Kurzbeschreibung
Immer mehr Menschen sind heutzutage mit dem Erfordernis beruflicher Mobilität konfrontiert. Leitfigur der Moderne ist der »mobile Mensch« - flexibel, ungebunden, leistungsstark. Wie lässt sich dieses Bild mit dem Wunsch nach Partnerschaft und Familie vereinbaren? Der Band zeigt, welche Lebensformen die Betroffenen entwickeln und wie Politik und Unternehmen die Folgen der neuen Mobilität beeinflussen können.
Der Verlag über das Buch
Der mobile Mensch
Mobilität wird immer häufiger zu einer beruflichen Grundanforderung. Doch wie lässt sich der »mobile Mensch« mit dem Wunsch nach Partnerschaft und Familie vereinbaren? Die Studie zeigt, welche Lebensformen die Betroffenen entwickeln.
Mobilität im Sinne von Beweglichkeit und Flexibilität hat sich in Zeiten der Globalisierung zu einem Erfordernis entwickelt, das als Strukturmerkmal allen Organisationen abverlangt und als Persönlichkeitsmerkmal von immer mehr Menschen erwartet wird. Leitfigur der Moderne ist der »mobile Mensch«: flexibel, ungebunden, leistungsstark. Vor allem die Problematik der Vereinbarung von Familie und Beruf erhält mit dem erhöhten Mobilitätsdruck zusätzliche Brisanz.
Während die positiven Folgen beruflicher Mobilität in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückt sind, sind ihre negativen Begleiterscheinungen für die Beschäftigten und für ihre Familien bislang weitgehend unbeachtet geblieben. Dabei belastet die geforderte Mobilität die persönliche Lebensführung und das subjektive Wohlbefinden erheblich: wiederkehrende Mobilitäts-anforderungen lösen die Menschen aus ihren sozialen Bezügen und lokalen Beziehungsstrukturen.
Auf der Basis einer breit angelegten empirischen Untersuchung geht die Studie der Frage nach, welche Lebensformen beruflich mobile Menschen entwickeln, um Beruf, Mobilität und Familie zu vereinbaren. Es wird gezeigt, welche Chancen und Risiken mit den verschiedenen Lebensformen verbunden sind und wie Politik und Unternehmen die Folgen der neuen Mobilität beeinflussen können.