Mobbing in Schulen ist ein weitverbreitetes Phänomen der westlichen Welt. Angegangen wird es leider oft nur pauschalisierend und polemisierend. In Wahrheit stecken hinter Mobbingtaten, wie Frau Eckardt klar beschreibt, auch individuelle Geschichten, die individuellem Handlungsbedarf bedürfen. Klar ist, dass Mobbing kein gesunder Zustand ist und es in unserer Gesellschaft einen unattraktiven Touch erhalten muss. Mobbing ist nicht Zeichen von Stärke sondern von Schwäche. Doch brauchen sowohl Opfer als auch Täter Hilfe, denn manchmal werden Gemobbte selbst Mobber und es tut sich ein Teufelskreislauf auf. Die negativen Folgen für Mobbingopfer können sich Jahre hinziehen und sind ein grosser Verlust für unsere Gesellschaft und die Menschlichkeit. Lehrer täten gut daran, nicht die Augen zu verschließen und wirklich alle Schüler einzubeziehen, nicht nur die die er oder sie persönlich vorzieht. Natürlich sind auch die Eltern gefordert, die Zeichen ihrer Kinder zu erkennen, da die Kinder oft zu stolz sind, zuzugeben, dass sie gemobbt werden. Frau Eckardt hat einige gute Empfehlungen aufgezeit, die gegen Mobbing nützlich sind.