . .
Der Herr Deschner nämlich, wenn er genüßlich über die teils bekannten, teils unbekannten häßlichen Details der wahrlich nicht immer rühmlichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2003 von Hartmut Arndt
5.0 von 5 Sternen Der Moloch; die beleuchtete Schattenseite der USA
Karl Heinz Deschner beschreibt, aufbauend auf Zitaten, meist von US-Präsidenten oder deren nahem Umfeld und historischen Fakten mit einer ungeheuren sprachlichen Wucht gepaart... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2002 von "walterbender"
5.0 von 5 Sternen Der Moloch...
... hat mich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite.
Ich habe noch nie Geschichte so schonungslos offen gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2002 von "jule45"
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Ergänzungswerk
Der Moloch behandelt alles das, was in sonstigen Geschichtsbüchern fehlt. Es ist kein Buch, dass die gesamte amerikanische Geschichte behandelt, sondern fast... Lesen Sie weiter...
Am 24. Mai 2002 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geschichte, so wie sie immer vermittelt werden sollte!
Zunächst einmal fiel es mir etwas schwer, mich in Deschners Schreibstil "hineinzulesen". Seine übertrieben wirkende Neigung zu Kommas und seine scheinbare Aversion... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2002 von falkj.info
3.0 von 5 Sternen Eine kritische Geschichte der USA?
Es wurde auf jeden Fall einmal Zeit, dass jemand die negativen Fakten der US-Geschichte zusammenstellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2002 von "dmb2005"
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