Pressestimmen
"Eine erhellende, glänzend geschriebene Biographie, die überzeugend darstellt, dass Puschkins Urgroßvater einer der ungewöhnlichsten und beeindruckendsten Charaktere im Russland des 18. Jahrhunderts war." (
Sunday Times )
"Die Geschichte Gannibals liest sich wie eine Parabel der Aufklärung: Denn Barnes legt sehr glaubwürdig dar, wie aus dem einstigen Sklaven das Modell des 'neuen Menschen' wurde, mit dem Peter der Große im 18. Jahrhundert ein modernes Russland aufbauen wollte." (
Times Literary Supplement )
"Ein eindrucksvolles, brillant geschriebenes und sehr mitreißendes Buch." (
Literary Review )
Kurzbeschreibung
Die brillante Biographie über Europas ersten schwarzen Intellektuellen, Alexander Puschkins Urgroßvater.
Der russische Dichterfürst Alexander Puschkin war der Urenkel eines schwarzen Sklaven, um dessen Leben sich Mythen und Legenden ranken. Die biographischen Zeugnisse sind lückenhaft und voller Widersprüche. Hugh Barnes folgt den Spuren des angeblichen Prinzen aus Abessinien, der als Sklave nach St. Petersburg kam und zum hochrangigen Militär, Diplomaten und Gelehrten aufstieg
Im Jahre 1704 erhielt der russische Zar Peter der Große ein exotisches Geschenk: einen kleinen Mohrenknaben. Das Kind erhielt den Namen Gannibal. Peter der Große, Vater des modernen Russlands, war beeindruckt von der Intelligenz des jungen Fremden und ließ ihm die beste Ausbildung zukommen. Er schätzte den klaren Verstand seines Schützlings genauso wie seine Loyalität und vertraute ihm später schwierige militärische und diplomatische Missionen an. Die Herzen der Frauen an den europäischen Höfen flogen dem Schwarzen zu. Voltaire zählte zu seinen Freunden und nannte ihn »den dunklen Stern der russischen Aufklärung«. Doch wer war Gannibal wirklich? Hugh Barnes ist in jahrelanger Detektivarbeit den verwischten Spuren des Afrikaners gefolgt und hat die erste vollständige Biographie dieses geheimnisvollen und ungewöhnlichen Mannes verfasst.