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Mobbing: Roman
 
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Mobbing: Roman [Gebundene Ausgabe]

Annette Pehnt
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 4 (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492050700
  • ISBN-13: 978-3492050708
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 341.691 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Annette Pehnt
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit beklemmender Eindringlichkeit schildert der schmale Roman, wie eine Mobbingaktion die Existenzbedingungen und den Seelenhaushalt einer jungen Mittelstandsfamilie erschüttert.« Süddeutsche Zeitung • »Annette Pehnts ›Mobbing‹ ist ein kluger kompakter Roman über unsere Arbeitswelt.« Die Zeit • »Annette Pehnt beschreibt ebenso beklemmend wie virtuos die Folgen einer alles zerstörenden Bürointrige.« Frankfurter Allgemeine Zeitung • »Annette Pehnt hat ein ganz wichtiges Buch geschrieben.« Brigitte • »›Mobbing‹ ist ein herausragendes Buch.« Der Spiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Wenn das Schlimmste passiert ist, muss man sich endlich nicht mehr davor fürchten, sagte Joachim. Er warf den Briefumschlag auf den Küchentisch. Und mit einem merkwürdigen Ausdruck der Erleichterung fügte er hinzu, sie haben es geschafft. Was sie gegen ihn vorbrachten, war gelogen. Aber Feinde, Gespenster, Verschwörungen gehörten seit Jahren zu unserem Leben. Jetzt musste er wenigstens nicht mehr über die Arbeit reden, jetzt hatte er keine Arbeit mehr. Was aber würde aus ihm werden, was aus uns? - Annette Pehnts klarer, feinsinniger Roman »Das Haus der Schildkröten«, von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen, widmete sich einem großen Tabu, dem Altern. Mit »Mobbing« gelingt ihr jetzt in der Verbindung aus Anteilnahme und literarischer Distanz ein glänzender Roman um ein drängendes Thema.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Erzählung über einen Abstieg, 21. November 2007
Von 
Wolfgang Stroebl (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mobbing: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nach außen ist es das typische Mittelstandsidyll: Ehepaar mit zwei kleinen Kindern, Reihenhaus, Freunde. Doch die Idylle ist gefährdet: der Mann kommt an seinem Arbeitsplatz unter Druck, er wird sukzessive gemobbt und gedemütigt, letztlich auch gekündigt.

Annette Pehnts "Mobbing", leicht und gut lesbar, nimmt sich eines aktuellen Themas an, das sich in der Literatur gar nicht so häufig findet.

Oberflächlich betrachtet ist der Text Hausfrauen- und Mütterprosa: selten liest man derart ausführliche Beschreibungen des Alltagslebens mit kleinen Kindern. Doch rasch wird klar, dass das Festhalten an den Ritualen der "Kinderaufzucht" das Einzige ist, was dem Ehepaar in den Zeiten der Krise bleibt, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Indem sie ihren Alltag durchorganisiert bewältigen, fühlen sie sich als Teil der Gesellschaft, die sie allerdings immer mehr meidet. Die berufliche Krise wird zu einer privaten.

Annette Pehnts Prosa ist flüssig fakturiert, mit kurzen Sätzen und Dialogen ohne Anführungszeichen. Gesagtes, Gedachtes und Getanes geht fließend ineinander über - das Ganze liest sich wie aus einem Guss. Selten hat mich ein scheinbar leicht konsumierbarer Text so nachdenklich gestimmt.

NB: Ärgerlich: wieso wird ein Buch wie Annette Pehnts "Mobbing" vom Verlag und/oder der Autorin eigentlich als ROMAN klassifiziert? Ein Text in einem kleinformatigen Büchlein, knapp 160 Seiten, in großen Lettern gedruckt. In einem "normal" gedruckten Buch würde das Ganze höchstens 60, 70 Seiten füllen. Von den Verlagen hört man, dass im deutschen Sprachraum Novellen bzw. Erzählungen kaum zu verkaufen sind. So nimmt man offenbar den Etikettenschwindel in Kauf, nennt es "Roman" und kann den vollen Preis dafür verlangen. Fair ist das nicht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Zerfall einer Familie durch Mobbing, 5. April 2010
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mobbing: Roman (Taschenbuch)
Das Besondere an diesem Roman ist die Sicht aus der er geschrieben ist. Nicht der Gemobbte Joachim Rühler erzählt seine Geschichte, sondern seine Ehefrau.

Allerdings geht die Autorin weniger auf das Mobbing selbst ein, als auf die Probleme innerhalb Joachims Familie. Sie zeigt auf, was für immense Auswirkungen das Mobbing auf das nahe Umfeld haben können.

So werden zum Beispiel Freunde der Familie erwähnt, die sich zu Anfang von Joachims Kündigung noch bei ihm melden und ihre Hilfe anbieten. Aber je größer die finanzielle Not der Eheleute wird oder das Bedürfnis Überhand nimmt, über diese Probleme mit jemandem zu reden, umso mehr ziehen sich die Freunde zurück. Das ständige "Gejammer" und die Tatsache, dass man aufgrund des fehlenden Geldes nicht mehr alles zusammen unternehmen kann, führen dazu, dass Jo und seine Frau automatisch isoliert werden.

Durch die Hilflosigkeit, die seine Frau durch die Situation empfindet, eskaliert die Situation soweit, dass sie im Beisein ihrer fünfjährigen Tochter zu dem Verkäufer der Zooabteilung sagt: "Sollen wir die Meerschweinchen in den Mülleimer schmeißen? Dann sind sie weg, und wir haben Platz für ein nagelneues Kaninchen. Und wenn das uns zu langweilig wird, schmeißen wir es weg und kaufen ein anderes Tier."

In einer anderen Szene möchte ihre Tochter gerne an einer Sandburg eines kleinen Mädchens mitbauen. Als es das nicht möchte, hockt sich Jos Frau neben die Burg und zischt das kleine Mädchen an: "Weißt du was, du bist ein gemeines Stück, bloß keinen mitspielen lassen, großartig, ganz großartig, mach nur so weiter". Und während das Mädchen sie noch ratlos anstarrt, hebt sie eine Hand und klatscht mit aller Kraft auf den Sandturm, dass er in alle Richtungen zerspritzt.

Der Zerfall einer typischen Vorzeigefamlie (die obligatorischen 2 Kinder, eigenes Haus, Urlaub mindestens einmal im Jahr, Mann hat einen guten Job und Frau ist Hausfrau und Mutter) wird hier sehr schonungslos dargestellt. Wie schnell man alles verlieren kann und wie wenig das Ehepaar sich nach der Zeit noch zu sagen hat, ist erschreckend.

Die Geschichte ist sehr bewegend und das beklemmende Gefühl, was sich gleich zu Anfang eingestellt hat, war auch nach den 165 Seiten immer noch da. Der Schluss war meiner Meinung nach nicht zufiriedenstellend und hat mich etwas ratlos zurückgelassen.

Gewöhnungsbedürftig war auch, dass die komplette wörtliche Rede in dem Buch fehlte. Es war auf den ersten Blick nicht immer ganz klar, wer gesprochen hat.

Deswegen gibt es von mir vier Sterne!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Mobbing ist Krieg, 1. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Mobbing: Roman (Taschenbuch)
Mobbing ist inzwischen ein in Deutschland längst etablierter, griffiger Anglizismus für die gezielte Ausgrenzung einzelner Mitarbeiter aus einer Beschäftigtengruppe. In ihrem gleichnamigen Roman "Mobbing" beschreibt Annette Pehnt diesen Prozess anhand der Figur Jo, einem Verwaltungsangestellten, den eine unbedachte Äußerung zum Hassobjekt seiner neuen Vorgesetzten macht. Mit seinen Anpassungsschwierigkeiten verschärft Jo seine Lage, doch ist er ohnehin längst in einem Strudel gefangen, aus dem es für ihn keinen Ausweg mehr gibt. Jo wähnt sich in einem Kriegszustand, der sich nur schwer in die gängigen Kategorien dieses Begriffs einordnen lässt. Im Laufe der Handlung kommt es zur fristlosen Kündigung, gegen die er erfolgreich prozessiert. Doch sein Sieg ist kein Happy-End, sondern ein Pyrrhussieg, da er zwar das Arbeitsverhältnis wiederherstellt, aber nicht die Ausgrenzung beendet, die sogar noch eine Zuspitzung erfährt. Der Krieg geht in die zweite, offene Runde, für die Jo die Mittel auszugehen drohen.

Pehnt interessieren nicht die arbeitsrechtlichen Details, die vielleicht auch nur schwer mit der Geschichte in Übereinstimmung zu bekommen sind. Sie betrachtet aus der Perspektive von Jo's Ehefrau ausschließlich die psychologische Ebene des Mobbing-Vorgangs und seiner Ausläufer, die sie über den ganzen Roman hinweg nicht verlässt und vermittelt so dem Leser, wie sich im Laufe der Geschichte die beiden Partner voneinander entfremden, sich der Freundeskreis verständnislos distanziert und beklemmende Zukunftsangst in die Familie einzieht. Pehnt zeigt auf, was der Kriegszustand Mobbing aus einem Menschen macht und wie dabei seine Angehörigen als Kollateralschäden in Mitleidenschaft gezogen werden. Besonders bemerkenswert ist dabei die sehr bildhafte Szene auf dem Spielplatz, wo Jo's Frau - sensibilisiert durch die Ereignisse - auf die verletzende Ausgrenzung ihrer kleinen Tochter durch ein anderes Kind auf sehr rabiate Weise reagiert.

In der Geschichte werden auch Klischees einkassiert. Auffallend ist, dass Pehnt den Tatort in eine ungenannte Stadtverwaltung verlegt, einem Ort, den man im Gegensatz freien Wirtschaft immer mit einem geschützten Raum verbindet. Doch die Kampfzone kann überall eröffnet werden.

Aber das gewagteste Element in Pehnts Roman ist der literarische Tabubruch durch die Besetzung der Rolle des mobbenden Vorgesetzten mit einer stark auftretenden Frau und der ihres Opfers mit einem ihr untergeordneten, schwach erscheinenden Mann, konterkariert die Autorin doch dadurch jene These der Emanzipationsbewegung, dass durch den beruflichen Aufstieg der Frauen sich dank ihrer herausragenden kommunikativen Fähigkeiten und ihrer ausgeprägten Empathie automatisch auch das Arbeitsklima verbessern würde. Doch gerade der gezielte Einsatz von Nicht-Kommunikation ist die schärfste Waffe der Chefin gegen Jo. Annette Pehnt wird diesen Tabubruch sicherlich bewusst und nicht ohne Hintergedanken vollzogen haben.
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