Das Erfreuliche an dem Buch ist, wie vorurteilsfrei der Autor sich der Figur Mohammed und dem Islam nähert.
Mir hat sehr gut gefallen, dass es sich nicht ausschließlich um eine Biografie handelt, sondern der (jüdische!) Autor sehr anschaulich und auf poetische Weise erzählt, wie hart und unbarmherzig das Leben in vorislamischer Zeit in der Wüste war, welche Rechte der Islam z. B. den Frauen brachte, welche Götter man anbetete usw.
Das Buch endet auch nicht mit dem Tod Mohammeds, sondern beschreibt in kurzen Kapiteln die Zeit nach Mohammed bis ins frühe 20. Jhd.
Die Biografie räumt mit vielen gängigen Vorurteilen auf, ist lehrreich, und das Lesen macht auch noch richtig Spaß!