Kurzbeschreibung
Aus dem Inhalt
1. Zur Freilegung eines Vor-Begriffs des Seins des Erinnerns
2. Das Sein des Erinnerns bei Platon
3. Mnemosyne und die Musen im frhgriechischen Mythos
4. Das Idealische Erinnern bei H÷lderlin
5. Die spten Andenken-Gesnge als Denkmler der Ankunft in Herkunft
Der Autor über sein Buch
Das Andenken und die KunstIn diesem Buch geht es mir - im Dialog mit frühgriechischer Seinserfahrung, der Philosophie Platons, Augustins, Heideggers und vor allem dem späten Dichten Hölderlins - um eine Phänomenlogie des Erinnerns. Der Zusammenhang von Mnemosyne und den Musen, von Andenken und poiesis, von seligem Vergessen und der Erfahrung eines Unvergeßlichen erhellt sich - um sich wieder zu verbergen. Stimmen zum Buch: "Ein beachtenswerter Denkbeitrag (...) Soweit ich die Dinge beurteilen kann, wird vermutlich der Theologe bei dem Augustin-Kapitel, das ich selber für besonders gut halte, Bedenken haben (...) Im Falle von Hölderlin bzw. Beißner sind Sie bestimmt im Recht..." (Prof. Hans-Georg Gadamer, Heidelberg); "In der Abhandlung wird, an Hand herausragender Dichtungen der griechischen Frühzeit und namentlich Friedrich Hölderlins, der interessante Versuch gemacht, 'Erinnern' im existenzialen Sinn als das eigentliche Geschehen von Dichtung zu fassen (...) Es ist ein großer Wurf den Sie unternommen haben. Ich habe mit großem Interesse Ihre Interpretationen gelesen, mit denen Sie Hesiod und Homer, Tragödie und Pindar aus dem Grundgedanken der Erinnerung erhellen..." (Prof. Uvo Hölscher, München). "(The book) displays admirable breadth and depth. J. investigates the concept of memory, before indulging in what he terms 'hermeneutic archaeology'. The work is noteworthy for its combination of conceptual exposition and perceptive textual interpretation..." (Dr.Sheila Dickson, University of Glasgow, in: "Modern Humanities Research Association Yearbook").