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Mittwinterblut
 
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Mittwinterblut [Gebundene Ausgabe]

Mons Kallentoft , Dagmar Lendt
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Wunderlich (21. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805208448
  • ISBN-13: 978-3805208444
  • Originaltitel: Midvinterblot
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 472.230 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mons Kallentoft
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Schon mal so richtig gefroren? Bis in die Fingerspitzen und den kleinen Zeh hinein? Dann jetzt bitte extra dick anziehen. Denn ganz ehrlich: Die Friererei ist nichts im Vergleich zu der menschlichen Kälte, die die Figuren in Mons Kallentofts "Mittwinterblut" erfahren und ausstrahlen. Sie straucheln durch ihr Leben und die gefrorene Landschaft Südschwedens, sie haben zerbrochene Familien wie Kommissarin Malin Fors oder leben gar völlig neben der Gesellschaft - wie der dicke Bengt Andersson, der eines Morgens nackt und übel zugerichtet an einem Baum hängend aufgefunden wird. Sensibel und mit großem erzählerischen Geschick baut Kallentoft einen spannungsreichen, wenn auch nicht immer leicht verdaulichen Roman. Er beschreibt seine winterkranken Figuren detailreich, ohne in die Überfrachtungsfalle zu tappen, und zwingt einen "Mittwinterblut" ohne Unterbrechung durchzulesen. (es)

Kurzbeschreibung

Linköping in Südschweden. Die Stadt ist in Kälte erstarrt, das Thermometer zeigt 35 Grad minus. Kommissarin Malin Fors und ihr Kollege Zacharias Martinsson werden zu einem Tatort gerufen. An einem Baum auf einem einsamen Acker hängt eine Leiche, nackt und grausam zugerichtet. Wie sich herausstellt, ein sozial Schwacher, der von der Fürsorge lebte. Wer hatte einen Grund, Bengt Andersson umzubringen? Zunächst deutet alles auf einen Ritualmord hin, doch schon bald wird deutlich, dass der Fall wesentlich vielschichtiger ist. Seine Ursachen liegen weit der Vergangenheit. Malin und Martinsson kommen einem Familienclan auf die Spur, in dem jeder seine Rolle spielt – auf Leben und Tod.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lasst mich rein 21. Februar 2008
Von Yvonne
Format:Gebundene Ausgabe
Im winterlichen Februar hängt Bengt Andersson tot und nackt an einem Baum, sein Leichnam grausam zugerichtet und stellt die Polizei zunächst vor ein Rätsel. Kommissarin Malin Fors und ihr Team müssen bei diesen eisigen Temperaturen ihre Ermittlungen voran treiben, denn sie haben so gut wie nichts in der Hand. Bengt Andersson wirkte unauffällig und niemanden ist etwas aufgefallen. Ein paar Kinder und Jugendliche haben ihn geärgert. Oder steckt mehr dahinter? Doch dann findet die Polizei in der Nähe des Tatorts, einen Bauernhof, dessen Bewohner seltsame Ritten des Asen Kults pflegt. Alles scheint auf einen Ritualmord hinzudeuten. Ist Andersson ein Mittwinteropfer geworden?

Malin und ihr Kollege Zeke kommen nicht recht voran, bis sie in der Wohnung des Toten Einschusslöcher im Fenster finden. Wer kann nur auf Bengt Andersson geschossen haben? Wollte ihn jemand töten oder nur erschrecken? Und so graben die beiden Ermittler weiter und stoßen auf eine andere Spur, eine Spur, welche in die Vergangenheit führt und zu Anderssons Betreuerin Marie, welche jetzt in einer Anstalt wohnt. Hat Bengt Andersson etwa Marie vergewaltigt und sie so seelisch zugerichtet? Hat er ihre Gutmütigkeit ausgenutzt und musste jetzt dafür zahlen? Nebenbei muss sich Malin Fors noch um ihre Tochter Tove kümmern, die gerade einen Freund hat und die Kommissarin merkt, das Tove nicht mehr das kleine Mädchen ist und das ist noch Janne, Toves Vater, denn sie manchmal sehr vermisst.

Der neuste Krimischriftsteller aus Schweden heißt Mons Kallentoft und schickt in Mittwinterblut eine Kommissarin ins Rennen, mit der man nicht tauschen möchte, bei diesen eisigen Ermittlungen. Wunderbar werden Kommissarin Malin Fors und ihr Team geschildert, wie sie leben und miteinander arbeiten.Kommissarin Malin ist eine Ermittlerin, die mit Ideenreichtum und einer gewissen Unruhe immer weiter forscht, um den Fall zu lösen und dabei schon mal auf eigene Faust los zieht, was sie sehr sympathisch macht. Man lernt die Figuren des Buches mehr durch ihre Gedankenwelt kennen, in die nur der Leser einen Einblick hat und damit deren Handeln besser versteht.
Ein wenig düster ist die Geschichte, denn man erfährt nebenbei auch von den Gedanken des Toten Bengt Andersson, wie er versucht mit Malin zu kommunizieren und sie doch nie erreicht. Das bringt einem die Erzählung noch näher und lässt eine wenig das Blut in den Adern gefrieren.

Durch die spannende Verstrickungen hat der Autor Mons Kallentoft einen mitreißenden Krimi für kalte Wintertage geschaffen. Hoffentlich liest man bald mehr von Mons Kallentoft und seiner Ermittlerin Malin Fors.

© Y.M.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Schwedens Reservoir an herausragenden Krimiautoren scheint unerschöpflich - so heisst es vom Rowohlt-Verlag und genau das bestätigt sich bei dem neusten Werk von Mons Kallentoft. Bengt Andersson hängt in luftiger Höhe in einem Baum - allein das ist schon skurril genug, um von Anfang an Spannung zu erzeugen. Man gruselt sich, man fühlt sich wie im dunkelsten Schweden eines Mankells und doch unterscheidet sich dieser Fall in seiner Originalität und mit dem überraschenden Ende. Dass man dabei nicht immer mit Kommisarin Malin Fors tauschen möchte, ist vielleicht eine Binsenweisheit - dennoch lässt ihr Charakter den Leser nicht los' hoffentlich gibt es noch viele Schwedenkrimis von Kallentoft!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hasewue VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
An einem eisigen Februartag geschieht im schwedischen Linköping ein grausamer Mord. Ein Mann wird brutal misshandelt und an einen Baum aufgehängt.
Kommissarin Malin Fors und ihr Kollege Martinsson werden mit den Ermittlungen beauftragt und geraten zwischen fanatische Sektenangehörige und zu enge Familienbande.
"Mittwinterblut" bildet den Auftakt zu Mons Kallentofts Krimiserie rund um die schwedische Kommissarin Malin Fors.
Malin Fors, alleinerziehende Mutter einer pubertierenden Tochter und getrennt von ihrem Mann lebend, ist eine eher farblose Person und wirkt auch vom Charakter her nicht wirklich gefestigt. Neben dem beruflichen Stress und ihren Ängsten aufgrund ihrer frühreifen Tochter muss sie auch noch gegen ihr Alkoholproblem kämpfen, das immer wieder überhand nimmt.
Ich bin sehr zwiegespalten was die Kommissarin betrifft, da ich nicht wirklich etwas mit ihr anfangen kann und sie nicht wirklich greifbar und authentisch ist.
Es wäre also zu wünschen, dass in den nachfolgenden Bänden ein Wandel mit ihr stattfindet.
Auch die Handlung ist nicht wirklich greifbar und der Einstieg gestaltete sich ebenfalls als eher schwierig, da der Beginn sehr zäh und verwirrend war.
Das Thema ist zwar äußerst interessant und vielversprechend kann aber leider nicht in der Umsetzung überzeugen da die Geschichte durch die vielen verschiedenen Personen und Namen sehr verwirrend ist und es auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit gibt, die zwar durchaus von Interesse sind, aber eher zur Verwirrung des Lesers beitragen.
Am überzeugendsten für mich war dann die Sprache, die die Autorin in "Mittwinterblut" verwendet. Teilweise sehr melancholisch und poetisch lässt sie die Geschichte berührend und bewegend werden und die detailliert beschriebenen Brutalitäten tragen dazu bei, dass die Handlung sehr erschreckend und beklemmend wird.
Leider bleiben aber am Schluss einige wichtige Aspekte offen und dadurch, dass kaum Spannung vorhanden ist, war der Ausgang des Falles für mich auch nicht mehr relevant.
"Mittwinterblut" ist ein eher mittelmäßiges Buch, das mich aber aufgrund der Tiefgründigkeit und der wunderschönen Sprache so weit überzeugen konnte, dass ich Malin Fors bzw. Mons Kallentoft noch eine zweite Chance geben werde.

3,5 von 5 Sternen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Überraschend gut
Und wieder ein Autor aus Schweden der mich da fasziniert hat. Das Buch beginnt spannend, flacht zur Mitte hin ab und endet wiederum sehr fesselnd und überraschend - wenn man... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2010 von Monika Schwirtz
Schwedenkrimi
so sollte ein Schwedenkrimi sein, spannend, düster, überraschend und
mit Protagonisten wie Du und ich ...... mehr davon !
Am 10. Februar 2010 veröffentlicht
Gähn
Ich habe mich selten so gelangweilt und das leider schon von der ersten Zeile an...seine Hauptfigur ist so eine langweilige, klische Frau mit Ehe- und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von A. Meffert
Frauenkrimi!
Als eingefleischte Krimileserin habe ich dies Buch nach 40 Seiten weitergegeben. Die Ermittlerin ist so typisch weiblich, klischeehaft, dass mir der ganze Krimi keinen Spass mehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von rapunzel
Für mich als Hakan Nesser Fan nicht geeignet
Ich habe erst sechs Kapitel gelesen und es ist einfach ermüdend. Den Schreibstil finde ich ehr befremdlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2009 von K. Brzoska
Eiskalter Fund in eiskalter Zeit
Ein krasser Leichenfund einer nackt an einem Baum aufgehängten Männerleiche beschäftigt die Kommissarin Malin Fors und ihren Kollegen Zeke Martinsson und zieht sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2008 von Uli Geißler
Ein Krimi ? Unter aller Kanone, bin schwer enttäuscht.
Unter einem Krimi verstehe ich eine stringente Handlung, bei der sich langsam ein Spannungsbogen aufbaut, der den Leser Teil der Handlung sein läßt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2008 von Carsten
Mehr davon bitte!
Ich habe das Buch durch Zufall gefunden und habe es dann aber doch gleich in einer Nacht durchgelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2007 von Anouk
Ein schöner neuer Schweden-Krimi
Dass die Schweden gute Krimis schreiben können, hat sich ja mittlerweile herumgesprochen. Nun gibt es einen neuen Anwärter auf den skandinavischen Krimithron. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2007 von Silke Schröder, hallo-buch.de
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