Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Diesmal mit ordentlichem Bild, 4. September 2007
Als Warner 2002 erstmalig diesen Klassiker der Filgeschichte auf DVD in Deutschland veröffentlichte, war die Reaktion in den einschlägigen Foren verheerend.
Zu Recht: Das Bild war durchgehend fehlfarben (das Wasser grün, wo es hätte blau sein müssen) digitale Defekte aller Art durchzogen das Bild, so dass der Film nicht anzusehen war.
2005 schob Warner dann still und heimlich in unveränderter Verpackung ein verbessertes Master nach, aber das blieb weitgehend unbemerkt und der Film verschwand bald vom Markt.
Nun ist er wieder zu haben. Es ist wohl das selbe Master verwendet worden, wie 2005. Der Film zeigt an einigen Stellen altersbdingte, analoge Defekte, ansonsten ist das Bild nun in Ordnung. Eine digitale Bilf-für-Bild-Überarbeitung würde man sich für diesen Klassiker sicher wünschen, aber bis dahin ist man hier solide bedient.
Die DVD wartet leider nur mit dem Filmtrailer als Extra auf. Da hätte in dieser Preiskategorie und bei einem Film diesen Ranges sicher mehr möglich sein müssen. Die schön gestaltete DVD-Box ist aber mit einem sehr informativen Booklet ausgestattet.
Fünf Sterne für den Film, das versteht sich. Auf ihn näher einzugehen, dürfte sich erübrigen, gehört er doch zum regulären Weihnachtsprogramm der ARD.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein unvergängliches Meisterwerk in schöner Edition, 12. Januar 2008
John Huston's Moby Dick ist ein Filmklassiker jenes elitären Kreises, die sich ein unvergängliches Meisterwerk nennen dürfen. Völlig zurecht, denn abgesehen von der selbst schon klassischen Buchvorlage Herman Melvilles reisst diese filmische Adaption aus dem Jahr 1956 jung und alt auch heute noch mit. Da braucht es keine state-of-the-art Tricktechnik, keine exotischen Locations und nichts was sich hernach als Merchandising vermarkten ließe. Das sind nur eine mitreissende Abenteuergeschichte, feinste Schauspielkunst bis in die Nebenrollen und eine Inszenierung von Meisterhand - Kino pur! Moby Dick in der Huston-Umsetzung hat mich schon als Kind fasziniert und begeistert mich noch heute, obwohl sicher schon die berühmten 100x gesehen. Schon in jungen Jahren bemerkte ich die für eine Abenteuergeschichte ungewöhnliche Düsternis des Films, für die natürlich die von Gregory Peck unübertrefflich gespielte Person des von blinder Rache und Mordlust getriebenen Captain Ahab maßgeblich verantwortlich zeichnet. Gefährlich fanatisch sein Blick, mit den Abzeichen früherer Niederlagen gegen Moby Dick übersäht sein Körper, von höllischem Hass getrieben sein über die Leichen seiner Crew gehendes Handeln. Zwischen Lassie und den kleinen Strolchen lief Moby Dick im Kinderprogramm, doch man merkte als Kind dass das eigentlich ein Film für Erwachsene war - und somit war er natürlich noch viel interessanter.
Neben Gregory Peck als Ahab gibt es jedoch noch mehr schauspielerische Glanzlichter. So die Gastrolle von Orson Welles als Father Mapple, dessen flammende "Jonas und der Wal"-Predigt von einer zum Walfänger-Bug umgebauten Kanzel ein absolutes Highlight ist und allein schon das Ansehen des Films lohnt. Oder der Part des Quequec - eines von Narbentatoos bedeckten "Wilden", Harpunier und bester Freund des Matrosen Ismael, aus dessen Ich-Perspektive der Film erzählt wird. Diese Ich-Erzähler-Perspektive ist ein ganz typisches Stilelement von Abenteuergeschichten aus dem 19. Jahrhundert, heute leider überhaupt nicht mehr gängig und für mich ein sehr subjektiver Grund, den Film besonders zu mögen.
Moby Dick, der Wal, spielt in der ganz auf die Person Ahabs zugeschnittenen Handlung eigentlich eine Nebenrolle. Er tauch weder als Monster immer wieder mal auf um Unheil zu stiften (wie z.B. der weiße Hai) noch gibt er dem Zuschauer durch irgend etwas Monströses Grund, ihn abzulehnen und Ahabs Hass zu teilen. Er ist eben im besten Sinne nur ein Tier das handelt wie ein Tier und sich in Notwehr verteidigt. Das eigentliche Monster des Films ist Ahab, der sich selbst und seine Mannschaft blindwütig in den Untergang treibt um seiner eigenen Besessenheit willen. Als sich das Meer über seinem untergehenden Schiff schließt zieht Moby Dick weiter, Ahabs Männer aber teilen das nasse Grab ihres irren Kapitäns. Nur Ismael, der Erzähler, treibt auf dem hölzernen Sarg seines Freundes Quequec der Rettung entgegen, uns von der Geschichte zu künden.
Eine schöne Abrundung des Films ist der wertige und geschmackvolle Schuber dieser Edition und das beiliegende Booklet. Das wartet mit einigen wirklich neuen und sehr interesanten Fakten zu den Dreharbeiten auf. So z.B. dass Regiesseur Huston seinem Star Gregory Peck schon mal einen Eimer mit zappelnden Heringen ins Hotelbett kippte um ihn zu ärgern.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Offensichtlich verschiedene Auflagen!, 1. September 2008
Bei dieser schönen DVD aus der Reihe Grosse Film-Klassiker gibt es wohl unterschiedliche Auflagen. Offensichtlich gibt es diese DVD im Schuber MIT (!!) einem 16 seitigen Booklet und OHNE (!!) das besagte Booklet. Warum und weshalb das so ist, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht kann jemand, der das hier liest die Geschichte aufklären. Es ist wohl so, dass einige dieser DVD's von vornherein in der OVP KEIN Booklet enthalten. In der Online Filmdatenbank habe ich dazu keine weiteren Erklärungen gefunden. Es würde mich persönlich schon interessieren, warum das so ist. Für kommende Antworten bedanke ich mich schon mal im voraus....
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