Der Engländer Paul Weller gehört schon seit langem zum Inventar der britischen Musikszene; zunächst mit der Punkband The Jam, dann mit Style Council, zum Schluß als Solist. Außerdem hat er mit einigen anderen Größen der britischen Musik wie The Beautiful South (in "Perfect 10") oder Oasis (in "Champagne Supernova") zusammengearbeitet; dabei stellt er in solchen Fällen vor allem seine exzellenten Qualitäten als Gitarrist zur Verfügung. Daß Paul Weller auch den Gesang und das Schreiben von Songs beherrscht, kann man exemplarisch auf seiner Best-Of-Sammlung "Modern Classics - The Greatest Hits" aus dem Jahr 1998 erkennen. Dabei ist der Titel ja eigentlich anmaßend, aber Paul Weller kann ihn durchaus für diese feine Sammlung von sechzehn Songs der obersten Güteklasse reklamieren, denn obwohl seine einzelnen Stücke, gerade in Deutschland, oft recht unbekannt sind, zeigt er hier seine musikalischen Fähigkeiten; und Titel wie "Sunflower", "Wild Wood", "The Changingman" oder "uh-huh, oh-yeh" haben das Prädikat "moderner Klassiker" durchaus verdient. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)