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Doch eigentlich interessiert hier wohl mehr der musikalische Teil dieses Albums.
Und da finden sich - neben mehreren von H. Hancock für andere geschriebenen Stücken - solch illustre Namen wie Nina Simone, Kenny Burrell, Kool & the Kang und James Brown.
Obwohl keines der Stücke nach 1972 entstanden ist, wirkt jedes einzelne auch heute noch taufrisch.
Der Untertitel deutet es an - "Dancefloor Jazz", tanzbarer Jazz. Das mag - wenn man beispielsweise an die "Kind of blue" von Miles Davis als typishes Jazz-Album denkt - ein wenig ungewohnt klingen, muss hier aber uneingeschränkt gelten.
Unmerklich beginnt schon im ersten Stück der Fuß ein wenig zu wippen, schon kurze Zeit später unterstützt von einem zufriedenen Kopfnicken und einem Trommeln mit den Händen. Und von da an ist es nicht mehr weit, bis es den ganzen Körper erfasst hat. Stilvolle Tanzmusik.
Trotzdem - wer sich zusammenreißen kann, kann dieses Album auch einfach nur so genießen. Entspannt lässt sich damit wohl so mancher Abend auf der Terasse aushalten. Wenn die nun eigentlich ein Balkon in einem 10-stöckigen Wohnhaus ist, ist einem das dann auch egal.
Und was selten bei Samplern ist: Es findet sich wirklich nicht ein Ausrutscher unter den vierzehn Stücken. Kein Song, den man beim Anhören direkt überspringt.
Fazit: Musik, die eigentlich überall hingehört: in die gut sortierte CD-Sammlung, in eine verrauchte Kneipe, zur Sommerparty am See, in jeden Jazz-Tanz-Schuppen, der etwas von sich hält, und natürlich in den alten Ami-Cabrio-Schlitten beim gemütlichen Cruisen in lauer Sommerluft.
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