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Moby Dick: Kapitän Ahab jagt den weißen Wal [Gebundene Ausgabe]

Herman Melville , Jan O Matthies , Roland Focke
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1999
Im Mittelpunkt des Romans steht der Seemann Ismael. der die Jagd der Mannschaft des Walfängers Pequod aus Nantucket und ihrem bis zum letzten entschlossenen Kapitän Ahab nach dem weißen Wal Moby Dick durch alle Ozeane bis zum bitteren Ende schildert. Seinen Reiz und die Spannung erzeugt das Buch vor allem durch das literarische Motiv der quest, der Suche, die als Motiv für den ewig menschlichen Daseinskampf und die Neugierde steht.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Arena; Auflage: 1., Aufl. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401049402
  • ISBN-13: 978-3401049403
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 12,9 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 538.874 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Worüber er auch schreibt, über den Kopf des Wals, seinen Schwanz oder die Fontäne, über das Abspecken, die Speckdecke oder den 'Wal auf der Speisekarte', über das Trankochen oder 'wie man Öl in Fässer füllt' - immer wird ihm die Schilderung zum homerischen Gesang, zuverlässig bis ins Detail im sachlichen Gehalt , aber vom großen epischen Atem durchweht und von allen kraftvollen Humoren genährt.
Melvilles Humor entspringt dem Paradox, daß gerade die exakteste Bescheibung des Wals und seiner Lebensform seine elementare Natur um so rätselhafter erscheinen läßt. Wissenschaftliche Genauigkeit und Mythologie scheinen hier einander zu bedingen. 'Und Gott schuf große Walfische' - dieser Satz aus dem ersten Buch Moses steht ganz am Anfang des Romans. Erbringt uns Heutigen zu Bewußtsein, daß die Menschheit, wie ein kollektiver Ahab, sich anschickt , das größte aller Lebewesen definitiv auszurotten.
So reißt Moby Dick die größten und weitesten Perspektiven auf: ein Buch wie ein Evangelium, der Leviathan der Literatur.
(Hanjo Kesting) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Herman Melville, geboren am 1. August 1819 in New York, stammte aus einer verarmten Kaufmannsfamilie. Ab 1839 war er Matrose, unter anderem auf Walfangschiffen. 1844 kehrte er in die USA zurück und arbeitete als freier Schriftsteller. 1951 schrieb er Moby Dick, der Roman verkaufte sich zu seinen Lebezeiten nur 3000-mal und ist heute einer der wichtigsten Romane der Weltliteratur. Melville starb am 28. September 1891 in New York.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios! 9. Juli 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Über dieses Meisterwerk gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Bemerkenswert finde ich --- da ich eigentlich nur diese klassische Walgeschichte erwartete --- daß Melville immer wieder abschweift vom Geschehen und sprichwörtlich über Gott und die Welt philosophiert. Das finde ich das spannendste. Es war das erste "lange Buch" gewesen, das ich gelesen hatte und es zog mich immer wieder in seinen Bann, bedingt durch Melvilles prophetische Schreibweise. Es wird ja nicht umsonst die "Bibel der Walfänger" genannt. Und diese Atmosphäre kommt trotz der zahreichen Verfilmungen (u. a. mit Gregory Peck oder Patrick Stewart) nur im Buch so bemerkenswert zum Ausdruck. Wer ein bißchen an Biologie, Geschichte und Philosophie interessiert ist kann ich das Buch aufrichtigst empfehlen, zumal es der Manesse-Verlag wunderschön typographisch korrekt geduckt hat. FAZIT: kaum ein Buch hat mich so beeindruckt!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker 31. Januar 2005
Format:Taschenbuch
Moby Dick ist mehr als nur ein Roman. Man kann ihn auf mindestens drei Ebenen betrachten. Viele sehen in ihm nur eine abenteuerliche Geschichte, nicht viel höher angesiedelt, als eine spannende Jugendlektüre. Das mag er in verkürzten und bearbeiteten Ausgaben wohl auch sein, er ist es im Original aber ganz gewiss nicht. Auf einer weiteren Ebene ist er ein gutgeschriebener, spannender Roman. Eine packende Geschichte, mit eindringlichen Charakteren. Bereits auf dieser Ebene ist das Buch eine echte Freude. Richtig imposant wird das Werk aber erst vor dem Hintergrund seiner tiefergehenden Bedeutungen. Personen und Handlungen sind zugleich Stellvertreter anderer, allgemeinmenschlicher Grundtatbestände, die über die konkrete, geschilderte Situation hinausgehen. Der Wal ist nicht nur ein zu erlegendes Tier, Ahab nicht einfach nur der Kapitän des Schiffes und die Jagd nicht nur ein Broterwerb. Sie stehen für mehr. Es ist ungeheuer spannend, während des Lesens immer wieder in diese Metaebene einzudringen. Ich denke, alle Bezüge lassen sich selbst nach mehrfacher Lektüre nicht entschlüsseln, so vielfältig ist das Buch. Es sollte noch daraufhingewiesen werden, dass das Buch durchaus einige Längen hat, die weniger erbaulich sind, aber: immer locker weiterlesen und nicht wegen einer kleinen Öde einen großen Schatz verpassen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk des 19.Jahrhunderts 8. September 2009
Von K. Preuß
Format:Gebundene Ausgabe
Neben den unzähligen thematischen Anregungen, die in den Roman eingeflossen sind (besonders erwähnt seien hier nur die 1839 erschienenen Erzählungen über den weißen Wal »Mocha Dick« von Jeremiah N. Reynolds), kommt dem Einfluß der Bibel und Shakespeares auf Sprache und Struktur des Buches eine überragende Bedeutung zu. Die Bibel diente Melville hier wie in allen seinen Werken als unerschöpfliche Quelle für vorgeprägte Namen, leitmotivische Grundsituationen und prophetisches Pathos. Die Anverwandlung Shakespearescher Elemente ist von beispielloser Vielfalt und Intensität. Ihren mehr äußeren Ausdruck findet sie im szenischen Aufbau, in der Verwendung des Monologs als Mittel zur Selbstergründung, in den komischen Interludien (z. B. der Predigt des Negerkochs an die Haie), den kosmischen Vorzeichen und Orakeln, in der Gestalt des Pip als dem direkten Vetter des Narren in King Lear und in Ahabs Ähnlichkeit mit Lear. In Wortechos, kühnen Verbindungen und Funktionserweiterungen von Wörtern (besonders den Partizipien und Adverbien gewinnt Melville überraschend neue Wirkungen ab) wird dieser Einfluß zu einem schöpferischen Prinzip und verbindet sich mit Melvilles ureigenen, kinästhetischen, rhythmischen und metaphorischen Besonderheiten. Unter diesen Aspekten stellt Moby-Dick die reichste, dynamischste, virtuoseste Entfaltung von Melvilles Sprachkunst dar. Für den eigentlichen Entwurfs des Buches hat der Autor aus seinen früheren Romanversuchen Kapital geschlagen: Die allegorisierende Struktur von Mardi verschmilzt mit dem Realismus von White-Jacket, der perspektivischen Ich-Erzählung eines Außenseiters in Redburn und der zwingenden mythischen Fabel von Typee. Lesen Sie weiter... ›
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dem Unheil entgegen 10. Februar 2004
Von Klaus Grunenberg VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Herman Melville hat in seinem großartigen Werk wahrscheinlich etwas mehr aussagen wollen als nur die Geschichte des Walfanges aufzuzeichnen.
Und allein, wenn er es deswegen getan hätte, es wäre selbst dann wundervoll gewesen.
Jeder, der sich in dieses Werk einliest, wird mitgenommen in eine eigenartige Stimmung. Schon die ersten Worte: "Nennt mich Ismael. Vor Jahren - fragt mich nicht, wann es war - wollte ich wieder einmal für eine Weile unter Segel gehen...." usw. malen die Stimmung einzigartig.
Dann hebt eine Erzählung an, die es in sich hat und eigenartiger nicht sein kann, wenn dann bald der herrliche tätowierte Harpunier mit seinen Schrumpfköpfen erscheint.
Die Geschichte mit dem Kapitän Ahab aber hat es im Verlauf der Handlung wirklich in sich.
Kenner der literarischen Szene behaupten, diese Sache mit Ahab und dem Wal (Moby Dick), die gnadenlos ausgefochten wird, diese Sache sei ein Kampf mit dem Schicksal schlechthin, vielleicht auch mit dem Unheil gewesen. Und dieses Unheil droht, so meine ich, nicht geringer heutzutage auf dieser Erde und in den Meeren.
Diese Natur zu erhalten, dieses doch emfindliche großartige Geschöpf, dieses Wunder für uns alle, wodurch wir wiederum Wunder geworden sind und immer wieder werden, das ist auch die Botschaft des Autors, so meine ich, und daß er es mit derartiger Spannung zu Papier brachte, ist eine großartige Sache und ein gefundenes Fressen für die Leseratten, die vielleicht dann sogar modernere Werke, allerdings voller Mysterien (huhu!)bedauernd zur Seite würden. Aber das sind vielleicht nur Träume?
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Nice.
Ich bin sehr zufrieden mit dem ganzen Ablauf der Bestellung.
Wenn ich du wäre dann würde ich das Teil bestellen.
Vor 1 Monat von Mark Riede veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Past
Was will man schreiben, die Qualität ist gut und der Preis ist super. Kann man jederzeit empfehlen, gerne jederzeit wieder.
Vor 12 Monaten von Höll Josef veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein großer Roman...
Nachdem ich als Junge eine relativ kurze Jugendklassiker-Ausgabe gelesen hatte, griff ich jetzt zu dem großen Original des auch "Walfänger-Bibel" genannten Romans von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2012 von Shaun
5.0 von 5 Sternen klarheit
es liegt absolut auf der hand warum dieses buch ein klassiker der literatur ist - jeder kennt die geschichte an sich bzw. hat zumindest eine vage vorstellung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2012 von theo
5.0 von 5 Sternen Gehört in jedes Bücherregal
Als Kind habe ich eine Ausgabe des Buchs gehabt welche sich aber im Laufe der Jahre "unsichtbar" gemacht hat, also eine neue Ausgabe kaufen. Tolles Buch, klasse Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2012 von KaffeeSchluerfer
4.0 von 5 Sternen Moby Dick - Melvilles Hauptwerk über Walfang, Wale und eigene...
Der finstere Kapitän Ahab hat nur noch ein Bein. Der weiße Pottwal "Moby Dick" hat es ihm zuvor abgerissen und zerfleischt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2011 von Josephine Sterner
3.0 von 5 Sternen Weltliteratur mit Längen und Schwächen
Normalerweise würde ich nur in äußerst seltenen Extremfällen die Lektüre eines Buches abbrechen, einige schlechte Stephen King-Bücher und ein paar... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von Jukka
5.0 von 5 Sternen Moby Dick ein Klassiker !!!
Das Buch war nicht schlecht obwohl ich mit mancher Wortwahl echt zu kämpfen hatte. Aber die Geschichte ist halt auch schon ein paar Tage alt. Alles in allem sehr lesenswert.
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von Robert Voitl
5.0 von 5 Sternen Moby Dick
Moby Dick, genau das richtige Buch wenn es um Buchvorstellungen geht oder wenn man etwas über den Walfang wissen will.
Veröffentlicht am 7. Juni 2007 von Tim Ladwig
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