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am 24. November 2006
Gesundheit und Krankheit kennt jeder von uns aus seinem eigenen alltäglichen Erleben. Außerdem sind beides Themen, mit denen sich Heerscharen von Fachleuten professionell beschäftigen, u.a. allein in Deutschland rund 300.000 Ärzte und Ärztinnen. Daher sollte man meinen, dass klar ist, worum es geht, wenn wir von Gesundheit oder Krankheit sprechen. Es ist aber anders. Gesundheit und Krankheit sind seltsam ungreifbare Sachverhalte, so nah und doch so fern. Das Sozialgesetzbuch definiert Krankheit als „regelwidrigen Zustand“, also in Abgrenzung einer an Normwerten festgemachten Gesundheit. Was ist dann also Gesundheit? Die berühmte Definition der Weltgesundheitsorganisation lautet: „Gesundheit ist als mehr als die Abwesenheit von Krankheit.“ Damit sind wir dann so klug wie zuvor und neigen dazu, mit dem Philosophen Hans-Georg Gadamer von der „Verborgenheit der Gesundheit“ zu sprechen, was die Sache zwar nicht auch nicht klarer macht, aber das Problem doch immerhin benennt. Alexa Franke, Professorin für Rehabilitationspsychologie an der Universität Dortmund, hat sich dieses Problems angenommen und ein Lehrbuch daraus gemacht. In gut lesbaren, übersichtlichen Kapiteln geht sie der Frage nach, warum Gesundheit und Krankheit so schwer voneinander abzugrenzen sind, wie man Gesundheit definieren kann, welche unterschiedlichen Ebenen – von der Medizin bis zur Ökonomie – dabei eine Rolle spielen, was die Besonderheit psychischer Störungen ausmacht, wie der Begriff der Behinderung zu fassen ist, wie bestimmte Modelle von Gesundheit und Krankheit mit Theorien über deren Verursachung zusammenhängen und last not least, welche Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit wir im Alltagsleben pflegen. Jedes Kapitel ist als Lerneinheit aufgebaut, mit prägnanten Einführungstexten und mit Lehrfragen, die eine weiterführende Auseinandersetzung mit dem Thema anregen wollen. Das Buch ist hervorragend für den Unterricht in sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Fächern geeignet, insbesondere sei es den Studierenden des Faches Medizin ans Herz gelegt. So manches Problem der Medizin, insbesondere was das Arzt-Patienten-Verhältnis angeht, hat auch damit zu tun, dass Ärzte Gesundheit und Krankheit zu oft als das missverstehen, was sich als Laborwert oder Röntgenbild dingfest machen lässt. Es geht aber um viel mehr – und das Buch von Alexa Franke ist ein hilfreicher Reiseführer bei der Erkundung dieses weiten Feldes jenseits des biomedizinischen Modells.
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am 15. Oktober 2007
Das Buch informiert über Definitionen, Dimensionen und Modelle von Gesundheit und Krankheit. Über die Wissensvermittlung hinaus regt es dazu an, sich mit den unterschiedlichen Perspektiven auf die Phänomene Krankheit und Gesundheit auseinander zu setzen, mit dem Ziel, die Urteilskraft des Lesers/ der Leserin zu stärken. Hier wird die viel gepriesene Interdisziplinarität hervorragend eingelöst und es werden die Konsequenzen aufgezeigt, die unterschiedliche Theorieansätze für die Praxis der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitsförderung haben. Mit diesem Überblick können Studierende der Medizin, der Psychologie, der Pflege, der Sozialpädagogik und der Sonder- und Heilpädagogik mitten in die zentralen Fragestellungen ihrer Professionen hinein geführt werden.
Das Buch ist wissenschaftlich auf dem neusten Stand und von hoher fachlicher Kompetenz. Es behandelt in 12 Einzelkapiteln sehr übersichtlich und didaktisch hervorragend aufbereitet folgende Aspekte: Definitionen und Dimensionen von Krankheit, Gesundheit und Behinderung; das Verhältnis von Gesundheit und Krankheit zueinander; biomedizinische, psychosomatische, psychologische und soziokulturelle Modelle von Stress, Krankheit und Gesundheit. Das Buch ist als Lehrbuch im Studium und in der Aus- Fort- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe uneingeschränkt zu empfehlen.
Prof. Dr. Holger Kirsch
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am 27. Dezember 2009
Frau Prof. Franke ist es gelungen ein sehr lesenwertes und übersichtliches Buch heraus zu bringen. Es gibt einen guten Einstieg in die Gesundheitswissenschaft und vermittelt brauchbare Grundlagen dafür. Das Preisleistungsverhältnis ist gut, ich kann es nur weiterempfehlen und mich an vorhandene Rezensionen anschließen.
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am 27. Oktober 2014
Das Buch war eine Offenbarung für mich. Ich habe glaube ich erstmals verstanden, welche Schlacht geschlagen wird: dass Deutungshoheiten und wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen; dass das Wohl und Wehe von Patienten oder auch wissenschaftliche Erkenntnisse eher marginal interessieren.
Nicht dass das neu wäre. Historisch – auch das lehrt das Buch – ging es schon immer darum, Arbeitskraft (und damit Mehrwert) zu erhalten. Das kann sich zugunsten des Patienten auswirken, muss es aber nicht. Und wo die Frage nach Gesundheit die Frage nach Krankheitsbildern ablöst, wanken einerseits Einflussmöglichkeiten (Krankheit als kausales Geschehen verlangt nach Experten, Gesundheit als polares Geschehen ist individuell beeinflussbar), werden andererseits Vorsorgemaßnahmen an den Einzelnen delegiert, der für sein Wohlergehen allein verantwortlich scheint. Ohne Berücksichtigung von Machbarkeit; von Bedingungen.
Die Lektüre des Buches kann eins: sehr nachdenklich machen.
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am 25. Februar 2013
In einfacher Sprache und nachvollziehbar geschrieben, gibt Alexa Franke einen fundierten Überblick über die Denkmodelle, die unser heutiges Gesundheitssystem und die Gesundheitspolitik prägen. Ohne ein Hehl aus ihren persönlichen Überzeugungen zu machen, gelingt es ihr, die konkurrierenden Ansätze in ihrem historischen, wissenschaftstheoretischen und wirtschaftlichen Kontext prägnant zu würdigen. Gleichermaßen eine großartige Einführung für Interessierte und eine Pflichtlektüre für Public-Health-Experten.
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am 8. November 2015
Dieses Buch habe ich mir für die Vorlesung "Modelle von Gesundheit und Krankheit" im Studiengang Rehabilitationspädagogik gekauft. In ihm kann man alle Inhalte der Vorlesung super nacharbeiten. Auch ist das Buch sehr verständlich und übersichtlich, daher auch die fünf Sterne
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