Als ich die Mohrenwäsche zu später Stunde im Bett begonnen hatte, wusste ich noch nicht, was mich erwartete. Es war mein erstes Buch von Sharpe, ich wusste nur, politisch nicht ganz korrekt, britisch schwarz humorig, abstrus, bekloppt, herrlich spinnert. Nach 1,5 Stunden habe ich so laut gelacht, dass mich meine Frau bat, dies unter der Decke zu tun, um den Kleinen nicht aufzuwecken(13 Monate). Nach einer Weile konnte ich nichts mehr lesen, da meine Brille nassgelacht war. Ein Glück, dass man nur an fünf bis sechs Stellen komplett ausser Kontrolle gerät, man braucht Ruhephasen, um sich zu erholen. Die anderen Bücher wie Puppenmord, etc,. haben mich zwar furchtbar gelangweilt, aber Mohrenwäsche war wunderbar.
Nachtrag: Jetzt, nach über 1,5 Jahren und etlichen Sharpes(ich glaube allen:-), ist Mohrenwäsche immer noch für mich erstklassige Unterhaltung, selbst die Brille wird noch prächtig durchgespült.