Man schreibt das Jahr 1645,
noch ist der begnadete französische Dichter Jean Baptiste Poquelin, alias Moliere, ein Unbekannter. Mittellos und vor der Flucht seiner Gläubiger landet er in einem Gefängnis. Er bekommt von dem wohlhabenden Jordain (herrlich gespielt von Fabrice Luchini) allerdings seine Chance. Molieres Schulden werden getilgt, jedoch, wie soll es auch anders sein, hängt davon natürlich eine Bedingung ab.
Jordain will sich in die Kunst des Dichtens und Theaters unterweisen lassen, um seine Angebetete, die junge und seit kurzem verwitwete Marquise Celimene (Ludivine Sagnier) endlich zu erobern. Allerdings ist Jordain ein bereits verheirateter Mann und Vater von zwei Töchtern. Als Priester verkleidet soll Moliere unter dem Vorwand eines Lehrers die jüngere Tochter Jordains unterrichten. Das eigentliche Ziel ist aber die Erlernung der Kunst des Schreibens und Dichtens.
Es kommt wie es kommen muss. Jordain verfolgt unnachgiebig sein Ziel und vernachlässigt dabei seine hübsche Ehefrau. Diese wiederum fühlt sich nach einem Gefühlschaos zu Moliere hingezogen und beide verlieben sich ineinander.
Dann gibt es da noch den intriganten und mittellosen Aristokraten Dorante, der nur seine eigenen habgierigen Ziele verfolgt. Er will sogar seinen Sohn mit der älteren Tochter Jordains vermählen, obwohl diese einen anderen liebt. Das wiederum interessiert Jordain nicht, denn er ist davon überzeugt, in Dorante einen guten, ja sogar seinen besten Feund zu sehen. Durch Molieres Gewandtheit wird Jordain jedoch eines Besseren belehrt und zutiefst enttäuscht.
Endlich aufgewacht entlarvt Jordain selbst Dorantes Absichten durch eine perfekt eingefädelte List und ist nun endlich von der Unverfrorenheit seines "besten Freundes" überzeugt...
Knallige Kostüme, affektierter Adel und überzeugende Schauspieler, allen voran Frankreichs Superstar Romain Duris machen diesen Film zu einem Genuss.