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Mobilfunk. Ein Freilandversuch am Menschen.
 
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Mobilfunk. Ein Freilandversuch am Menschen. [Taschenbuch]

Thomas Grasberger , Franz Kotteder
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Aus der Amazon.de-Redaktion

In ihrem Buch Mobilfunk. Ein Freilandversuch am Menschen setzen sich die beiden Journalisten und Buchautoren Grasberger und Kotteder kritisch mit einer der größten und weit verbreitetsten technischen Neuentwicklungen auseinander. Es geht ihnen hierbei nicht um die x-te Möglichkeit, neue bunte Bilder oder Kingeltöne nutzbar zu machen, sondern sie beschäftigen sich mit bereits bekannten und vermuteten Gesundheitsgefahren durch die Mobilfunknutzung.

Um verstehen zu können, was Grasberger und Kotteder meinen, wird dem Leser zunächst der heutige Stand der Technik nahe gebracht und es werden die verschiedensten Fachbegriffe von Basisstation bis UMTS erklärt. Im Anschluss beschreiben die Autoren die Forschungslandschaft in diesem Bereich und gehen sehr intensiv der Frage nach, was genau man denn heute eigentlich gesichert weiß, um eine gefahrlose langfristige Nutzung von Mobiltelefonen sicher zu stellen. Hier jedoch erfährt man Überraschendes. So scheint es bereits seit einigen Jahren durchaus ernst zu nehmende Hinweise aus Forscherkreisen zu geben, die eine potenzielle Gefährdung durch die Mobilfunknutzung befürchten lassen.

Zusätzlich zu diesen dargestellten Studien werden immer wieder verschiedenste Krankheitsszenarien aus den letzten Jahren aufgeführt, die den Autoren als Belege für eine Gefährdung dienen -- und in der Tat, die konzentrierte Auflistung der verschiedensten Vorfälle stimmt nachdenklich. Auch Verflechtungen von Mobilfunkbetreibern und Politikern und die daraus resultierende Machtlosigkeit von Kritikern und warnenden Wissenschaftlern wird ausführlich dargestellt. Im Anhang zum Buch befinden sich zudem ausführliche Literaturhinweise bis hin zu nützlichen Adressen von Firmen, die z. B. im Bedarfsfall entsprechende Belastungsmessungen u. ä. durchführen können.

Zusammenfassend kann ich als Rezensent sagen, dass obwohl viele Aussagen des Buches zwangsläufig konjunktivisch bleiben müssen, und ich seit der Lektüre meinem eigenen Mobiltelefon bereits öfter mit Misstrauen begegnet bin. Für denjenigen Leser, der sich über die Mobilfunknutzung informieren will und eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema sucht, kann ich die Anschaffung dieses Buches durchaus empfehlen. --Dr. Frank Zehren

Kurzbeschreibung

Seit Jahren häufen sich in der Nähe von Mobilfunkanlagen die Krankheitsfälle, belegen immer neue Studien die schädliche Wirkung elektromagnetischer Strahlung. Dennoch schreitet der Ausbau des Mobilfunks in hohem Tempo voran. Schließlich sollen mit der Einführung der UMTS-Technik bald flächendeckende Hochfrequenzfelder ein störungsfreies Telefonieren, Internet-Surfen und SMS-Verschicken auch in den hintersten Winkeln und tiefsten Kellern des Landes ermöglichen. Wieviel von dieser Technik wollen wir, und was kommt da auf uns zu? Kann ein Staat, der mit der Vergabe von UMTS-Lizenzen 50 Milliarden Euro eingenommen hat, seine Bürger noch verlässlich vor den Risiken dieser Technik schützen? >Wir werden alles dafür tun, was Gott erlaubt, und auch manches, was er verbietet, um diese Innovation voranzubringen<, sagte Erwin Huber, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, noch im Oktober 2002 auf dem >UMTS-Gipfel< der Technologiemesse Systems. Thomas Grasberger und Franz Kotteder leuchten hinter die Kulissen des Mobilfunk-Experiments, das sich zu einem großangelegten Freilandversuch am Menschen auszuwachsen droht. An aktuellen Fallbeispielen schildern sie das >Leben im Feld<, das das Wohnen in der Nähe von Sendemasten zum Alptraum werden lässt, und sezieren das Interessengeflecht zwischen Industrie, Politik und Wissenschaft, das effektive Aufklärung und Vorsorge bisher verhindert hat. Sie zeigen aber auch, was tatsächlich der Stand der Forschung ist und wie Bürger sich erfolgreich gegen die neue Technik wehren können. Werden wir aus dem Mobilfunk-Experiment mit heiler Haut herauskommen? >Vorsorgen statt abwiegeln!< ist das Fazit der Autoren - und zahlreicher unabhängiger Wissenschaftler auf der ganzen Welt.

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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sehr wichtiges Buch, 23. März 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mobilfunk. Ein Freilandversuch am Menschen. (Taschenbuch)
Ja, in dem Buch sind einige Einheiten falsch, das darf nicht passieren!

Aber, dieses Buch ist wichtig! Sehr wichtig! Viel wichtiger als die Tatsache, ob es jetzt Mikrowatt oder Nanowatt sind. Schließlich wird auch von Seiten der Mobilfunklobby gelogen und falschinformiert, dass sich die Balken biegen!

Wie wäre es mit einer überarbeiteten Auflage, damit die Autoren nicht mehr so angreifbar sind?
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mutiges Werk, 25. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Mobilfunk. Ein Freilandversuch am Menschen. (Taschenbuch)
Das Werk der Autoren Kotteder und Grasberger ist nicht fehlerfrei, da einige Einheiten falsch umgerechnet worden sind. Allerdings gibt es in seiner Gesamtheit einen wichtigen Überblick über offene Fragen zum Themenkomplex Mobilfunk und Gesundheit, Politikerfilz und wichtige wissenschaftliche Studien. Viele gut nachprüfbare Informationen, die von den Massenmedien einschliesslich der Nachrichtenagentur mit Monopolstellung dpa offensichtlich mit voller Absicht unterschlagen werden, sind in diesem Buch übersichtlich und leicht verständlich wiedergegeben. Das Buch ist ein Muß für alle Handynutzer und "Anwohner von Sendemasten". Wer es gelesen hat, wird zu Handys und Sendern eine andere Einstellung bekommen. Skandalös, dass so viele dort genannte Informationen der Öffentlichkeit bewußt verschwiegen werden. Prädikat: Absolut lesenswert!
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34 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Die ersten 30 Seiten reichten ..., 18. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mobilfunk. Ein Freilandversuch am Menschen. (Taschenbuch)
Nach 30 Seiten habe ich das Buch enttäuscht, um meine Erwartungen gebracht - und auch zornig beiseite gelegt !

1. Handwerkliches
Wenn man ein so wichtiges Thema wählt, sollte man wissen wovon man redet(schreibt)!
1W/cm2 ist nun mal 1000 (EinTausend) Milliwatt/cm2 und nicht 100 wie im Buch angegeben und dies sind wiederum 1.000.000 (1Million) Mikrowatt und nicht 100.000 wie auf Seite 20 angegeben.

2. Abbildungen Woher nehmen ...
Es gibt nur wenige Abbildungen in dem Buch - aber die Abb2 und 3 kamen mir bekannt vor. Sie entstammen offensichtlich dem "Stewart Report" (Mobile Phones and Health der IEGMP) dortselbst Seite 28 und 30. Eine Quellenangabe fehlt ... und leider sind die deutschen Texte bei der Abb. 2 schlichtweg falsch interpretiert. Mit gepulster Strahlung (wie die Autoren meinen) hat das Bild einer (herkömmlichen) Amplitudenmodulation nun wirklich nichts zu tun !

3. Amüsantes
Daß das "Herzstück der Basisstation" (S.26)die Antenne ist, ist einleuchtend; schließlich sind ja die Herzstücke eines Autos auch die Räder ...

Leider wird durch die Autoren nur Nicht- oder Halbwissen unter die Leute gebracht und somit dieses wichtige Thema wieder einmal verfehlt. Die paar Euro sollte man sich sparen !

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