Kundenrezensionen

53
4,2 von 5 Sternen
Moby Dick
Format: DVDÄndern
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2007
Als Warner 2002 erstmalig diesen Klassiker der Filgeschichte auf DVD in Deutschland veröffentlichte, war die Reaktion in den einschlägigen Foren verheerend.
Zu Recht: Das Bild war durchgehend fehlfarben (das Wasser grün, wo es hätte blau sein müssen) digitale Defekte aller Art durchzogen das Bild, so dass der Film nicht anzusehen war.
2005 schob Warner dann still und heimlich in unveränderter Verpackung ein verbessertes Master nach, aber das blieb weitgehend unbemerkt und der Film verschwand bald vom Markt.
Nun ist er wieder zu haben. Es ist wohl das selbe Master verwendet worden, wie 2005. Der Film zeigt an einigen Stellen altersbdingte, analoge Defekte, ansonsten ist das Bild nun in Ordnung. Eine digitale Bilf-für-Bild-Überarbeitung würde man sich für diesen Klassiker sicher wünschen, aber bis dahin ist man hier solide bedient.
Die DVD wartet leider nur mit dem Filmtrailer als Extra auf. Da hätte in dieser Preiskategorie und bei einem Film diesen Ranges sicher mehr möglich sein müssen. Die schön gestaltete DVD-Box ist aber mit einem sehr informativen Booklet ausgestattet.
Fünf Sterne für den Film, das versteht sich. Auf ihn näher einzugehen, dürfte sich erübrigen, gehört er doch zum regulären Weihnachtsprogramm der ARD.
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73 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2002
Wie habe ich dem Veröffentlichungsdatum dieses Films entgegengefiebert - und wie groß war die Enttäuschung!
Eine solch unterirdische Bildqualität ist mir bis jetzt noch bei keiner anderen DVD begegnet. Die Farben - ursprünglich wirklich sehr schöne zum Filminhalt passende Blau- und Grautöne - eine einzige grau-braune Farbsoße! Defekte in solcher Anzahl, daß man schon nach einigen Minuten nicht mehr auf den eigentlichen Filminhalt achtet, sondern nur noch auf die nächsten "Blitze" wartet.
Ich habe das traurige Spiel nach ca. einer Viertelstunde beendet und mir den Film weiter auf einer meiner auch schon betagten, aber qualitativ immer noch besseren (!) VHS-Cassetten angesehen.
Es ist eine Unverfrorenheit der beteiligten Firmen (MGM und 20th Century Fox) solch eine Qualität anzubieten und dafür auch noch Geld zu verlangen. Die Herrschaften sollten sich mal von Columbia Tristar anhand von "Die 10 Gebote" zeigen lassen, was man mit einem Film dieses Alters auf DVD machen kann!
Sorry! Trotz des wirklich tollen Films "Moby Dick" - für diese DVD ist 1 Stern noch zu viel des Guten!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2004
Moby Dick zählt zu den beliebtesten und spannendsten Geschichten der Literatur, und das Werk John Hustons, was auf dieser DVD präsentiert wird, darf meiner Meinung nach auch zu den großen Highlights des Literaturverfilmungen gezählt werden. Bedenkt man, dass der Film bereits 1956 gedreht wurde, verfügt er über einen einmaligen Bilderreichtum und für heutige Standards immer noch sehenswerte Inszenierungen der Abenteuer-Sequenzen auf hoher See.
Die Geschichte des Kapitän Ahab, der vor blindem Hass auf einen riesigen weißen Wal, Moby Dick, der ihn einst verkrüppelt hat, ein ganzes Schiff samt seiner Besatzung in den Untergang führt, wird mit solcher Intensität von den hervorragenden Schauspielern in Szene gesetzt (allen voran muss hier Hollywood-Legende Gregory Peck als Ahab genannt werden), dass man schnell vollens in den Bann der Jagt auf Moby Dick gezogen wird.
Die Verfilmung bewegt sich eng an den Dialogen und der Storyführung des Buches, und vermag es zu dem, durch eine ausgeprägte Bildersprache, wie man sie in dieser Ausgeprägtheit in heutigen Filmen leider nur noch selten findet, zusätzlich zu beeindrucken.
Die symbolhafte Geschichte des Kampfes eines hasserfüllten Menschen gegen das wütende Meer und die Schöpfung Gottes ist zum einen religiös zu betrachten, da unübersehbare und im Film explizit erwähnte Vergleiche mit der biblischen Parabel des Jona gezogen werden. Es ist aber auch generell eine gesellschaftliche Parabel, da die Mannschaft des Schiffes es nicht vermag, dem wahnsinnigen Kapitän Einhalt zu gebieten, auch die nicht, die den Untergang voraussehen, wie zum Beispiel Steuermann Starbuck (phantastisch gespielt von Leo Genn), der nicht den Mut aufbringt, seine Überzeugung zu vertreten.
Abgesehen von diesen inhaltlichen Faktoren erzählt der Film auch einfach nur eine wahnsinnig spannende Geschichte, und gehört für mich auch heute noch zu den aufregendsten Abenteuerfilmen. Zur DVD bleibt zu sagen, dass sie absolut in Ordnung ist, sowohl was die Bild- als auch Tonqualität betrifft, man darf schließlich nicht vergessen, dass der Film aus den 50ern kommt. Also rundum zu empfehlen.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Von dieser DVD ist unbedingt abzuraten.
Gregory Peck als Kapitän Ahab ist grandios.
Wie groß war meine Enttäuschung dann, als ich die DVD einlegte.
Ich konnte nur die ersten 10 Minuten "aushalten". Ständig traten sog. Farbfehler auf, die sich als aufblitzende bunte Punkte im Bild störend bemerkbar machten. Das darf im DVD Zeitalter nicht mehr vorkommen und ist eindeutig ein Produktionsfehler. Ob alle DVD's von Moby Dick so sind, kann ich nicht sagen, ich hoffe allerdings nicht.
Trotzdem sehe ich mir lieber meine Aufnahme vom TV an als diese mangelhafte DVD.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als Herman Melville seinen Roman schrieb, verarbeitete er damit auch seine Erlebnisse auf Walfangschiffen der damaligen Zeit. Aber er schuf damit auch ein gewaltiges Gleichnis. Nicht umsonst wählte er biblische Namen für einige Figuren seines Romans.

Dieser 1956 entstandene Film ist die klassische und wohl auch beste Umsetzung des Romans auf die Leinwand. Damals legte man noch Wert auf Schauspielkunst, während neuere Verfilmungen technischen Schnickschnack benutzen, um die Atmosphäre des Walfangs und die Dramatik der Ereignisse zu schildern.

Leider ist die Qualität der DVD sehr schlecht. Das aber ändert nichts an der Güte des Films.

Kapitän Ahab ist vom Kampf mit dem Wal Moby Dick schwer gezeichnet. Er hat ein Bein verloren, Narben im Gesicht und schlimme Verletzungen seiner Seele erlitten. Dafür will er sich rächen. Seine Besessenheit ist so gewaltig, dass er dafür das wirtschaftliche Ziel seiner Expedition, sein Schiff und die Besatzung aufs Spiel setzt.

Der Matrose Ismail und sein Freund Queequeg werden vor der Reise vom alten Elias gewarnt. Aber Menschen sehen in der Regel, was sie sehen wollen und schlagen Warnungen in den Wind. Auf hoher See wird dem ersten Maat Starbuck klar, wie die Fahrt enden wird. Er versucht zunächst Ahab zu besänftigen und dann der Mannschaft die kommenden Ereignisse vor Augen zu führen. Als beides ohne Erfolg bleibt, beschließt er, Ahab zu töten. Dieser sinnvolle Widerstand wäre seine einzige Möglichkeit gewesen, sich selbst und alle anderen zu retten. Aber er findet dafür nicht die Kraft. Und so kommt es, wie es immer kommt, wenn Fanatismus und Rachsucht am Steuer sind: Es gibt keine Sieger.

Die sich ewig wiederholende Geschichte ist viel älter als der Roman. Und der Roman wird nichts an ihrer ewigen Wiederholung ändern. Denn merkwürdigerweise denken sogar wissende Menschen, dass in ihrem Fall alles anders ist.

Fazit.
Der Film mit Gregory Peck in der Hauptrolle ist die beste Verfilmung des Romans von Herman Melville. Leider ist die Qualität der DVD sehr schlecht. Dies ändert aber nichts an der Güte des Films. Dafür die Sterne.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2008
John Huston's Moby Dick ist ein Filmklassiker jenes elitären Kreises, die sich ein unvergängliches Meisterwerk nennen dürfen. Völlig zurecht, denn abgesehen von der selbst schon klassischen Buchvorlage Herman Melvilles reisst diese filmische Adaption aus dem Jahr 1956 jung und alt auch heute noch mit. Da braucht es keine state-of-the-art Tricktechnik, keine exotischen Locations und nichts was sich hernach als Merchandising vermarkten ließe. Das sind nur eine mitreissende Abenteuergeschichte, feinste Schauspielkunst bis in die Nebenrollen und eine Inszenierung von Meisterhand - Kino pur! Moby Dick in der Huston-Umsetzung hat mich schon als Kind fasziniert und begeistert mich noch heute, obwohl sicher schon die berühmten 100x gesehen. Schon in jungen Jahren bemerkte ich die für eine Abenteuergeschichte ungewöhnliche Düsternis des Films, für die natürlich die von Gregory Peck unübertrefflich gespielte Person des von blinder Rache und Mordlust getriebenen Captain Ahab maßgeblich verantwortlich zeichnet. Gefährlich fanatisch sein Blick, mit den Abzeichen früherer Niederlagen gegen Moby Dick übersäht sein Körper, von höllischem Hass getrieben sein über die Leichen seiner Crew gehendes Handeln. Zwischen Lassie und den kleinen Strolchen lief Moby Dick im Kinderprogramm, doch man merkte als Kind dass das eigentlich ein Film für Erwachsene war - und somit war er natürlich noch viel interessanter.

Neben Gregory Peck als Ahab gibt es jedoch noch mehr schauspielerische Glanzlichter. So die Gastrolle von Orson Welles als Father Mapple, dessen flammende "Jonas und der Wal"-Predigt von einer zum Walfänger-Bug umgebauten Kanzel ein absolutes Highlight ist und allein schon das Ansehen des Films lohnt. Oder der Part des Quequec - eines von Narbentatoos bedeckten "Wilden", Harpunier und bester Freund des Matrosen Ismael, aus dessen Ich-Perspektive der Film erzählt wird. Diese Ich-Erzähler-Perspektive ist ein ganz typisches Stilelement von Abenteuergeschichten aus dem 19. Jahrhundert, heute leider überhaupt nicht mehr gängig und für mich ein sehr subjektiver Grund, den Film besonders zu mögen.

Moby Dick, der Wal, spielt in der ganz auf die Person Ahabs zugeschnittenen Handlung eigentlich eine Nebenrolle. Er tauch weder als Monster immer wieder mal auf um Unheil zu stiften (wie z.B. der weiße Hai) noch gibt er dem Zuschauer durch irgend etwas Monströses Grund, ihn abzulehnen und Ahabs Hass zu teilen. Er ist eben im besten Sinne nur ein Tier das handelt wie ein Tier und sich in Notwehr verteidigt. Das eigentliche Monster des Films ist Ahab, der sich selbst und seine Mannschaft blindwütig in den Untergang treibt um seiner eigenen Besessenheit willen. Als sich das Meer über seinem untergehenden Schiff schließt zieht Moby Dick weiter, Ahabs Männer aber teilen das nasse Grab ihres irren Kapitäns. Nur Ismael, der Erzähler, treibt auf dem hölzernen Sarg seines Freundes Quequec der Rettung entgegen, uns von der Geschichte zu künden.

Eine schöne Abrundung des Films ist der wertige und geschmackvolle Schuber dieser Edition und das beiliegende Booklet. Das wartet mit einigen wirklich neuen und sehr interesanten Fakten zu den Dreharbeiten auf. So z.B. dass Regiesseur Huston seinem Star Gregory Peck schon mal einen Eimer mit zappelnden Heringen ins Hotelbett kippte um ihn zu ärgern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2013
Über diese Fassung des Moby Dick noch etwas schreiben zu wollen, bedeutete, Eulen nach Dingsbums zu tragen. Es ist ein Klassiker des Kinos, ein großartiger Film mit einem beängstigend aufspielendem Gregory Peck.
Die DVD allerdings, genauer gesagt: Die Bildqualität ist unter aller Sau. Schon mancher Film aus den 50ern ist in sehr guter restaurierter Fassung erhältlich - warum nicht auch Moby Dick!? Dennoch nur einen Stern Abzug, um die Gesamtbeurteilung des Filmes nicht zu sehr zu drücken.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2003
Wenn sie mal sehen wollen was schlechte Bildqualität beteutet kann ich nur zum Kauf der DVD raten. Etwas schlechteres habe ich noch nie gesehen.
Die Geschichte an sich ist über jeden Zweifel erhaben und denn noch sehenswert. Ein Stern ist aber auf Grund der Qualität noch zuviel.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2004
Ein zeitloses Meisterwerk! Die Charaktere überzeugen durch schauspielerische Glanzleistung. Zu nennen ist natürlich Gregory Peck, dem der Wahnsinn ins Gesicht geschrieben steht und der auf seiner unermüdlichen Jagd nach dem weissen Wal, Schiff und Mannschaft mit sich ins Verderben reißt. In einer Nebenrolle als Prädiger begegnet uns auch Orson Wells, dessen Prädigt von Jonas und dem Wal zu Beginn des Films verdeutlicht wie weit
Schauspielkunst überhaupt gehen kann (das Hollywood von heute läßt da sehr zu wünschen übrig).
Dem Film gelingt es neben dem Buch zu bestehen! Es ist nicht bloß komprimierte Form eines literarischen Klassikers sondern eine Kunstwerk für sich, das sich gerade den Vorteil beindruckender Bilder und erschütternder Musik zu Nutze macht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2003
"Getrieben von unstillbarem Hass verfolgt Kapitän Ahab (Gregory Peck) nur ein Ziel: Den weißen Wal Moby Dick, der ihn zum Krüppel machte, zu töten. Grausam und unerbittlich zwingt er seine Mannschaft zur Jagd auf das Untier und manövriert sie in lebensgefährliche Situationen. Selbst entfesselte Naturgewalten und eine meuternde Crew können ihn nicht aufhalten. Als es ihm endlich gelingt, den Riesenwal zu stellen, beginnt ein gnadenloser Kampf auf Leben und Tod." Dieser Werbetext aus dem Internet fasst den Inhalt des Films "Moby Dick" sehr treffend zusammen. Gregory Peck überzeugt als Kapitän Ahab voll und ganz, auch wenn natürlich eine Kritiker damals lästern mussten, da sein Image als smarter Liebhaber nicht so sehr zum rauen Stil des Kapitän Ahab passte. Auch alle anderen Schauspieler, darunter auch durchaus bekannte wie James Robertson Justice oder Orson Welles in einer kleinen Nebenrolle sind sehr gut gewählt. Regie in diesem Meisterwerk aus dem Jahre 1956 führte John Huston, der noch weitere Kleinode der Filmgeschichte, wie z.B. "Die Bibel" sein Eigen nennen darf und hier auch am Drehbuch mitschrieb. Im Laufe des Filmes merkt man nur allzu deutlich, dass mit Herman Melvilles Roman "Moby Dick" eine hervorragende Geschichte als Vorlage diente. Die Spezialeffekte sind für die damalige Zeit durchaus beachtlich und immer noch sehr ansehnlich.
Zur technischen Seite kann ích nur sagen, dass die Bildqualität für einen 47 (!) Jahre alten Film mehr als in Ordnung geht und mit Ausnahme von gelegentlich auftretenden Farbartefakten fehlerfrei ist. Der Ton ist m.E. hervorragend, zwar steht nur Dolby Digital 1.0 Mono zur Verfügung, doch wurde der Ton sehr gut überarbeitet und ist deswegen jetzt praktisch gänzlich rauschfrei. Die deutschen Synchronsprecher überzeugen auf ganzer Linie, aber auch die englische Fassung ist o.k.
Als Zusatz sind immerhin neben der deutschen Tonspur und der englischen noch 3 weitere verfügbar, und der originale Kinotrailer ist auch enthalten.
Fazit : Volle Punktzahl für einen hervorragenden Film in guter technischer Qualität. Der Preis geht völlig in Ordnung.
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