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Mode im Mittelalter Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2011

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein kleines Juwel, das man sich unbedingt zulegen sollte, wenn man etwas mehr als nur Schnittmuster und Verarbeitungstipps für die eigene Gewandung sucht!." Karfunkel

"Jan Keupp gelingt auf unterhaltsame Weise eine Verbindung aus wissenschaftlicher Betrachtung und erheiternder Lektüre, liebevoll angereichert mit etlichen Zitaten aus der Vergangenhaeit. So wird Geschichte lebendig." Zillo Medieval

"Wie viel die Kleidung auf den ersten Blick verriet, das beschreibt der Band des Münsteraner Historikers Jan Keupp. Ihm geht es nicht darum, was wann schick war, sondern um das ewige Hin und Her zwischen Tabubruch, Provokation, erotischer Versuchung und dem Wunsch nach sozialem Aufstieg" Die Rheinpfalz -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

Der Verlag über das Buch

Kleidung trägt man auf dem Leib, Mode entsteht im Kopf. Die textilen Hüllen waren im Mittelalter willkommener Schutz vor Witterung und unerwünschten Blicken, ihre Bedeutung aber erschöpfte sich nicht im praktischen Nutzen. Jan Keupp erzählt in diesem Band ebenso aufschlussreiche wie spannende Kleidergeschichten aus dem Mittelalter: Welche Kleiderkonventionen es in der mittelalterlichen Gesellschaft gab. Was Kleider über ihren Träger verrieten: etwa über Alter, Stand, oder Profession. Aber auch Gesinnung und moralische Qualität glaubte man an Farbe, Schnitt und Verarbeitung ablesen zu können. Denn sich einkleiden hieß stets auch: sich als Person einordnen in ein Gefüge von Zeichen und Symbolen. Unzählige Geschichten des Mittelalters beschäftigen sich mit der Frage der angemessenen Gewandung. Sie künden von Skandalen und Innovationen, erzählen von sozialen Aufsteigern und Aussteigern. Denn gerade weil das Gewand die Blicke auf sich zog, wurde es zum Träger subtiler Botschaften.

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Format: Gebundene Ausgabe
So manchem Zeitgenossen bereitet das Anfertigen und Tragen mittelalterlicher Mode großen Spaß. Viele Mittelalterbegeisterte jedoch wünschen sich auch, das am eigenen Leib Getragene oder auf den einschlägigen Veranstaltungen zur Schau gestellte Gewand besser zu verstehen: an all jene richtet sich dieses Buch!
In einer Zeit ohne Personalausweise und tägliche Presse wurde ein jeder in seinem Stand, in seiner Rolle in der Gesellschaft daran erkannt, was er nach außen sichtbar trug. Daher spricht man diesbezüglich auch von der "Lesbarkeit der Welt" des Mittelalters.
Anhand zahlreicher liebevoll und kenntnisreich ausgewählter Beispiele breitet der Autor hier eine bunte Auswahl verschiedenster Begebenheiten, in denen Kleidung eine Schlüsselrolle gespielt hat, vor dem Leser aus: Was z.B. hat Richard Löwenherz auf seiner undercover-Heimreise vom gescheiterten 3. Kreuzzug letzlich verraten? Wie stand es um die oft zitierten Farbcodizes mittelalterlicher Kleidung? Schminkten sich die Damen im Mittelalter? War Bescheidenheit stets lobenswert?
Auf diese und viele weitere Fragen wird in diesem Buch auf gut verständliche und vergnüglich lesbare Art geantwortet.
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Format: Gebundene Ausgabe
Um es vorweg zu sagen: In diesem Buch geht es nicht um die Herstellung von Kleidung im Mittelalter, nicht um exakte Rekonstruktion von Material oder Nähtechnik. Es geht um Mode und darum, welche Bedeutung der Mode von den Zeitgenossen zugedacht war und welche subtilen Botschaften die Wahl des Gewandes auf die soziale Umwelt des mittelalterlichen Menschen aussandte. Was war in welchem Kontext tragbar und was schier unerträglich? Wie diente Mode der sozialen Selbstverortung und Abgrenzung der eigenen Statusgruppe nach unten? Wie definierte sich Schönheit und wie äußerte sich Modekritik? Äußerst kundig und anhand vieler sorgfältig ausgewählter Quellenbelege führt der Autor unterhaltsam durch die Modegeschichte des Mittelalters und erläutert bestechend und mit sprachlicher Eleganz die Erscheinungsformen, Mechanismen und Fallstricke der Mode der Epoche - immer wieder auch mit vergnüglichen Bezügen zur Gegenwart.

Dass der Autor ein ausgewiesener Kenner zum Thema Kleidung und Mode im Mittelalter ist, bewies er mit zahlreichen Publikationen zum Thema, vor allem mit seiner Habilitationsschrift Die Wahl des Gewandes: Mode, Macht und Möglichkeitssinn in Gesellschaft und Politik des Mittelalters, die als Standardwerk jedem ausdrücklich empfohlen sei, dem die Lektüre des vorliegenden Buches Lust auf Mehr gemacht hat.
Absolute Kaufempfehlung.
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Format: Gebundene Ausgabe
Bunt, raffiniert, mal elegant, mal amüsant - wie die Mode selbst ist auch dieses Buch: Was hat der weibliche Kopfputz über die Manneskraft eines Ehegatten zu sagen, warum urinierte der Graf von Wertheim in einen fremden Ärmel, weshalb machten listige Liebhaber auf Blau" und wieso hat die Schweiz ihre Existenz Hut und Schnabelschuh zu verdanken? All dies und vieles mehr wird in diesem Büchlein kompetent und unterhaltsam erläutert.

Der Autor will erklären, indem er erzählt. Es sind die Geschichten ihrer Zeit, durch die er die Kleider des Mittelalters mit Leben füllt. Statt eine Kostümkunde im klassischen Sinne zu bieten, blickt er in die Köpfe der mittelalterlichen Menschen. Denn hier erst wird der Stoff gewebt, der aus toten Textilgebilden wahre Modeträume werden lässt. Es sind die Skandale, Provokationen und versteckten Andeutungen, die uns spannende Einblicke in das Modedenken der Epoche liefern.

Doch will das Buch mehr als nur unterhalten. Eingestreut in den Erzählfluss finden sich immer wieder Bemerkungen zur Quelleninterpretation, Fragen der Individualität oder Wirkungsweisen mittelalterlicher Mode. Kompliziert klingende Gedanken werden dabei unmittelbar auf eine allgemeinverständliche Ebene gezogen. Nachdem der Autor zum Beispiel etwas geschraubt ausgeführt hat, dass die soziale Welt weniger durch das Vorhandensein objektiver Zustände als durch die Präsenz subjektiver Ideen" gestaltet wird, fügt er erklärend hinzu: Jeder, der einmal vor einem objektiv gut gefüllten Kleiderschrank rein subjektiv ,nichts anzuziehen' hatte, wird diese Erkenntnis aus eigener Erfahrung bestätigen können."

Dadurch wird das Buch zum Leseerlebnis der ganz besonderen Art. Es regt zum Nachdenken an, indem es Dinge unterhaltsam auf den Punkt bringt.
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