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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kein Schaf, nur Wölfe!,
Rezension bezieht sich auf: Mobbing: Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann: Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann. (aktuell) (Taschenbuch)
Das Buch von Heinz Leymann räumt mit einem alten Vorurteile auf, nämlich dass jeder, der von Mobbing betroffen ist, sich zunächst einmal an die eigene Nase fassen sollte. Natürlich ist Selbstreflektion wichtig, aber sie darf nicht dazu führen, dass das Mobbing-Opfer plötzlich nur noch über das eigene Verhalten nachdenkt - und nicht über das der Täter.Das Buch beweist eindrucksvoll: Es gibt kein typisches Schaf, das die Mobbing-Wölfe aus dem Wald lockt. Vielmehr kann jeder in die Schusslinie geraten, manchmal unabhängig vom eigenen Verhalten. Je eher man das Mobbing erkennt, je schneller und offener man es anspricht, desto eher lässt sich die Meute noch beändigen. Leymann beschreibt die psychologischen und empirischen Hintergründe. Schlussfolgerungen überlässt er dem Leser, mit "guten Ratschlägen" geht er sparsam um. Die Sprache ist, für einen Wissenschaftler, ziemlich gut lesbar. Als Ergänzungslektüre kann ich mein aktuelles Lieblingsbuch "Der Feind in meinem Büro" von Wehrle empfehlen, das mitten aus der Praxis gegriffen ist und auch Tipps gegen mobbende Chefs gibt. Wer sich für den psychologischen Hintergrund von Konflikten interessiert (oder gar selbst Psychologe ist), kann auch zu "Klärungshilfe" von Thomann und Schulz von Thun greifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kurzfassung wichtigsterThemen-für Betroffene & Interessierte,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mobbing: Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann: Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann. (aktuell) (Taschenbuch)
Mobbing unter Schülern war bereits Ende der 1960er bekannt. Der 1932 in Deutschland geborene, seit 1955 in Schweden lebende Heinz Leymann war jedoch der erste, der Anfang der 1980er auf das Thema Psychoterror am Arbeitsplatz aufmerksam machte. Leymann war es, der den Begriff "Mobbing" prägte und das Phänomen Mobbing publik machte. Er ist seitdem einer der weltweit führenden Experten auf diesem Gebiet.Leymanns Buch "Mobbing – Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann" stammt zwar bereits aus dem Jahre 1993 (bisher gibt es keine erweitere/überarbeitete Auflage), aber da es die grundlegenden Fragen zum Thema Mobbing behandelt, hat es nicht an Aktualität verloren. Leymann erläutert in einer äußerst übersichtlichen Art und Weise und in einem in höchstem Maße angenehmen Schreibstil das Was, Wie, Wer, Wie oft, Wann und Warum sowie Folgen und Gegenmaßnahmen des Mobbingprozesses. Die 184 Seiten Text werden durch über 20 anschauliche Fallbeispiele abgerundet. Dies ist ein weiterer Faktor, der das Lesen nicht nur erleichtert, sondern es regelrecht spannend und lebendig macht. So stellte es für mich - als Zwangsleserin, das heißt als Mensch, der nur liest, wenn er muss - kein Problem dar, das Buch innerhalb eines Tages zu lesen. Wohlbemerkt - was ein weiterer Vorteil dieses Buches ist - ist es gut möglich, es ohne größeres Fachwissen zu lesen, also auch als Laie oder als Themen-Einsteiger, wie ich selbst einer bin. Als reines Ratgeber-Buch für Betroffene, die schon viel über das Phänomen Mobbing wissen, bzw. für Angehörige Betroffener, die reine Lösungsvorschläge suchen, würde ich "Mobbing" von Heinz Leymann allerdings nicht bezeichnen, da sich das Themengebiet "Gegenmaßnahmen" auf etwa 30 Seiten beschränkt. Für interessierte Betroffene und Angehörige Betroffener oder sonstige Interessierte, die auch über den Tellerrand hinausschauen wollen (also auch etwas über das Warum etc. erfahren möchten), kann ich dieses Buch - schon allein aufgrund seines äußerst günstigen Preises im Vergleich zu Literatur mit ähnlichen Buchtiteln (etwa ein Drittel im Vergleich zum durchschnittlichen Preis solcher Bücher)- wärmstens empfehlen! Teurere oder neuere Bücher sind - vor allem für Betroffene und Angehörige – nicht immer unbedingt "besser", da es sich meist um (psychologische) Fachliteratur handelt. (Einen richtigen Vergleich kann ich als Einsteiger auf diesem Gebiet natürlich nicht aufstellen, aber ich werde mich im Laufe der nächsten Jahre auf diesem Gebiet fortbilden und in dieser Zeit sicher ab und an eine Rezension zu Büchern zum Thema Mobbing verfassen.) Von Leymann und/oder seinem Forschungsteam würde ich mir für die nächste Zeit eine Neuauflage dieses Klassikers wünschen, inklusive einer Erweiterung um neueste Forschungsergebnisse, einer Auflistung von Testverfahren und mit weiteren lebensnahen Erfahrungsberichten - denn "gemobbt" wird weiterhin, auch wenn Betriebsräte, Juristen, ABO-Psychologen, Therapeuten etc. sich seit Jahren um eine Eindämmung dieses menschenzerstörerischen und –verachtenden Verhaltens bemühen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
voll enttäuscht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mobbing: Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann: Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann. (aktuell) (Taschenbuch)
Ich schreibe sonst keine Rezensionen, aber diesmal muss es sein. Ich habe mir dieses Buch aufgrund der positiven Rezensionen bestellt und bin voll entschäuscht. Viel zu viele Zahlen, Statistiken und Umfragen vor allem aus Schweden. Das wäre noch nicht das Schlimmste. Zum Schluss findet man ein kleines Kapitel, in dem die Gegenmaßnahmen geschildert werden. Wer hier konkrete Tipps erwartet hat, wird enttäuscht. Immer wieder macht der Autor deutlich, dass es keine wirkliche Hilfe gibt, wenn das Mobbing einmal in Gang gekommen ist. Dies wird mehrmals wiederholt. Mich hat das sehr enttäuscht, den Mobbingopfer wird hier Hoffnung genommen. Es gibt auch Firmen, Schulen etc. die sich sehr wohl positiv einsetzen.
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