Kurzbeschreibung
Mit jeder realisierten Idee wird ein Mißstand beseitigt, ein Potential besser genutzt und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöht. Was kann Ideenmanagement zur Realisierung der Unternehmensstrategie leisten? Wie kann es in das betriebliche Zielsystem integriert werden und wie sind die erforderlichen Strukturen und Organisationsformen zu gestalten? Was muß bei der Motivation und Qualifizierung von Mitarbeitern und Vorgesetzten beachtet werden? Dieses Handbuch entwickelt Antworten aus der Praxis für die Praxis. Integratives Ideenmanagement offeriert erprobte Methoden und Instrumente, mit denen bislang ungenutzte Leistungseserven mobilisiert werden können, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern. Statt ein neues Erfolgsmodell als Standard oder Ideal vorzuschlagen, stellt Hartmut Neckel eine solide aufbereitete Erfahrungsbasis bereit, die es jedem Unternehmen ermöglicht, sein eigenes Ideenmanagement so zu entwickeln und zu optimieren, daß es an die vorhandene Struktur und Kultur anschlußfähig ist. Dabei können Unternehmen durchaus von den Erfahrungen anderer profitieren und müssen nicht in allem das Rad neu erfinden. Mit der Vorstellung von kooperativen Konzepten für Benchmarking und einem »Mit-und-voneinander-Lernen« im Ideenmanagement eröffnen sich insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen zukunftsweisende Wege für eine stärkere Ausschöpfung des Ideen- und Kreativitätspotentials ihrer Mitarbeiter.
Über den Autor
Hartmut Neckel, Dr., ist Senior-Berater der SCIENTIFIC CONSULTING Dr. Schulte-Hillen GmbH. Als Experte für Innovationsprozesse, Vorschlagswesen (BVW) und Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) unterstützt er überwiegend mittelständische Unternehmen bei der nachhaltigen Gestaltung eines integrativen Ideenmanagements.
Auszug aus Modelle des Ideenmanagements von Hartmut Neckel. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
1 Einleitung
Dieses Buch wendet sich an den Praktiker, der individuell nachbaubare und konkret umsetzbare Modelle für ein Ideenmanagement sucht. Es werden Konzepte und Erfahrungen vorgestellt, wie Intuition und Kreativität von Mitarbeitern stärker erschlossen und gezielt für das Unternehmen genutzt werden können. Durch das systematische Management der Ideen und Vorschläge von Mitarbeitern sollen Einsparpotentiale realisiert, Qualitätsmängel beseitigt, Produktions- und Lieferzeiten verkürzt sowie insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöht werden.
In vielen Unternehmen fehlt bislang ein funktionierendes Ideenmanagement. Instrumente wie Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) oder das Betriebliche Vorschlagswesen (BVW) stehen häufig nur auf dem Papier, ohne im Betriebsalltag gelebt zu werden und ohne dem Unternehmen nennenswerten Nutzen zu bringen. Vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen herrschen meist Spontanreaktionen auf Kundenanforderungen und eine Vorschlagskultur der "direkten Wege" vor. Zudem verhindert der tägliche Fertigungsdruck in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, daß ein Vorschlagswesen dauerhaft am Laufen gehalten wird. In der Folge bleiben Potentiale ungenutzt.
Statt ein neues Erfolgsmodell als Standard oder Ideal vorzuschlagen, stellt das vorliegende Handbuch eine solide aufbereitete Erfahrungsbasis bereit, die es jedem Unternehmen ermöglicht, sein eigenes Ideenmanagement so zu entwickeln bzw. zu optimieren, daß es zur vorhandenen Struktur und Kultur paßfähig ist. Dabei können Unternehmen durchaus von den Erfahrungen anderer profitieren und müssen nicht in allem das Rad neu erfinden. Mit der Vorstellung von kooperativen Konzepten für Benchmarking und einem "Mit-und-voneinander-Lernen" im Ideenmanagement eröffnen sich insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen zukunftsweisende Wege für eine stärkere Ausschöpfung des Ideen- und Kreativitäts-potentials ihrer Mitarbeiter.
Aufbau und Inhalte: Dieses Buch ist so aufgebaut und geschrieben, daß man es nutzen kann als
· Anleitung für die Einführung eines Ideenmanagements,
· Ratgeber bei Problemen mit dem Ideenmanagement,
· Ideenfundus für die Optimierung eines Ideenmanagements.
[...]
2 Ideenmanagement, Betriebliches Vorschlagswesen und Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß
Das folgende Kapitel klärt zunächst allgemeine Begriffe und Zusammenhänge zum Thema Ideenmanagement. Anschließend werden das betriebliche Vorschlagswesen und der Kontinuierliche Verbesserungsprozeß als zwei organisatorische Ausformungen von Ideenmanagement in ihren Grundzügen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden vorgestellt.
Der Begriff "Ideenmanagement" macht bereits deutlich, worum es geht: Ideen sollen gemanagt werden, damit es nicht dem Zufall überlassen bleibt, was mit ihnen geschieht. Der Aspekt "Idee" drückt aus, daß hier vor allem spontane, neue und intuitiv geborene "Einfälle" im Vordergrund stehen und weniger die Nutzung bereits erprobter Wissensbestände oder die Ergebnisse konzentrierter Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Der Aspekt "Management" weist darauf hin, daß es sich dabei um eine Managementaufgabe handelt. Die Aufgabe besteht darin, das Wissen und die Kreativität von Mitarbeitern systematisch für das Unternehmen nutzbar machen und sicherzustellen, daß gute Ideen nicht in der betrieblichen Hektik "zwischen Tür und Angel" verlorengehen.
Das Aktivieren und Einbeziehen von Mitarbeitern in betriebliche Verbesserungs-, Lern- und Innovationsprozesse fordern auch die Normen für Qualitätsmanagementsysteme sowie verschiedene Modelle für "Business Excellence". Damit dies in einer systematischen, zielgerichteten und bewußten Weise geschieht, braucht man ein Management dieser Prozesse: das Ideenmanagement.
Dieses Buch wendet sich an den Praktiker, der individuell nachbaubare und konkret umsetzbare Modelle für ein Ideenmanagement sucht. Es werden Konzepte und Erfahrungen vorgestellt, wie Intuition und Kreativität von Mitarbeitern stärker erschlossen und gezielt für das Unternehmen genutzt werden können. Durch das systematische Management der Ideen und Vorschläge von Mitarbeitern sollen Einsparpotentiale realisiert, Qualitätsmängel beseitigt, Produktions- und Lieferzeiten verkürzt sowie insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöht werden.
In vielen Unternehmen fehlt bislang ein funktionierendes Ideenmanagement. Instrumente wie Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) oder das Betriebliche Vorschlagswesen (BVW) stehen häufig nur auf dem Papier, ohne im Betriebsalltag gelebt zu werden und ohne dem Unternehmen nennenswerten Nutzen zu bringen. Vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen herrschen meist Spontanreaktionen auf Kundenanforderungen und eine Vorschlagskultur der "direkten Wege" vor. Zudem verhindert der tägliche Fertigungsdruck in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, daß ein Vorschlagswesen dauerhaft am Laufen gehalten wird. In der Folge bleiben Potentiale ungenutzt.
Statt ein neues Erfolgsmodell als Standard oder Ideal vorzuschlagen, stellt das vorliegende Handbuch eine solide aufbereitete Erfahrungsbasis bereit, die es jedem Unternehmen ermöglicht, sein eigenes Ideenmanagement so zu entwickeln bzw. zu optimieren, daß es zur vorhandenen Struktur und Kultur paßfähig ist. Dabei können Unternehmen durchaus von den Erfahrungen anderer profitieren und müssen nicht in allem das Rad neu erfinden. Mit der Vorstellung von kooperativen Konzepten für Benchmarking und einem "Mit-und-voneinander-Lernen" im Ideenmanagement eröffnen sich insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen zukunftsweisende Wege für eine stärkere Ausschöpfung des Ideen- und Kreativitäts-potentials ihrer Mitarbeiter.
Aufbau und Inhalte: Dieses Buch ist so aufgebaut und geschrieben, daß man es nutzen kann als
· Anleitung für die Einführung eines Ideenmanagements,
· Ratgeber bei Problemen mit dem Ideenmanagement,
· Ideenfundus für die Optimierung eines Ideenmanagements.
[...]
2 Ideenmanagement, Betriebliches Vorschlagswesen und Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß
Das folgende Kapitel klärt zunächst allgemeine Begriffe und Zusammenhänge zum Thema Ideenmanagement. Anschließend werden das betriebliche Vorschlagswesen und der Kontinuierliche Verbesserungsprozeß als zwei organisatorische Ausformungen von Ideenmanagement in ihren Grundzügen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden vorgestellt.
Der Begriff "Ideenmanagement" macht bereits deutlich, worum es geht: Ideen sollen gemanagt werden, damit es nicht dem Zufall überlassen bleibt, was mit ihnen geschieht. Der Aspekt "Idee" drückt aus, daß hier vor allem spontane, neue und intuitiv geborene "Einfälle" im Vordergrund stehen und weniger die Nutzung bereits erprobter Wissensbestände oder die Ergebnisse konzentrierter Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Der Aspekt "Management" weist darauf hin, daß es sich dabei um eine Managementaufgabe handelt. Die Aufgabe besteht darin, das Wissen und die Kreativität von Mitarbeitern systematisch für das Unternehmen nutzbar machen und sicherzustellen, daß gute Ideen nicht in der betrieblichen Hektik "zwischen Tür und Angel" verlorengehen.
Das Aktivieren und Einbeziehen von Mitarbeitern in betriebliche Verbesserungs-, Lern- und Innovationsprozesse fordern auch die Normen für Qualitätsmanagementsysteme sowie verschiedene Modelle für "Business Excellence". Damit dies in einer systematischen, zielgerichteten und bewußten Weise geschieht, braucht man ein Management dieser Prozesse: das Ideenmanagement.