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am 10. April 2009
Ich möchte mich an dieser Stelle nicht über das Werk "Moby Dick" selbst auslassen. Dieses sollte jeder selbst erfahren und selbst interpretieren. Lesen Sie dieses Buch, es ist großartigste Literatur!

Was mir jedoch wichtig zu erwähnen scheint ist die Tatsache, dass es sich bei der vorliegenden Paperback Variante in der Übersetzung des kürzlich verstorbenen Matthias Jendis um ein wunderbares "Gesamtpaket" handelt. Man verzeihe mir diesen greulichen Ausdruck im Bezug auf dieses Werk, allerdings wird nicht jeder geneigte Leser ein beflissener Kenner der maritimen Ausdrucksweise sein.
In Anbetracht dieser Tatsache hat der Verlag dieser Ausgabe des Klassikers ein sehr ausführliches Glossar (ebenfalls von M. Jendis) spendiert, welches auf den ersten ein-zweihundert Seiten viele Verständigungs-schwierigkeiten beseitigt und es dem Leser in der Folge immer besser gelingt der Welt der Pequod in seiner Vorstellung zur Wirklichkeit zu verhelfen. Schnell gewöhnt man sich an die nautische Mundart und findet Vergnügen daran die selbige zu verstehen ohne permanent ein Lexikon bemühen zu müssen.

Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die sehr ausführlichen Anmerkungen von Daniel Göske, die immerhin 120 Seiten umfassen und eine sehr wertvolle Versständnis- und Interpretationshilfe darstellt. In kurzen literaturwissenschaftlichen, wie auch historischen oder biografischen Anmerkungen trägt Göske hier zum Gesamterlebnis "Moby Dick" bei. Mit ihr gelingt es dem Leser viele scheinbar rätselhafte Formulierungen, Anspielungen, Deutungen Melvilles erst zu verstehen, und selbst zu bewerten. Ohne diese Anmerkunge läse man schlichtweg an der Hälfte des Buches vorbei.

Abgerundet wird dies von einem recht ausführlichen Lebenslauf Melvilles, der meiner Meinung nach in jedes "Standardwerk" gehört und hier sehr schön zusammengefasst wurde.

Alles in allem weiß diese Ausgabe mit seiner Vollständigkeit sowie dem Druck und der Klebung (es ist und bleibt dennoch ein Paperback) wunderbar zu überzeugen. Im Vergleich zu vielen anderen Ausgaben (ich tat mich bei der Entscheidung wirklich schwer) ist es hier dem Leser möglich dieses Buch zunächst einmal zu erfassen. Ein gewisses Maß an Allgemeinbildung vorausgesetzt macht es schlichtweg Spaß sich von Kapitel zu Kaptitel zu lesen. Es ist ein wunderbares Vergnügen.

Ich kann diese Ausgabe jedem "Moby Dick" Interessiertem uneingeschränkt empfehlen. Sollte darüber hinaus der Wunsch nach einer schönen gebundenen Ausgabe bestehen kann man dann nach der ersten verständ-nisvollen Lektüre des Werkes unängstlich zugreifen.

Viel Spaß auf dieser Reise!
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am 5. November 2008
"Melvilles berühmtester Roman, durch den sein Name wohl heller vom Sternenhimmel der Weltliteratur strahlt als der jedes anderen amerikanischen Schriftstellers des 19. Jahrhunderts", NZZ

..heißt es auf der Buchrückseite, und fürwahr, hier wird nicht übertrieben.

Wer hier einen schlichten Abenteuerroman erwartet, irrt. Viel mehr ist es eine Mischung aus eben solchem Abenteuerroman, Dokumentation, Prosa und philosophischen Exkursen. Bunt durcheinandergewürfelt werden hier verschiedenste Stilrichtungen, immer wieder wechselt die Erzählperspektive, so folgen wir zwar den Großteil des Buches den Betrachtungen Ismaels, aber auch der dämonische Kapitän Ahab, seine Steuermänner oder andere Besatzungsmitglieder werden uns nahegebracht.

Das Buch lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen. Zum einen die Geschichte Ismaels, der auf der Pequod anheuert zur einer mehrjährigen Fahrt über die Meere, die im Kampf mit Moby Dick endet; und verschiedenste Exkursen zu dem Walfang an sich, zu den Abläufen an Bord, zu der Beschaffenheit und Erscheinung von Walen, die sehr ausführlich daher kommen und der Autor so ein sehr ausführliches Bild vom Walfang im 19. Jahrhundert schafft.

In jeder Szene merkt man dem Autor an, das er selber jahrelang auf der See unterwegs war, so detailliert sind seine Umschreibungen, und er wartet mit allerlei Anekdoten auf. Bisweilen ist es so ausführlich, das sich bei dem ungeduldigen Leser Langeweile einstellen könnte. Aber die immer kurzen Kapitel können problemlos übersprungen werden.

Besonders hervorzuheben sind Melvilles philosophische und metaphysische Betrachtungen, und seine ungeheure Sprachgewalt. Derart wortgewaltig, zuweilen höchst poetisch vermag er sich auszudrücken, so das es ein wahrer Lesegenuss ist.

Wer einen reinen Abenteuerroman erwartet, dem ist es freigestellt die zahlreichen Beschreibungen des Walfangs etc zu überspringen, es ist aber zu empfehlen, das Werk mit all seinen Ausführungen und Exkursen als Ganzes zu lesen, denn die Welt die er erschafft, ist umso reichhaltiger, je mehr man sich auf sie einlässt.

Zu Lebzeiten wurde Melville kaum Ruhm zuteil, man konnte mit seinem Werk, das seiner Zeit weit voraus war, nichts anfangen. Dabei wies es schon Jahrzehnte vor dem Ulysses viele seiner revolutionären Elemente auf, und erlangte erst viele Jahre nach Melvilles Tod jenen Weltruhm, von dem er bis heute nichts eingebüßt hat. Im Gegensatz zu vielen sogenannten Klassikern, die heute angestaubt und antiquitiert wirken, ist Moby Dick zeitlos, ein Roman der auch in hundert Jahren noch gelesen werden wird.

Für mich persönlich eine der größten Entdeckungen unter den zahlreichen Klassikern der Weltliteratur. Ein Meisterwerk, das mich von der ersten Seite an gepackt und fortan fasziniert hat.
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am 3. Februar 2007
Zeit sollte man sich nehmen für Melvilles mächtiges Werk. Zwischen Abenteuererzählung und Dokumentation schwankend, steht immer die poetische Ausdrucksweise des Autors (und des Übersetzers Matthias Jendis) im Vordergrund.

Ein Zitat: (Kap. 96, S. 656)

"...wie der Wind heulte und die See wogte und das Schiff ächzte und stampfte und doch stetig seine rote Hölle weiter und weiter in die Schwärze der See und der Nacht warf und trotzig den weisslichen Knochen in ihrem Maule zerbiss und wütend die Gischt nach allen Seiten spie, befrachtet mit Wilden, beladen mit Feuer, mit einem brennenden Leichnam an Bord auf dem Weg in die schwärzeste Finsternis..."

Ja, so sieht's aus, liebe Lese-Kollegen.

Aber auch nach 5 oder 6 anderen Büchern denke ich immer noch an die Erlebnisse der Männer auf der PEQUOD.
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am 30. August 2003
Wer den Moby Dick in seiner Jugend als reinen Abenteuerroman gelesen und sich dabei ausschließlich vom Plot hat in den Bann schlagen lassen, sollte sich selbst den Gefallen tun, dieses sprachlich vielgestaltige Meisterwerk noch einmal richtig zu genießen. Die Möglichkeit zu diesen Lektüre-Genuss ist Mathias Jendis zu verdanken, der, unterstützt von dem Melville-Experten Professor Daniel Göske, eine sowohl sprachlich als auch philologisch tadellose Übersetzung erstellt hat, die zurecht mit einem renommierten Übersetzer-Preis bedacht wurde.
Und an jeden, der sich noch nie zusammen mit Kapitän Ahab an Bord der Pequod begeben hat, ergeht die Aufforderung, dieses schleunigst nachzuholen. Ich verspreche: die Reise lohnt sich.
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am 8. Februar 2007
Ich verstehe völlig wenn mancheR nicht bereit ist, diesem Roman seine Zeit zu opfern - aus den gleichen Gründen wie anscheinend heute noch wurde er schon bei seiner Veröffentlichung abgelehnt. Einen Abenteuerschinken hatte man erwartet (obwohl: nur das waren auch die früheren Romane Melvilles nicht), stattdessen bekam man einen scheinbar realistischen, aber durch und durch experimentellen Text, der sich in 1000 Details zu verlieren scheint und mehr an philosophischen Fragen interessiert ist als am Fortgang der Handlung. Ich halte dieses Buch für einen der Gründungstexte der literarischen Moderne. Perec, Simon, Auster beispielsweise, nichts davon wäre ohne Moby-Dick denkbar, und in der Übersetzung von Jendis hat man erstmals das Gefühl, dass diese Gewagtheit keinen zu beschönigenden Mangel darstellt, sondern die eigentliche Qualität des Textes ausmacht. Warums trotzdem "nur" 4 Sterne gibt? Weil ich die - inzwischen bei 2001 erhältliche - Übersetzung von Rathjen, die ich auszugsweise in "Schreibheft" gelesen habe, und auf der die von Jendis nämlich beruht, und für die Hanser dann zu feig war, letztlich bei aller Manieriertheit noch besser fand.
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am 14. Juli 2006
Mit Herman Melvilles Meisterwerk Moby Dick lässt man sich auf eine umfangreiche Reise auf See ein; eine rasende Jagd, begleitet in großartiger, aber leicht lesbarer Sprache.

Man begibt sich als Laie an Board der "Pequod" und nach über 800 Seiten beendet man das Buch als Kenner.

Melvilles zärtliche Beschreibungen eines Wales und die detailreichen Beschreibungen des Schiffes, der Personen, oder des Walfangs reißen mit in die Leidenschaft eines Seefahrers, dem das Land fern ist.

Die Behauptung dem Buch fehle es an Spannung ist wohl mehr ein Hinweis darauf, dass man sich beim Griff nach Dan Brown in die literarische Ecke vergriffen hat, als annehmbare Kritik, denn kaum ein nennenswertes Buch lebt nur aus Spannung, und vor allem nicht Moby Dick, eine Roman der so hingebungsvoll durch Details und Rahmenhandlung bereichert wurde; seien es Stellungnahmen für die Leser, die Cetologie an sich, oder die etlichen versteckten Zusammenhänge zu Bibelstellen oder Literatur wie beispielsweise Shakespeare. Deshalb empfiehlt sich auf jeden Fall die btb-Ausgabe, dessen Anhang wirklich interessant und zudem hilfreich sein kann, was die Verstädnlichkeit bei den Fachbegriffen unterstützt.

Ein Roman der in jede Richtung eine Bereicherung ist.
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am 22. Mai 2010
Die ersten Seiten brachte ich unter mehrmaligem Lesen gequält hinter mich, da die altertümliche Sprache, die der Übersetzer verwendet (vermutlich aber dem englischen Orginal sehr gleich kommt) sehr gewöhnungsbedürftig ist. Es wurde jedoch mit Seite zu Seite flüssiger zu lesen. Nachdem ich mich ganz und gar auf die Sprache und Erzählweise eingelassen hatte, versank ich in der interessanten und spannenden Welt des Walfanges des 19. Jahrhunderts und habe viele Details und Schilderungen mit staunen zur Kenntnis genommen. Die verflochtene Geschichte mit den immer wieder detailreichen und interessante Ausflügen in Seefahrt und Walfang machen dieses Buch zu recht zu einem Klassiker der Weltliteratur.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Februar 2012
Nachdem ich als Junge eine relativ kurze Jugendklassiker-Ausgabe gelesen hatte, griff ich jetzt zu dem großen Original des auch "Walfänger-Bibel" genannten Romans von Melville.
1851 erschienen, verarbeitet der 1819 in New York geborene Autor darin sowohl eigene Erlebnisse von 1841-43 auf den Walfänger-Schiffen "Acushnet", "Lucy Ann" und "Charles & Henry" wie auch die Begegnung mit dem Kapitän Owen Chase und dessen tragischen Bericht über einen erlebten Pottwal-Angriff auf den Walfänger Essex von 1820, den seinerzeit nur wenige Männer durch Kannibalismus verstorbener oder erschossener Kameraden überlebten. Zudem gab es 1839 einen Zeitungsbericht in New York über "Mocha Dick", einen besonders wilden Pottwal, der öfter vor der chilenischen Insel Mocha auftauchte.
Zu Lebzeiten Melvilles fand dieser in die Weltliteratur eingegangene grandiose Roman nur wenig Beachtung, vielen war er zu Christentum-kritisch, und auch seine Längen durch viele Abschweifungen in die Etymologie des Begriffs Wal, in biologische und physiologische wal-kundliche Überlegungen sowie die Arbeit der Walfänger missfielen dem Publikum. Erst nach seinem Tod 1891 änderte sich dies. Gerade die multidimensionale Betrachtung Melvilles mit eingearbeiteten Verweisen auf Mythologie, Religion und alte Literatur begeisterte die amerikanischen Literaten des beginnenden 20. Jahrhunderts.
Den meisten heutigen Lesern sind nur die auf das Handlungsgerüst gekürzten Fassungen als Jugendbuch bekannt, vergleichbar auch so bei Defoe's "Robinson Crusoe" und dem "Don Quijote" von Cervantes. Dennoch lohnt die Lektüre des ausführlichen Originals, weil sehr viele interessante Details nur hier zu finden sind, sowohl in der Zeichnung der Charaktere und ihrer menschlichen Zerrissenheit, in den theologisch-philosophischen Erwägungen und biblischen Bezügen, als auch in der für die damalige Zeit relativ anschaulichen Berichterstattung zu allem, was es über den Pottwal zu wissen gibt.
Eugen Drewermann, der Paderborner Theologe und Psychotherapeut, hat übrigens 2004 mit "Moby Dick oder: Vom Ungeheuren, ein Mensch zu sein" eine wunderbare tiefenpsychologische Deutung des Romans veröffentlicht, die ebenfalls sehr zu empfehlen ist. (27.1.12)
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am 14. Mai 2011
Als Kind sah ich vor (hunderten von) Jahren John Hustons Moby Dick Verfilmung im Fernsehen. Seitdem war ich geradezu traumatisiert. Die Bilder von Ahab (glorios: Gregory Peck), der auf dem weißen Wal kniet, und immer und immer wieder seine Harpune in den Körper des Wals rammt, und dabei in seiner maßlosen Besessenheit brüllt: 'Ich werde dich verfolgen bis zu meinem letzten Atemzug', malträtierten mich damals noch lange Zeit in meinen Träumen. Der arme Wal! Dieses Trauma ist nun glücklicher Weise überwunden, nicht zuletzt aufgrund der von Matthias Jendis neu übersetzten Ausgabe, die erstmalig auf einem gesicherten Ausgangstext beruht. Und wie es Daniel Göske am Ende seines Nachworts zu dieser Ausgabe so treffend auf den Punkt bringt (siehe Titel der Rezension), zeigt sich Moby Dick in dieser Fassung entstaubt von der naiven Romantik der Jugend- und Abenteuerromane. Statt dessen präsentiert sich Melvilles zeitloses Werk in einem Lichte, das jedem Literatur-Liebhaber den Atem verschlagen wird. Die faszinierende, teils barocke Sprache, die unterschiedlichen Erzählweisen, die stilistischen Facetten, sowie der bisweilen tiefgründige Humor, und überhaupt der gesamte Kosmos des Daseins - ob lebensnah, philosophisch oder metaphorisch - in einer Nußschale (der Pequod)zusammengepresst: Die Jagd nach dem Wal bietet all das und noch viel mehr. Da spielt es auch keine Rolle, ob einige wissenschaftliche Exkursionen aus heutiger Sicht antiquiert und überholt erscheinen mögen, denn solche thematischen Abhandlungen lassen einen nur um so mehr in die damalige Zeit eintauchen. Jeder, der gewillt ist, sich auf diese Lektüre vollumfänglich einzulassen, wird schnell feststellen, dass Melvilles Moby Dick in dieser Ausgabe wesentlich moderner ist als es viele derjenigen Autoren jemals zu sein vermögen, die sich heute in den nichtssagenden Bücher-Bestenlisten wiederfinden, und an deren Machwerke sich selbst geneigte Leser schon nach wenigen Jahrzehnten nicht mehr erinnern werden.
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Der finstere Kapitän Ahab hat nur noch ein Bein. Der weiße Pottwal "Moby Dick" hat es ihm zuvor abgerissen und zerfleischt. Dafür möchte sich Ahab an diesem Wal rächen. Er sticht in See für 3 Jahre und nimmt eine Mannschaft von Walfängern mit, darunter auch Ismael, der die Erlebnisse niederschreibt. "Moby Dick" rückt immer näher, der Kampf um das Überleben beginnt und der mächtigere gewinnt.

"Moby Dick" ist der Klassiker unter allen Abenteuerromanen. Hat man das Buch nicht gelesen, so wird man zumindest schon einmal vom sagenumwobenen und gefürchteten weißen Wal "Moby Dick" gehört haben. Melville widmete dieses Werk seinem Freund Nathaniel Hawthorne. Das Buch ist in der Ich-Erzählung aus der Sicht des Matrosen Ismael geschrieben, der froh ist kein Kapitän zu sein, aber der dennoch auf Walfang gehen möchte gemeinsam mit anderen düsteren und schrägen Gestalten. Die Handlung ist nicht unbedingt besonders, denn sie beschränkt sich nur auf das Erzählen der Seefahrten, des Walfangs und Seemannsgarn, betrachtet man jedoch nur die Geschichte, ist es natürlich etwas sehr abenteuerreiches, das auch Kinder beeindruckt. Ich denke es gibt spannendere Bücher in diesem Genre als die von Melville, doch seine Intention persönliche Erfahrungen in diesem Werk zu verarbeiten, finde ich bemerkens- und lesenswert.

~Bücher-Liebhaberin~
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