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Moloch. [Taschenbuch]

China Miéville , Michael Moorcock , Paul DiFilipo , Ralph Sander , Eva Bauche-Eppers , Michael Kubiak , Eva Bauche- Eppers
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 430 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1., Aufl. (18. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404232801
  • ISBN-13: 978-3404232802
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 732.377 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2xSehr Gut, 1xNaja, 1xGut 18. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Bei "Moloch" handelt es sich um eine Sammlung von 4 Erzaehlungen (und ein Vorwort) die mehr oder weniger von dem Thema Großstadt handeln.

Die Struktur der Stadt steht im Mittelpunk in der 1. Geschichte ("ein Jahr in der linearen Stadt" - Paul di Filippo), die von den Erlebnissen eines SiFi-Autors erzaehlt, der in einer "linearen Stadt" lebt.

In China Miévilles "Spiegelhaut" wird der Leser in ein Londen versetzt, welches vom Krieg gegen die Kreaturen aus der Welt hinter der Spiegelhaut stark zerstoert und entvoelkert wurde. Die Geschichte hat so ein bisschen das Feeling von einem Endzeit/Zombiefilm Mix.

Zur handlung von Firing the Cathedral von Michael Moorcock kann ich nichts sagen da ich aufgrund mangelnder Motivation nach den ersten paar Seiten aufgehoert habe zu lesen. Der wirre Schreibstil und das NichtErkennenEinesZusammenhangs hat mich total genervt (vielleicht auch ueberfordert?).

S.A.S. von Geoff Ryman ist eine Dystopie die in einem Altersheim der Zukunft spielt, in dem hauptsaechlich Profi-Hacker ihr letzten Tage verbringen. Veranschaulicht die Probleme die "ubiquitous computing", ungehemmter Einsatz von nicht toedlichen waffen (besser: weniger toedliche Waffen) und allumfassende Ueberwachung mit sich bringen koennte.

Nun zu meiner Wertung:
Mich konnten nur die ersten beiden Erzaehlungen voellig ueberzeugen. S.A.S. ist sicherlich auch gut aber bei weitem nicht so fesselnd und fantastisch. Firing the Cathedral, naja, ueberhaupt nicht mein Ding.
Alles zusammen betrachtet ein gutes bis sehr gutes buch wenn man mit leben kann, dass die ein oder andere Geschichte einem ueberhaupt nicht zusagt.

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3.0 von 5 Sternen 2x Sehr gut, 2x Schlecht 20. Februar 2010
Von Nibelhalm
Format:Taschenbuch
Ich besitze das Buch bereits seit mehreren Jahren und habe es bereits öfters gelesen.
Die ersten beiden Kurzgeschichten "Ein Jahr in der linearen Stadt" und "Spiegelhaut" finde ich sehr gut, vor allem die erste.
Hier wird eine Utopie beschrieben, die wirklich ganz nach meinem Geschmack ist: Eine riesige Stadt in der die Menschen wie in einem Mikrokosmos leben, nicht wissen woher ihre Nahrung kommt, was es außer der Stadt noch auf der Welt geben könnte, woher Sie kommt und wie groß sie überhaupt ist.
Ich finde den Erzählstil des Autors sehr gut, leider kann ich mit der Idee, die Stadt als wirkliches lebendes Wesen darzustellen nicht viel anfangen.
Trotzdem sehr gut und absolut lesenswert.

Die 2. Geschichte "Spiegelhaut" ist schwächer, aber dennoch lesenswert.
Der Autor hat seine Kurzgeschichte im Stil einer "Gegenüberstellung" aufgebaut, immer abwechselnd ein Kapitel aus sicht des Protagonisten, dann eins aus Sicht seiner Feinde.
Das ist leider nicht ganz mein Geschmack, da man so für meinen Geschmack zu oft aus der Geschichte gerissen wird, aber ok der Autor wird seine Gründe haben ;)
Ein weiterer Nachteil: Die Kapitel aus Sicht des Feindes (ich werde absichtlich nicht zu detailiert ;) )sind als eine Art "Rede" bzw Gedanken des Feindes verfasst, was meiner Meinung nach leider kaum einen Reiz hat und langweilig wird. Ich finde, hier hätte man ruhig etwas kürzen können.

Ab der 2. Kurzgeschichte fällt das Buch leider sehr stark ab.

Die 3. Geschichte kann man lesen, man muss es aber nicht (ich habe immer nur ca 20 Seiten gelesen und dann keine Lust mehr gehabt, daher will ich hier auch nichts groß darüber schreiben).
Mir gefällt der Erzählstil nicht, ich konnte damit überhaupt nichts anfangen.

Den Abschluss des Buches bildet dann die Geschichte S.A.S, die für mich den absoluten Tiefpunkt darstellt.
Hier ist nur noch von wörtlich "alten Säcken" die Rede, die wohl wahnsinnig begabte Hacker sein sollen, allerdings jetzt im Altenheim sind und sich gegen die Obrigkeit auflehnen.
Das ist nicht nur ziemlich unglaubwürdig, unkreativ und langweilig, auch der Schreibstil tut seinen Teil:
Man hat das Gefühl, als wäre die Geschichte von einem 12 Jährigen geschrieben worden. Recht vulgäre Sprache, soll wohl irgendwie frisch und jugendlich wirken, wirkt aber letztendlich bloß lächerlich und ermüdend.

Meine Empfehlung: Buch billig kaufen oder leihen, die ersten beiden Geschichten mehrmals lesen und seine Freude daran haben. Dann die letzten beiden kurz überfliegen und das Buch weg stellen.
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5.0 von 5 Sternen Genial! 30. Juli 2007
Von sinfath
Format:Taschenbuch
Eine erstklassige Kurzgeschichtensammlung. Schade, dass es nicht mehr davon gibt. Allein wegen der ersten Geschichte (Ein Jahr in einer linearen Stadt) ist dieses Buch seinen Preis wert. Vier unkonvertionelle, doch nicht zu abgehobene, gut erzählte Kurzgeschichten bietet dieses Buch. Was will man mehr? Freunde von fantastischer Literatur oder SF:
Zugreifen!!!
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