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Mix mir einen Drink. - Feeling B. Das Ende einer Legende
 
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Mix mir einen Drink. - Feeling B. Das Ende einer Legende [Taschenbuch]

Ronald Galenza , Heinz Havemeister
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896024183
  • ISBN-13: 978-3896024183
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17,2 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 866.585 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Fehrbelliner Straße 7 im Prenzlauer Berg – eine mit Matratzen ausgepolsterte Dachwohnung war im Jahre 1983 Geburtsort der lustigsten Punk-Band im Osten: FEELING B. Mit greller, lauter und chaotischer Musik zwangen sie das Publikum zum Pogotanzen. Dieses Buch ist keine schlichte Bandbiographie – es ist eine Reise in eine vergangene, verrückte Zeit. Für diese spannende Dokumentation über Punk und eine ganze Lebensweise im Osten befragten die beiden Autoren befreundete Musiker, Wegbegleiter und Verwandte von Aljoscha Rompe. Der Name Aljoscha Rompe – Kopf der Punk-Band FEELING-B - löst bei Beteiligten und Wegbegleitern, werden sie heute auf ihn angesprochen, ganz unterschiedliche Reaktionen aus: Lachen, Trauern, Schweigen, Lobpreisen, Meckern. Die beiden Autoren haben in ihrem Buch Gesprächspassagen und Interviewschnipsel so geschickt zusammengestellt, daß sich aus diesen O-Tönen eine ganze Dokumentation über Punk im Osten ergibt, erzählt in ganz persönlichen Geschichten und Erinnerungen. Befragt wurden u. a. Paul Landers, Flake Lorenz und Christop Schneider (alle heute bei Rammstein), Toni Krahl (City), der Schauspieler Henry Hübchen, Alexander Kriening (Schlagzeuger in verschiedenen Punk-Bands und bei FEELING B), Key Pankonin (Die Firma, Ich-Funktion), André Greiner-Pol (Freygang), Olaf Tost (die anderen) und viele mehr. Ein Stück Musik-Geschichte zum Schmökern und Staunen und Erinnern, ein Buch über eine nicht verschwendete Jugend im Osten. Der FEELING B-Spaßdampfer war eine immerwährende Party. Sie beherrschten die Partisanentaktik, tauchten als Guerillatruppe plötzlich irgendwo auf, verzauberten ihre Umgebung und konnten sich unvermutet wieder zurückziehen. Vieles wurde in der Kontrollgesellschaft dadurch möglich. Die Band lebte alkoholgetränkte Lebensfreude pur, Macht und Szene-Intrigen ignorierte sie dabei. Sie pfiffen auf zwanghaftes Protestverhalten, sie lebten ihren Protest. Sie legten ihren musikalischen Schneidbrenner an die Nervenbahnen des sozialistischen Kulturbetriebes und zündeten ihre Protuberanzen des Punk.

Die Autoren beschreiben detailliert, wie sich FEELING B-Begründer Aljoscha Rompe entwickelte: vom studierten DDR-Physiker erst zum Dissident mit Knasterfahrung, dann vom Punk-Papst Ostberlins zu einem Wilhelm-Reich-Verehrer. Außerdem schildern sie, unter welchen Umständen die erste Punkplatte der DDR entstand: Im Spätsommer 1989 nisteten sich die Musiker mit Freunden über Wochen im AMIGA-Studio ein und feierten dort chaotische Grillparties. Es ist nachzulesen, warum FEELING B am Tag des Mauerfalls schleunigst zurück in den Osten wollte, wie FEELING B flüsternd und schreiend in die Kinos kam. Ebenso berichten Galenza und Havemeister, warum FEELING B in der Wendezeit bei der Besetzung der Häuser Tacheles, Eimer und Schönhauser Allee 5 dabei war und zu den ersten Kommunalwahlen Ost-Berlins antrat. Warum der französische Staatspräsident Mitterrand Aljoscha, Paul und Flake empfing und wie Feeling B versuchten, die USA zu erobern. Hier erfährt man, warum Feeling B aufgab und die drei Bandmitglieder Paul Landers, Flake Lorenz und Christoph Schneider bei Rammstein einstiegen. Paul Landers erklärt den Unterschied von FEELING B und Rammstein samt veränderter Lebensbedingungen so: »FEELING B war unschuldig und lustig, Rammstein ist schuldig und ernst. FEELING B ist der Osten und Rammstein ist der Westen. Und der Osten war lustig und naiv, dieser Sozialismus. Der Westen ist so ernst und schuldig.«
Der Anhang enthält wichtige Informationen zum Umgang der Staatssicherheit gegen FEELING B zu den Biographien der Beteiligten, sowie eine Diskographie und einen Überblick über weiterführende Literatur. Dazu findet man über 300 bisher unveröffentlichte und unbekannte Fotos.

Klappentext

Dieses Buch berichtet vom Weg einer Band namens Feeling B, die auszog, den Menschen in der DDR das Lächeln beizubringen. »Wir wollen immer artig sein« schmetterte die Ostberliner Punk-Band Feeling B grinsend und verhöhnte so die repressiven Herrschaftsverhältnisse der DDR. Seit der Gründung 1983 agierte Feeling B nie wie eine normale Band, sondern verkörperte ein einzigartiges Lebensgefühl. Sie foppten das System mit lustvoller, selbstbestimmter Lebensfreude und produzierten 1989 die erste offizielle Punk-LP der DDR. Ein Sound, den es zuvor nicht gab. In dem Dokumentar-Film »flüstern & SCHREIEN« schrieben sie Rock-Geschichte. Feeling B hat die DDR nicht erschüttert, spielte aber grinsend den Soundtrack zu ihrem Untergang. Die Band wurde mit ihrer Haltung und Lebensweise zum Modell für viele von ihrem Leben enttäuschte Jugendliche. Feeling B gehörte wie auch immer zu diesem verblichenen Land DDR und wies bei weitem darüber hinaus.
Dieses Buch ist ein lustiges Buch! Dieses Buch ist ein trauriges Buch. Es erzählt von Abschieden und Anfängen, vom Tod und vom Leben. Aljoscha Rompe, Sänger und Organisator von Feeling B, ist am 23. November 2000 gestorben. Aus seinem Tod entstand die Idee zu diesem Buch. Rompe war einer der originellsten und eindrucksvollsten Anführer der gesamten DDR-Musikszene. Schon in den sechziger und siebziger Jahren aktiv in der politischen Opposition, beteiligte er sich später an der Auflösung der Staatssicherheit. Aus langen Gesprächen und Interviews mit seinen Feeling B-Musikern Paul Landers und Flake Lorenz ergab sich ein faszinierendes Bild über ein intensives und unangepaßtes Leben in der DDR. Die beiden Autoren sprachen mit vielen Aktivisten und Weggefährten von Feeling B und Aljoscha Rompe, u.a. mit Henry Hübchen, City-Sänger Toni Krahl, Carlo Jordan, den Musikern André Greiner-Pol, Olaf „Toster“ Tost, Tatjana Besson, Key Pankonin und vielen mehr. Dieser Band enthält viele bisher unbekannte und unveröffentlichte Fotos.

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das Spaß macht, 13. November 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mix mir einen Drink. - Feeling B. Das Ende einer Legende (Taschenbuch)
Ich kann "Mix mir einen Drink" nur empfehlen. Ein kurzweiliges Buch, in dem man eine Menge über die Band Feeling B, die einzelnen Bandmitglieder, die alternative Musikszene in der DDR, das Leben in der DDR der 80er Jahre, die Nachwendezeit in Berlin und die Anfänge von Rammstein erfährt. Durch die Interviewform ist das Buch sehr lebendig. Viele Passagen sind äußerst amüsant zu lesen - Lachanfälle inklusive. Das Buch ist nicht nur für Feeling B- und Rammsteinfans empfehlenswert, sondern für alle, die sich für Musik, Popkultur und den (nicht ganz gewöhnlichen) Alltag in der DDR sowie im Berlin der frühen 90er interessieren.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Offenbarung!, 18. Februar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mix mir einen Drink. - Feeling B. Das Ende einer Legende (Taschenbuch)
Wer in den 80ern mal wenigstens paar Tage im Prenzlauer Berg verbracht hat, wer wenigstens zwei FEELING B Konzerte erlebt hat, wer nie ein Ostalgie-Fest besuchen würde.....kurz, wer die 80er in der DDR wirklich ERLEBT hat, oder wer wissen will wie man sie hätte erleben können, muß die 25 Eus ausgeben. Es lohnt sich wirklich!
Welche Kapelle in der Musikgeschichte und -gegenwart verläßt für 'ne halbe Stunde die Bühne, geht an die Bar und läßt das derb alkoholisierte Publikum mit den Instrumenten mal eben ein wenig improvisieren? Ohne Aufsicht!! Ich schwöre, ich hab's erlebt! Kein Konzert glich dem anderen. Party pur! Ungewöhnliche Musik und trotzdem keine langweilige Independent-Mucke mit zu Salzsäulen erstarrten Publikum. Scheinbar wirres Geklimpere von Flake, ein Hobby-Philosoph als Frontmann, wie er schräger nicht sein konnte und dazu Pauls Maschinengewehr-Gitarre, die gnadenlos die 16tel in den Saal ballerte - GRANDIOS !!
Natürlich war der dämlichste Song "Mix mir einen Drink" der Erfolgreichste, wie das immer so ist.
Jedenfalls war dieser einzigartige Sound eine echte Wohltat nach den vielen Jahren der Blues-Berieselung.
Hier in diesem Buch ist alles zum Thema FEELING B und "unangepasster, unverkrampfter Osten" von unterschiedlichsten Zeitzeugen festgehalten, durchaus unterhaltsam nachzulesen und dazu noch reichlichst bebildert.

FEELING B - die einzige DDR-Kapelle, die wirklich zählt!

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert!, 25. September 2007
Von 
K. Seltmann (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mix mir einen Drink. - Feeling B. Das Ende einer Legende (Taschenbuch)
...ein sehr informationsreiches und dickes Buch.

...liest sich aber sehr leicht weil die Geschichten sehr amüsant sind.

...unglaublich, was in der DDR doch alles möglich war.

...sehr schön sind auch die vielen Fotos, welche die erzählten Geschichten lebendig werden lassen.

Ich kann dieses Buch jedem vielseitig interessierten Musikliebhaber empfehlen. Natürlich kommen hier auch Rammstein-Fans auf ihre Kosten.
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