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Modern Times
 
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Modern Times

Bob Dylan Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fünf Jahre hat uns Bob Dylan auf neue Songs warten lassen und währenddessen mit allerlei Aufnahmen aus den Bootleg Series und der Neverending Tour bei Laune gehalten. Jetzt endlich legt Dylan ein souveränes, wundervolles Alterswerk vor, das sehr sehr nahe an die allerbesten Alben seiner langen Karriere heranreicht.

Seine Band spielt meisterhaft, verglichen mit den rohen, blues-rockenden Live-Auftritten der letzten Jahre deutlich zurüchgenommen zugunsten eines entspannten, swingenden Roots-Sounds aus Folk, Blues, Country und Rock 'n' Roll wie man ihn von Love And Theft noch im Ohr hat. Dylans brüchige Stimme hat schon lange nicht mehr so gefühlvoll singen hören. Und dann die zehn Songs, von denen locker die Hälfte das Zeug zu ewigen Dylan-Klassikern hat: Sie sind noch besser geworden als beim Vorgänger - berührend, episch, herzzerreißend erzählt Dylan seine Geschichten. Ein fantastisches Dylan Album, das garantiert nicht nach Modernen Zeiten klingt. -- Hanno Güntsch

Stern

Ehret die Alten! Lauschet ihren Geschichten und zehret von ihrer Weisheit! Aber versucht nicht, sie zu ändern. Sie sind, wie sie sind - und wie sie sind, sind sie meistens gut. Bob Dylan ist so alt, dass man glaubt, er sei immer schon da gewesen, so wie das Meer, die Berge, die Wüsten und Günther Jauch. Sein neues Werk (Ist es Album Nummer 40? Oder sind wir längst bei 50?) heißt "Modern Times", was natürlich ein Witz ist: Modern war Dylan nie. Dylan war Dylan war Dylan. Ein Sänger, der nie wirklich singen konnte, dessen Stimme aber meist mehr als andere zu sagen hatte. "Modern Times" steht auf einer Stufe mit dem Besten, was der 65-Jährige in den vergangenen zwei Jahrzehnten veröffentlicht hat, nämlich den beiden Vorgänger- Alben "Time Out Of Mind" und "Love And Theft". Dylans Stärke sind wieder einmal die dunklen Gemälde: Geschichten vom Scheitern, von der Ungerechtigkeit des Lebens und von stillen Glücksmomenten. Er ist, wie das britische Musikblatt "Mojo" bemerkte, "teils Philosoph, teils Troubadour, teils Provokateur, teils Sozialkritiker und teils Schutzpatron". Dass so viel altmodische Kraft, so viel felsenfeste Überzeugung es bis auf Platz zwei der Charts - und damit vor LaFee - schafft, tröstet ab und zu ungemein. --Tobias Schmitz

Kurzbeschreibung

Mit "Modern Times" veröffentlicht der legendäre Sänger und Songwriter Bob Dylan nach fünfjähriger Pause endlich wieder ein neues Studioalbum. Es ist das 44. Album seiner Karriere und enthält zehn neue Songs, die im vergangenen Winter in einem alten, zu einem Studio umgebauten, Theatergebäude in Poughkeepsie/New York aufgenommen wurden. Neben Dylan selbst, der Keyboards, Gitarre, Mundharmonika und Gesang beisteuerte, spielte Dylans Tourband die restlichen Instrumente auf "Modern Times" ein. Das Album enthält u.a. die Songs "Thunder On The Mountain", "Workingman's Blues # 2", "When The Deal Goes Down" sowie die achtminütige Ballade "Ain't Talkin'", die schon jetzt als eines der besten Dylan-Stücke der letzten 20 Jahren gelten kann. Dylans letzte beiden Studioalben "Time Out Of Mind" und "Love & Theft" zählten zu den erfolgreichsten in Dylans Laufbahn ("Time Out Of Mind" bekam 1998 sogar die begehrteste Grammy-Auszeichnung als "Album des Jahres"). Dylan's Status als eine der letzten lebenden Legenden der Rock-Ära der 60er Jahre ist von Jahr zu Jahr gewachsen und wurde gerade in den letzten fünf Jahren durch die Scorsese-Filmdokumentation "No Direction Home", die Veröffentlichung von Band 1 seiner Memoiren ("Chronicles Vol. 1"), diverse vielbeachtete Katalogveröffentlichungen ("Bob Dylan Bootleg Series"), etliche Tribute-Alben sowie sein konstantes Touren um den Erdball noch einmal aufgewertet. Seine aktuelle Freizeitbeschäftigung als kenntnisreicher und humorvoller Gast-DJ bei der US-Satelliten-Radiostation "XM Radio" ("Theme Time Radio Hour - with your host Bob Dylan") wird von seiner weltweiten Fangemeinde mit liebevoller Anerkennung verfolgt. "Modern Times" erscheint parallel als CD sowie in limitierter Auflage in Deluxe-Austattung incl. Bonus-DVD und erweitertem Booklet.

kulturnews.de

Alicia Keys wird sich freuen: Bob Dylan erwähnt sie im Song "Thunder on the Mountain". Wenn er an sie denkt, singt er, muss er weinen. Ob vor Sehnsucht, Mitleid oder unerfüllter Liebe, bleibt im Vagen. berhaupt lösen Frauen in ihm alle möglichen Gefühle aus, zumeist eher schädliche. Denn mit der Liebe hat es nie geklappt - und wie auch, wenn er Unmögliches verlangt: "I want some real good woman to do just what I say". Oder wenn er zugibt, wild auf sie zu sein, und sie das gefälligst erwidern soll. In messerscharfem Rhythm 'n' Blues, weichem Westernswing oder gar Celloballaden erörtert Dylan die wirklich wichtigen Dinge des Lebens: Liebe und Transzendenz. Er tut das ohne Pathos, sehr selbstkritisch und ohne große Hoffnung auf Besserung. Landschaften werden zu Jenseitsmetaphern, doch von Religiosität ist wenig zu spüren; und wenn vom Paradies die Rede ist, dann als vernachlässigtem Raum: Der Gärtner hat gekündigt. Dylans aktuelle Tourband mit Tony Garnier (b, cello), George G. Receli (dr), Stu Kimball (g), Denny Freeman (g) und Donnie Herron (steel g) pflegt einen punktgenauen ökonomischen Stil, der praktisch ohne jedes Solo auskommt - und das passt gut zu Dylans weitgehend refrainlosen Songs. "Modern Times" wirkt wie eine Symbiose aus der Düsternis von "Time out of Mind" (1997) und dem in der Americana-Tradition wühlenden "Love & Theft" (2001); es bildet gleichsam den Abschluss einer Trilogie. Noch nie gab sich Dylan so selbstkritisch, so unleidlich, gleichermaßen verletzlich wie bedrohlich. Im Song "The Levee's gonna break" fleht er um die Rückkehr der Geliebten, er verspricht allerhand, doch der Songtitel ("Der Damm wird brechen!") klingt wie eine Drohung, die sein Flehen untermauern soll - und es natürlich unterminiert. In seiner emotinalen Zerrissenheit ein ganz starkes Album, auch gesanglich. Denn zum Glück verzichtet Dylan auf die live praktizierte vokale Zerstörung seiner klassischen Melodien. Mal sehen, wie es den potenziellen Fanfavoriten "Ain't talkin", dem von Muddy Waters stibitzten "Rollin' and tumblin'" oder "Someday Baby" gehen wird, wenn sie in die Tretmühle der neverending tour geraten. Doch das entscheidet der Meister alleine. Denn auch wenn er die Frauen nicht im Griff hat - seine Songs schon. (mw)

Produktbeschreibungen

1-Thunder On The Mountain 2-Spirit On The Water 3-Rollin' And Tumblin' 4-When The Deal Goes Down 5-Someday Baby 6-Workingman's Blues #2 7-Beyond The Horizon 8-Nettie Moore 9-The Levee's Gonna Break 10-Ain't Talkin' (2006/SONY) 10 tracks (62:48) produced by Jack Frost. special price! (2006/SONY) 10 tracks (62:48) produced by Jack Frost. special price!
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